Material von Zylinderlaufbuchsen absichtlich fehlerhaft

IHC533

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Hallo,

möchte gerne mal ein Thema in die Runde werfen, auf welches mich ein Bekannter aufmerksam gemacht hat. Und zwar hat ihm ein IHC-Monteur erzählt, dass in den 70er Jahren die IHC-Händlerschaft auf die Barrikaden ging, da an den IHC-Motoren so gut wie keine Reparaturen und damit auch keine Arbeit für die Werkstätten anfiel. Darauf hin seien die Zylinderlaufbuchsen materialmäßig so geändert worden, dass es zu häufigem Durchfressen gekommen ist, meistens so ab ca. 3000h, dies ist ja ein altbekanntes IHC-Problem was wahrscheinlich der ein oder andere (wir Gott sei Dank noch nicht) auch schon mal erlebt hat. Als es allerdings zu viel wurde mit den Reparaturen, haben die im IHC Werk wieder das alte Material eingebaut. Die angefallenen Reparaturen wurden teilweise auf Kulanz durchgeführt, die Buchsen, etc. waren umsonst, die Arbeitszeit musste jedoch bezahlt werden.

Vielleicht hat ja jemand auch schon mal so was gehört und kann hier mal schreiben, ob dies nur ein Gerücht ist, oder ob sich diese Aussage bestätigen lässt. Konnte es fast nicht glauben, wieso sollte IHC seinen guten Ruf durch Einbau schlechteren Materials versauen, nur weil die Händler dies so wollten.

MfG Georg
 
an dieser These könnte durchaus was wahres dran sein, 1976 kamen bei uns im Dorf 3 Schlepper des Typs 633, einen bekamen wir, und 2 ein paar Nachbarn von uns.

Bei allen 3 Schleppern waren nach ca. 800 Stunden die Büchsen fällig, das kann eigentlich kein Zufall sein.

Dies weiss ich aber nur aus den erzählungen von meinem Vater, und den Nachbarn, da ich zu der Zeit doch noch etwas jünger war.

Ich kann mich noch gut dran erinnern, das ich als kleiner Junge meinen ersten Schultag hatte, und trotz heftiger Gegenwehr, meinerseits, in die Schule musste, obwohl an dem Tag der 633 auf unseren Hof kam, und ich unbedingt dabeisein wollte,

gruss Schorsch
 
Hallo zusammen ,

ich seh schon, die Sache mit den durchgegammelten Büchsen ist ein bekanntes Thema, da haben schon viele damit zu tun gehabt. Aber so wie ich denke, haben die dann draus gelernt, spätere Schlepper scheinen diese Symptome nicht mehr zu haben. Ich denke aber, daß man den IH´lern keine böse Absicht unterstellen kann und dies wirklich nur ein Gerücht ist. Der Bekannte den ich erwähnte hat einen IHC 744 und ist aus der Zeit mit den schlechten Laufbuchsen (Bj. 77). Allerdings hat er etwa 3000 h drauf und noch keine Probleme gehabt. Es kann deshalb wohl sein, daß immer noch solche IHC im Umlauf sind, die vielleicht dieses Problem noch bekommen werden. Allerdings fällt dies 30 Jahre später nicht mehr so auf, bzw. man sagt dann, der Zahn der Zeit hat daran genagt.
 
Hallo,

mein Vater hat mir schon oft erzählt das se früher viele IHC´s mit durchgerosteten Laufbuchsen in der Werkstatt machen mussten, das meiste war wirklich in der zeit von 76-82.

Unser 533 ist Bj. 75 und hat mit 7000 Stunden das selbe problem gehabt (Kolben sind geblieben).

Mfg
Matthias
 
Moin
von mir mal einer zum grienen ,
Die Firma Schon Dreh hatte doch das gleiche in grün , die 20er und 30er Serien hatten auch durchgeschossene Büchsen .Blos diese Aktionen waren etwas teurer wie beim IH .Denn doch lieber nen IH .( da schraubt man gerne !!!!!)
grus Fischer
 
ich kann mir das nicht denken da ich einen ihc 624 habe und der das gleiche problem hatt ist aber baujahr 1969
 
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