Langholzwagen braucht Rungen

Manuel Proepster

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90602 Pyrbaum
Hallo,

Da Ich plane eine Scheune auf unserem Grundstück und auf der Wiese zu bauen haben wir ca. 50m3 Erlen,Kiefern- und Fichtenholz geschlagen, um dieses Langholz zum Sägewerk zu bringen,möchte ich meinen alten Langholz/Ackerwagen verwenden. Problem ist nur das die Rungen nicht mehr vorhanden sind,nun ist meine Idee aus starken Kiefernholzstämmen mir Rungen zu bauen, quasi unten den querschnitt verringern damit es in die Schiene passt und dann ein Loch durch für den Bolzen und oben ösen um eine Kette dazwischenzuhängen.Hält sowas? Die Stämme ( 4m-6m) werden sauber aufeinandergereiht und somit drückt nicht so viel Last gegen die Rungen, aber trotzdem habe ich bedenken. 

Grüße 

Manuel
 
Zwei Gurte sind zu wenig, da beim anziehen immer nur ein Gurt die Höchste last zieht kommt immer Druck auf den Rungen

( jedes Schlagloch , Bodenunebenheiten, USW: )

4 Gurte mit Langratsche die arbeiten nach unten und man kann sich dranhängen um zu spannen.

Die Rungen auch mit Gurte spannen damit die auf zug sind,

Aber viel Erfolg bei Deinen Bauvorhaben

Nur mal eine Frage ?

Warum nicht mal im Sägewerk fragen ob die ein Transpotunternehmen haben das die Stämme fahren könnte.

Zwei Fuhren mit Kranentladung sind es bestimmt bei 50 m ³ die sind schneller als Du mit den ewigen fahren hin und her und der Rennleitung im Nacken.

Gruß Ulf
 
Hallo,

problem ist das die Sägewerke hierfür Kosten veranschlagen und das nciht zu knapp, mit den Holzrungen das kenne ich noch von früher ( Leiterwägen - Pferde) da hats ja auch gehalten.
 
Hi , Kiefer kannste vergessen hält einen sch ... nimm Eiche oder Esche oder gleich ein Vierkantrohr . 

Gruss Karl 
 
Hallo Manuel,

wie weit hast du s ins Sägewerk?

Wenn du die Rungen sauber zügig zuspitzt wirds gehn.

Vorsichtig beladen, und Spanngurte bei den Rungen rum.

Du musst das nur als Notlösung betrachten und mit Vernunft arbeiten

Gruß aus Middlfrangen

Helmut
 
Servus Manuel,

das mit den Holzrungen ist nix, nimm ein starkwandiges Vierkanntrohr ca 50 x50 und 50 cm lang in das kannst du dann noch ein 40 x40 Vierkanntrohr

einschieben das hält. So hab ich es bei mir gemacht,mach nacher ein paar Fotos.

Gruß Sepp
 
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Sevus Manuel,

hier die Bilder wie versprochen.

das äusere Rohr hab ich mit Flacheisen verstärkt und im inneren ist zusätzlich ein Rohr eingeschweißt .

In meinem Profil ist auch ein Foto wo der Wagen beladen ist. Damit bin ich zweimal im Jahr ins Sägewerk gefahren,leider hat der dicht gemacht.

Jetzt nutze ich den Wagen nur noch vom Wald zum Holzplatz und dann kommt eine Mobilsäge.

Hab mitlerweile drei Säger ausprobiert aber an ein Sägegatter mit der genauigkeit kommt keiner ran,man merkts halt beim hobeln da sind schon

einige zehtel unterschied.

 Gruß Sepp
 
Da braucht ihr aber viel Holz , für ein Einfamilienhaus rechnet man mit 15m³ max . , ich lass mir Erle als Schalbretter ja noch eingehen aber als Dachlatten ? 

Kiefer war zu meiner Zeit Palettenware , und Fichte bekommst im moment auch genug sehr günstig überhaupt wenn man neben dem Bayerischen Wald wohnt . 

Gruss Karl 
 
Hallo,

Ja eigentlich müsste man meinen nach den Käferjahren soltle der Preis so niedrig wie schon lange nicht mehr sein, nix is  total teuer alles.

deswegen nehme ich alle Hölzer die ich habe ( Erle, Kiefer, Fichte) weil mir zugekauftes Holz zu teuer ist, bei uns der FM Nadelholz um die 12,54 €, man zahlt sich dumm und dämlich für jeden sch****

Grüße Manuel

 
 
Servus Manuel,

aber 12,54€ für einen FM Nadelholz ist meine Meinung nach geschenkt..

Mein Nachbar hatte 30 FM Käferholz und hat es der FBG zum verkauf angeboten der Preiswar dann bei 30 € für Ihn zu wenig , 

er es dann zu Brennholz verarbeitet.

Ich selbst verkaufe momentan auch nix,lass es schneiden und verkaufe das fertige Produkt ( Latten / Kannthölzer / Bretter usw. )

Gruß Sepp
 
Auch bei uns in Südniedersachsen zeichnet sich ein gewisser Mangel ab. Mein Nachbar war gestern in Northeim und ich vor zwei Wochen in Burgdorf um Schwartenholz für einen Zaun zu holen.

Beide angefahrenen Betriebe arbeiten im Nebenerwerb mit eigenem Wald und schieben Stämme einfach nur durch das Sägegatter und verkaufen es dann als frisches Schwartenholz. Die können sich beide nicht erklären was momentan los ist. Der eine sagte er könne das Holz garnicht so schnell aus dem Wald holen und sägen. Eigentlich haben sie immer 10-20 Stämme auf dem Hof liegen und man kann sich dann das Passende aussuchen.

Gerade läuft es so: Die Stämme kommen vom Anhänger direkt auf die Säge und das was hinten raus kommt fällt förmlich direkt auf den Anhänger oder LKW, der es abtransportiert. Egal ob gewerblich oder privat, es wird gewerkelt und gebaut, als gäbe es kein morgen. Wenn dann auch noch, wie im oben verlinkten FAZ-Bericht, vom Ausland aus Holz in riesigen Mengen aufgekauft wird, werden wir auch beim Brennholz und den Nebenprodukten, wie Pellets und Hackschnitzel, spätestens im nächsten Herbst eine weitere Preissteigerung erwarten können.

Denn wenn das Holz bereits in Stämmen ins Ausland geht, fallen in Deutschland keine Sägespäne oder Rinde an, die dann als Brennmaterial verarbeitet werden können.

Mal sehen was kommt.

Euch ein schönes Wochenende

Gruss Joerg
 
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