Landwirtschaftliche Ausbildungsbetriebe in Schleswig-Holstein.

Bauer-97

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Hallo Forum-Gemeinde,

Da ich nächstes Jahr meine Schule beende, bin ich auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb, für den Beruf Landwirt!

Ich selber wohne in Schleswig-Holstein und würde auch gerne innerhalb oder im geringen Umkreis mein Lehrjahr machen!

Hat jemand von euch selber einen Betrieb, der ausbilden darf? Wenn ja, wäre ich über genauere Informationen sehr erfreut!

Lieben Gruß, LC
 
Habe meine Ausbildung nun vor 4 Jahren Erfolgreich Beendet..

Hatte 3 Total beschissene Betriebe und alles nur Aubeuter Betriebe..

Ich würde es mir sehr gut überlegen, ob du wirklich eine Landwirtschaftliche Ausbildung machen willst oder habt ihr einen eigenen Betrien..

Wieso ich vor allem nicht mehr in dem Job arbeite? Ganz einfach.. ICh lasse mich nicht weiter für 1000 euro Netto ausbeuten,,,,
 
Du schreibst was von 1000 Euro? Bei meinem Nachbarn arbeitet einer der soll angeblich keine 700 Euro Netto bekommen. Und das schon seit ca 15 Jahren.

Früher hat der auch mal Lehrlinge ausgebildet. Aber seit Jahren findet er keine mehr. Woran das wohl liegt :-)

Mit freundlichen Holsteiner Grüßen
Jens

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Erfahrung ist die Summe aller Reinfälle
 
Und ganz Wichtig!  

Niemals in einen doofen Familien Betrieb! Wenn du die Ausbildung machen willst suche nach einem Staatlichen Betrieb oder einem großen Betrieb wo mehrere Azubis sind... Mach nicht den fehler wie ich.. Hatte eine scheiß Ausbildung

Lass dich niemals von einem Menschen und von einem Landwirt ausbeuten
 
Hallo IH-Gemeinde

Schade das ihr hier so mit der Landwirtschaft abrechnet. Das hätte ich nicht gedacht.

Aber ich finde die hier vorgebrachten Statements sollte man nicht veralgemeinern. Es gibt immer schwarze Schafe, so auch in der Landwirtschaft.

Deshalb tut es ja nicht gleich Not alle Landwirte als ausbeuter dazustellen. Außerdem ist es schade einem jungen Menschen der seinen

Berufseinstieg plant dies so zu vermiesen. Sicherlich ist die Einkommenssituation in der Landwirtschaft nicht die beste, aber nach der

bestandenen Ausbildung gibt es doch gerade in diesem Sektor so viele Möglichkeiten sich im Vor oder auch Nachgelagertem Bereich der

Landwirtschaft einzubringen. Ich kenne auch die klassischen Mitarbeiter im Melkstand die unter 1000 € netto verdienen. Aber das ist doch nicht der

Maßstab für einen jungen Menschen?

Die Ausbildung als Fachkraft Agrarservice würde ich in diesem Fall nicht empfehlen da man hier wirklich nur mit Maschinen zu tun hat, und dem ganzen Tag auf dem Bock sitzt.

Außerdem müsst ihr da mal fragen was die Fahrer so verdienen. Da fangt ihr an mit dem Ohren zu schlackern. Die kloppen ihren Lohn nämlich über die Stunden zusammen.

Doch auch dies sollte man demjenigen überlassen der da Lust zu hat und die Arbeit gerne macht.
 
Eine Lehre als Landwirt ohne einen Hof zuhause zu haben ist meiner Meihnung nach mist.

Mach eine Lehre als Landmaschinenmechaniker, da lernt man sehr viel und da bist du nach der Lehre flexibel was du machen möchtest und man hat bessere Chancen einen Arbeitsplatz zu bekommen als wie nur Landwirt. Landmaschinenmechaniker ist ein sehr gefragter Beruf egal bei welcher Branche.

Landwirt lernen kann man wenn man es immer noch möchte in der Winterschule am Abbend auch noch machen, kenne viele die das so gemacht haben und haben einen Hof zuhause, zuerst Lehre als Landmaschinenmechaniker und dann Winterschule gehen...

 

 

Zu Fachkraft Agrarservice: ist ein zwischending zwischen Landwirt und Landmaschinenmechaniker, man lernt nur so halbe Sachen und nix gscheid!

Aber musst du selber wissen was du machst...
 
Bei uns auf der Berufsschule ist es gar nicht so unüblich, eine Lehre als Landwirt anzufangen, ohne einen Hof daheim zu haben. Von 40 Schülern sind um die 6 oder 7 Leute ohne Hof dabei.

Besser ist es natürlich, wenn man nach der Ausbildung weiter macht, zum Beispiel Technikerschule, Landwirtschaftsschule, oder höhere Landbauschule. Viele, die diesen Weg gehen, machen die Ausbildung quasi nur als Überbrückung, um eine weiterführende Schule besuchen zu dürfen (so wie ich zum Beispiel). Denn gerade in der Landwirtschaft, ein vielfältiger Bereich, gibt es viele berufliche Möglichkeiten.

Trotzdem würde ich, nur weil einige schlechte Erfahrungen mit Ausbildungsbetrieben gemacht haben, nicht alles verallgemeinern im Bezug auf Ausbeuterbetriebe und so weiter. Es gibt, wie gesagt, überall schwarze schafe.
 
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