Motorölstand prüfen D-155

Sonder_423er

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Mal eine ganz doofe Frage an die Gemeinde.

Mir ist wiederholt aufgefallen das ich beim prüfen des Motorölstandes gravierend verschiedene Ergebnisse bekomme.

Beispiel:

1. Schlepper stand 14-Tage rum, der Peilstab für‘s Motoröl wird gezogen und zeigt einen Ölstand ca. 4mm über MIN an.

2. Dann Peilstab saubergewischt und wieder rein damit (dabei so gehalten das er nicht an die Rohrwandungen kommt) .

3. ca. 3sec gewartet und wieder raus. Ergebnis: Peilstab zeigt "MAX" an

- Woher diese große Differenz ?

Kann dan so oft wie ich möchte nachmessen, das Ergebnis belibt wie bei Punkt 3.

Wenn ich dann ‘ne Runde gafharen bin und die Kiste eine Stunde gestanden hat lande ich bei den Messungen wieder bei Punkt 1 bzw.

wiederholt sich das Ganze von neuem.....

Ist ja eigentlich nicht so schwer das Ganze, aber woher diese Differzenzen, bzw. wie schief/krumm/gerade muß ich den Peilstab halten

damit er in allen Situationen den selben Wert anzeigt. Beim reinstecken (einschnappen des Blechdeckels im Ölfüllrohr) läßt sich nunmal ein leichtes verkanten nicht vermeiden ??

Gruß

Carsten
 
Hast du da so Mittig vom Peilstab auch son Blech drann, was ungefär den Innendurchmesser vom Rohr des Öleifüllstutzens hat?Das ist doch eigentlich ne Hilfe gegen verkanten.Ps.: mein Dad hat immer nach dem Ölwechel, wenn das Öl noch klar ist etwas Kreide an den Peilstab gemacht um den korekten Stand zu messen.Er hat ihn immer bis Anschlag rein und sofort wieder raus gezogen, ohne warten.So hab ich es mal gelernt.Gruß Henry
 
Hallo

Ich fahre einen 433 und habe das gleiche beobachtet

Ich weiß nicht warum das so ist aber es scheint eine Bauart bedingte Systemeigenschaft zu sein

Ich mache mir nichts daraus

Grüsse
 
Hallo,

das gleiche habe ich an meinem 423 auch schon bebachtet, ich putze den Messstab voher ab und siehe das zweite Messergebniss als relevant an.

Unsere Fahrzeuge:
IHC 423
IHC 644
MAN 4S1
MAN 4N2
Allgaier A 22
Eicher ES 400
Eicher EM 235 S
Hanomag R 19
Hanomag Granit
Bungartz T 5
Lanz D 2816
Hanomag-Henschel/Mercedes L307

Und, und, und
 
Mhhm - ist ja rein technisch gesehen alles irgendwie ein wenig "wunderlich".... - und wie haben es die andern 100.000 Nutzer des D-155 damit gehalten in den vergangenen 50 Jahren ??

;-)

Ich werde beim nächsten Ölwechsel mal schauen wie die beiden verschiedene Ölstände/Messergebnisse dann ausfallen. Dann hat man"für‘s Gefühl" beide Messzustände wie sie sein sollten...

Bis denne,

Carsten
 
Hallo Carsten!

Hat sich Dein Problem zwischenzeitlich gelöst?

Wie hast Du den Ölstand dann gemessen?

Peilstab ganz rein oder auf Öleinfüllrohr nur aufgelegt, wie beim Hydrauliköl?

Ist ja immerhin ein unterschied von ca. 1cm.

Danke.

Gruß

Wolli aus RSK
 
Hallo Wolli,

das Phänomen ist weiter wie gehabt. Gemessen wird jedoch immer mit voll eingestecktem (und eingerasteten) Peilstab. - NICHt aufliegend wie beim Hydrauliköl !

Gruß,

Carsten
 
Keine Ahnung von dem speziellen Motor und der Peilstabführung. Könnte es denn sein: Der Motor ist gerade abgestellt, der Ölpegel auf Minimum, weil noch nicht alles zurrückgelaufen ist. Das Öl läuft langsam zurück in die Ölwanne, Ölpegel steigt, aber die Peilstabführung ist nicht be/entlüftet und von daher kann der Pegel am Peilstab nicht steigen. Peilstab wird zur Messung entnommen= Belüftung des Führungsrohrs= Druckausgleich= Anpassung der Pegel= neue Messung entspricht dem tatsächlichen Pegel.

Meint ja nur der

+Matthes+
 
Hallo Carsten!

Danke für die Infos und die schnelle Antwort.

Gruß

Wolli aus RSK
 
+Matthes+:

Keine Ahnung von dem speziellen Motor und der Peilstabführung. Könnte es denn sein: Der Motor ist gerade abgestellt, der Ölpegel auf Minimum, weil noch nicht alles zurrückgelaufen ist. Das Öl läuft langsam zurück in die Ölwanne, Ölpegel steigt, aber die Peilstabführung ist nicht be/entlüftet und von daher kann der Pegel am Peilstab nicht steigen. Peilstab wird zur Messung entnommen= Belüftung des Führungsrohrs= Druckausgleich= Anpassung der Pegel= neue Messung entspricht dem tatsächlichen Pegel.

Meint ja nur der

+Matthes+
Das könnte tatsächlich die Erklärung sein. Ich habe bei meinem 633 das selbe Phänomen und habe mich auch immer an der zweiten Messung orientiert.
 
Hallo,

ich hatte bis Ende 2023 in meinem 633 eine Motor mit einem Ölpeilstab verbaut der die Alte Ausführung hatte (Federblech mi teinem Knopf mit seitlicher Kugel) da hat die Peilung auch immer einwandfrei funktioniert.

Der Peilstab war nur gesteckt und nicht geschraubt und saß relativ locker auf dem Rohr (konnte also entlüften).

Seit 2024 habe ich eine D 179 aus einem 640 verbaut, der einen geschraubten Ölpeistab hat, da habe ich auch das gleiche Problem.

Ich gehe auch fest davon aus, dass bei dieser Ausführung das Rohr für den Ölpeilstab zuerst entlüften muss.

Ich werde am Montag mal folgende versuchen, den Ölpeilstaub einfach aus dem Gewinde schrauben , damit Luft nachströmen kann, aber noch nicht herausziehen und mal 5 Min. warten und dann wieder reinschrauben.

Danach sollte dann der Peilstab auch den richtigen Füllstand anzeigen.

Mfg.
Edgar
015117674645
 
Hab das auch am an meinen 423.Bei jeden Öl Wechsel Kippe ich die Menge rein,die Vorgeschrieben ist.Eben laufen lassen bis öldruck Lampe erlischt.Danach Messe ich noch mal,da der Ölfilter sich auch noch mal öl zieht.Dann Fülle ich wieder nach bis max erreicht ist.Wen ich mal kontrolliere steht der Pegel mal hier,mal da.Ich persönlich mache mir da keine großen Sorgen,und Kippe auch nichts nach.Kiooe wen nur was nach,wen wir weiter Strecken zu treffen gefahren ist.Wen überhaupt.
 
Schönen guten Abend,

Mich würde mal interessieren mit wie viel Drehmoment man die Öl ablassschraube fest zieht, bei meinem IHC 533. Kann mir da vielleicht jemand helfen?
 
Nach WHB für D155 Motor

Verschlußschraube Ölwanne Anzugsmoment 5 - 6 mkp, (1mkp = 9,8067 NM)

Gruß H.D.

Mc Cormick D219
IHC 433
Platten P4
 
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