Mittelachsbolzenlager aus Kunststoff

Metallliebhaber

Aktives Mitglied
Registr.
25 September 2019
Beiträge
32
Ort
Wesermarsch
Moin,

mein Mittelachsbolzen an meiner APL3050 hat im Vorderachsbock spiel.

Nun soll der Bolzen sowie die Lagerbuchsen neu.

Wenn man im Netz danach sucht, findet man nur Lager aus Kunststoff (vmtl. POM)

Was haltet ihr davon? Ich bin in der Glücklichen Lage eine Drehbank zu haben, daher könnte ich mir auch welchde aus Rotguss drehen.
Das kostet natürlich mehr Geld und zusätzliche Zeit.

Hat jemand Erfahrungen mit diesen Kunststoffbuchsen? Wenn die ausreichend gut sind würde ich mir die Dreharbeit natürlich gerne sparen.

Der Schlepper (IHC654) macht wenig Stunden im Jahr, aber ich möchte da in Zukunft nicht nochmal bei gehen müssen.

Gruß

Hauke
 
Hallo Hauke.

Von den Kunststoffbuchsen bin ich persönlich nicht überzeugt; meine waren nach ca. 4 Jahren verschlissen. ( 633 HR)

Bei meiner jetzigen Restauration werde ich die Dinger rausschmeißen, einen neuen Mittelbolzen herstellen und das Lagermaterial umstellen.

Mein Favorit ist da auch Lagerbronce oder Ampco 23....mal sehen. 

Gruß 

Stefan
 
Hallo

Habe kürzlich an meinem 633 HR die Buchsen neu gemacht.

Die Kunststoffdinger kamen für mich nicht in Frage.

Habe mir von einem Kumpel welche aus Rotguss/Messing drehen lassen.

Das sollte die mindestens die nächsten 20 Jahre bei mir funktionieren.

Wichtig, schau dir die Augen an, wo die Buchsen rein kommen.

Bei mir hatten die etwas Spiel, da wahrscheinlich der Guss Oval ausgenudelt war.

Loctite Welle Nabe Kleber mit Aktivator, hat das schnell und hoffentlich dauerhaft überbrückt.

Denk an die Distanzscheiben in verschiedenen Stärken zum Ausgleich des Axialspiels, wenn du ne Drehbank hast, sollte das ja kein Problem sein.

Gruß Micha
 
Zurück
Oben Unten