Motorprobleme CaseIH 1056XL

Schnix629

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7 Juli 2020
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35510 Butzbach
Hallo Case-IH-Freunde,

leider gibt es bei meinem CASE-IH 1056XL, Bj.: 91, seit kurzer Zeit Probleme mit dem Motor. Da sich den Traktor schon mehrere Fachkundige angeschaut haben und keinen genauen Rat geben können, will ich mich gerne mal ans Forum wenden. Ich habe mir mehrere Beiträge durchgelesen, aber keinen zu dem speziellen Verhalten meines Traktors gefunden, daher der neue Beitrag.

Das Problem ist vor kurzer Zeit unter höherer Belastung plötzlich aufgetreten, der Motor verliert im oberen Drehzahlbereich massiv an Leistung und nimmt kein Gas mehr an bzw. stottert und qualmt. Ich habe Videos gemacht, auf denen man es hoffentlich gut erkennen kann.

Videos über Dropbox: www.dropbox.com/sh/rduh0rmrknru1...sNRPMlEj8a?dl=0
(Ich hoffe, das funktioniert. Ansonsten gebt mir gerne Bescheid und ich lasse euch die Videos anderweitig zukommen)

Am Traktor wurde erst in diesem März die Einspritzpumpe überholt. Danach ist er wieder längere Zeit einwandfrei gelaufen (ca 50h).
Das beschriebene Problem ist dann erst im Oktober aufgetreten. Als erstes habe ich danach an die Einspritzdüsen gedacht und neue verbaut. Aber auch mit den neuen Düsen besteht das Problem weiter. Sogar schlimmer als vorher, weil er mittlerweile auch ohne höhere Belastung Probleme hat. In einem Video geht er übrigens am Ende sogar von alleine aus. Mit Sicherheit war heute auch nicht die Lieblingstemperatur des Traktors (-8°), aber das sollte trotzdem nicht passieren.

Also ich bin momentan einigermaßen Ratlos, was man als nächstes versuchen könnte. Der Bereich Einspritzpumpe sollte mE alles in Ordnung sein, auch weil er schon längere Zeit damit gut gefahren ist. Die Kraftstoffförderpumpe habe ich auch zwischendurch noch getauscht sowie alle Kraftstofffilter erneuert.
Die Vermutung Zylinderkopfdichtung kam zeitweise auf, allerdings würde laut fachkundigen Kollegen das Problembild nicht dazu passen.

Vielleicht fällt jemandem hier in der Runde noch etwas dazu ein.
Vorab vielen Dank für Eure Hilfe!

Schöne Grüße aus der Wetterau

Hagen Schneider
 
Moin Hagen,

Videolink funktioniert bei mir nicht. Welche Farbe hat der Qualm? Besteht vielleicht ein zeitlicher Zusammenhang mit tanken?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes,

Danke für die schnelle Antwort!

Also ich würde sagen, der Qualm geht in Richtung helles Grau/Weiß, evtl. bissi bläulich, aber sehr wenig. Ist leider immer schwer zu beschreiben, daher ja eigentlich die Videos....

Versteh leider auch nicht, warum das nicht funktioniert. Gibt es hier im Forum eine andere etablierte Möglichkeit, Videos zu teilen? Ansonsten muss ich mir was einfallen lassen...

Wiederum Danke vorab und schönen Sonntag noch.

Schöne Grüße aus der Wetterau.

Freundliche Grüße

Hagen Schneider
 
Moin.

Du kannst das bei YouTube hochladen und verlinken.

Leider können auch neue Einspritzdüsen kaputt, falsch oder schlecht sein. Auf den ersten Blick hört es sich an als ob er zu wenig Kraftstoff bekommt. Wenn der Ladedruck nicht passt sollte er schwarz rußen aber den Ansaugweg mal zu kontrollieren schadet nie. Ist die Temperatur ok?

Eventuell haben sich die Einstellungen verstellt, das hatte ich bei neuen Düsen auch schon. Da passten nach ein paar Wochen die Drücke nicht mehr, warum auch immer.

Gruß Jürgen
 
Hi,

würde auch auf Kraftstoff Versorgung tippen. Hat der im Tank noch nen Vorfilter, oder vielleicht setzt sich der Ablauf teilweise mit Dreck zu. Kann natürlich auch ein Defekt an der Pumpe selber sein.

Gruß Markus 
 
Hallo Zusammen,

wieder Danke für die Rückmeldungen!

Der Reihe nach:

1) Die Einspritzdüsen wurden ja gemacht, also neue, originale Bosch-Düsen verbaut und vom Fachmann eingestellt. Will nicht ausschließen, dass trotzdem irgendwo was schief gelaufen ist, denke aber, das ist eher unwahrscheinlich.

2) Die Temperatur ist bisher immer in Ordnung gewesen, auch vor dem Wechseln der Einspritzdüsen gabs hier kein Problem. Erst vor kurzem habe ich außerdem die Luftfilter (fein und grob) erneuert.

3) Kraftstoffversorgung würde für mich auch passen, aber von Tank bis Zylinder sind quasi schon nur noch Neuteile verbaut, die Pumpe ist überholt, noch ergänzend wurde auch die Vorförderpumpe erneuert und alle Filter getauscht. Von einem weiteren Filter im Tank weiß ich bisher nichts, kann ich aber in der Ersatzteilliste nochmal nachschauen.

4) Ich habe die Videos dazu mal auf YouTube hochgeladen, hier erkennt man vielleicht auch etwas den Qualm und das allgemeine Verhalten.

Links:
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Die nächsten Schritte werden morgen sein, dass ich mir Tank und evtl. sogar die Zylinder von innen anschauen (Teleskopkamera). Wenn die Düsen dann sowieso wieder runter sind, werde ich vermutlich als nächstes nach der Kompression schauen. Wenn das dann alles nichts bringt, dann geht die Suche weiter....

Schöne Grüße aus der Wetterau

Hagen Schneider
 
Hallo Hagen,

so würde ich auch vorgehen. Düsen und Ventilspiel prüfen, im gleichen Zuge den Kompressionsdruck messen. Ich würde vorher mal den Auspuffkrümmer abbbauen und Motor laufenlassen. Dann siehst du, welche(r) Zylinder da Aussetzer/Querschüsse hat. Sollte das immer der/ die gleiche(n) sein, vom betreffenden die Einspritzleitung lösen. Gestotter dann weg?

Gruß +Matthes+
 
Moin.

Der läuft ja überhaupt nicht mehr. Da würde ich anfangen mit der Einstellung der ESP, vielleicht haben sich die Schrauben vom Rad gelöst. Der Rest vom Motor ist ja eigentlich recht robust. Und leider kann auch eine überholte ESP nach 50 Stunden schon wieder ein Problem haben. Irgendwie kommt es mir so vor als wenn der Einspritzbeginn nicht stimmt und er deshalb Fehlzündungen hat. Die Düsen ruhig noch mal testen. Bei mir waren es auch original Bosch Einsätze aber trotzdem waren die nach kurzer Zeit verschmutzt und die Einstellungen verstellt.

Gruß Jürgen
 
Moin,

Kopfdichtung? NEIN!

Da das Problem stärker wurde nachdem die neuen Düsen eingebaut wurden: Einspritzpumpe? JA!

Die VE-Pumpen laufen eingentlich gut, aber wenn sie verschlissen sind die Teile die man bekommen kann taugen einfach nichts.... Made in Indien...

Was genau wurde "überholt" an der Pumpe?

Mach dir nicht unnütz Arbeit.. Pumpe raus und nochmal prüfen lassen vor allem auch im heißen Zustand, dann geht oft die Leistung weg.

Frank
 
Hallo Hagen,

was mir zufällig auffällt, mein Nachbar hat einen John Deere 6400 und er hatte letzte Woche noch Sommerdiesel im Tank. Der Schlepper hat identisch gestottert wie dein 1056.
Er hat den Diesel in Winterdiesel getauscht und weg war das Problem.
Hast du evtl. noch Sommerdiesel vorrätig gehabt bzw. ist das Problem vlt nur jetzt während der extrem kalten Temeraturen aufgetreten?
Man sollte das evtl. auch berücksichtigen.

Gruß
Michael
 
Habe mir jetzt erst die Videos angesehen, bzw noch wichtiger hören....

Im ersten Video meine ich zu hören das er leicht klopft, als wenn 1 Zylinder gar nicht mitläuft oder nur halb....

Bei laufendem Motor eine nach der anderen Einspritzleitung nach der anderen an der Düse lösen und beachten inwieweit sich der Motorlauf verändert gibt auch Auskunft welcher Zylinder nichr mitläuft.

Das mit dem "Krümmer abbauen" um zu sehen ob das Problem mal hier oder mal da auf welchselden Zylindern ist, oder nur bei 1 oder mehr, aber immer den gleichen wäre auch wissenswert.

Wie gesagt.. weil es nach dem erneuern Düsen schlimmer wurde tippe ich auf die E-Pumpe, weil die alten vvermutlich nicht mehr den vollen Druck hatten und jetzt die E-Pumpe mit den neuen Düsen die den vollen Druck haben "noch weniger" schafft den Druck zu überwinden.

Ich denke Sommerdiesel kann man ausschließen?

Ist es sicher das die "richtigen" Düsen eingebaut wurden? Müsste sein: DLLA 150S 815, bzw 3218251 R2

Läuft er kalt besser wie warm?

Springt er gut an?

Schon mal Ventile eingestellt? Einlass 0,25, Auslass 0,30

Im Tank ist übrigens kein Filter
 
Hallo Zusammen,

also ich bin heute leider nur dazu gekommen in den Tank zu schauen und mir das Motoröl genauer anzuschauen.

Der Tank sieht meiner Ansicht nach ziemlich versifft aus, allerdings würde ich nicht sagen, dass der Diesel geflockt ist. Ich habe aber auch keinen speziellen Winterdiesel getankt und mach nur sporadisch "FrostStop" rein. Ob das Zeug was taugt, keine Ahnung... (Und das war nicht drin, als das Problem erstmals aufgetreten ist) Das Gute ist, dass ich sowieso schon einen neuen Tank besorgt habe, da der alte eine Macke hat. Also werde ich wohl als erstes morgen den Tank austauschen und die Leitungen bis zur ESP nochmal durchpusten. Wenn das alles erledigt ist, sollte ein Problem mit der Dieselzufuhr ausgeschlossen sein, falls der Motor immernoch nicht rund läuft. Das Problem ist übrigens erstmals im Oktober aufgetreten, da waren es ca. 10° C, denke das sollte "normalem" Diesel noch nichts ausmachen.

Wenn danach das Problem weiter besteht, werde ich, wie gestern schon beschrieben, zuerst den Krümmer abbauen und schauen, ob das nur an einzelnen Zylindern auftritt. Wenn das der Fall ist, muss ich mir den oder die betreffenden Zylinder genauer anschauen, die Düsen wieder demontieren und die Kompression und Ventilspiel (wurde übrigens noch nicht gemacht) überprüfen. Wenn es aus allen Zylindern qualmt würde ich eher wieder in Richtung ESP tendieren und die wieder abbauen und erneut überprüfen lassen. Soweit der Plan....

Zu den einzelnen Fragen: 1) Die ESP wurde komplett überholt, so wurde es mir zumimdest mitgeteilt. Was da alles dazu gehört, wäre natürlich interessant zu wissen, ich geh von Dichtungen, Federn und sonstigen Verschleißteilen aus. Aber genau kann ich es nicht sagen. Die musste gemacht werden, weil die zwischen dem "Hauptblock" und dem Block mit den Anschlüssen für die Einspritzleitungen undicht war (wer es genauer wissen will, kann mich gerne anschreiben, hat übrigens 650€ gekostet).

2) Ich habe auf jeden Fall die richtigen Düsen verbaut: www.granit-parts.com/e/product/2580433271849?q=dlla150s815&id=34057409

3) Er ist noch nie wirklich "gut" angesprungen, aber es klappt nach 1-2 Runden und wurde auch nochmal besser nachdem ESP und Vorföderpumpe neu gemacht wurden. Ein Unterschied zwischen Kalt und Warm konnte ich vorher nie feststellen. Das angesprochene Problem ist wie beschrieben erstmals unter höherer Belastung aufgetreten (mit vollem Anhänger Berg hoch fahren), danach auch wieder unter Belastung. Nach dem Wechseln der Düsen tritt es permanent auf.

Eine Sache ist mir heute noch aufgefallen: ich habe, wie gesagt, auch das Motoröl geprüft. Da sehe ich kein Wasser (Foto anhängen geht leider gerade nicht, versuche ich nachzuholen). Allerdings steht das Öl bis unter den Rand des Peilmessstabs. Ich habe vor kurzer Zeit erst Öl gewechselt und bin mir sehr sicher die richtige Menge eingefüllt zu haben. Entweder das war heute Zufall o.ä. oder das Öl hat sich vermehrt... Auch das werde ich mir morgen nochmals genauer anschauen.

Also, für morgen ist einiges geplant und danach bin ich hoffentlich wieder einen Schritt weiter.

Bis dahin, wie immer, vielen Dank für eure Hilfe!

Schöne Grüße aus der Wetterau

Hagen Schneider
 
Ölvermehrung im Motor kann nur Diesel oder Hydrauliköl sein.

Diesel kann man riechen. Könnte dann eine defekte Düse sein. Würde auch das unregelmäßige Geräusch erklären das ich im 1. Video erwähnt hatte gehört zu haben. Wenn keine Düse defekt ist kann es nur am E-Pumpeneingang raus kommen und in den Motor laufen (kann man evtl schon sehen wenn man vorne vor der E-Pumpe am Stirndeckel den kleinen Deckel abnimmt), oder die Vorförderpumpe. Letzteres eher unwarscheinlich weil kürzlich erneuert...

E-Pumpe gemeralüberholt für 650,--.... dann ist das entscheidende Teil der Pumpe, nämlich der Verteilerkörper sicher nicht erneuert worden. Wenn der alte noch gut war aber auch nicht notwendig solange die Werte im Soll sind.

Nach wie vor rate ich dir zu beachten dass das Problem offensichtlich größer wurde nachdem die Düsen erneuert wurden.

Ist bekannt welchen Druck die alten Düsen hatten?

Unbedingt Ventile einstellen, musst du vor einer Kompressionsprüfung ohnehin machen.

ALLE Dieselleitungen zu erneuern kann nicht schaden, um auszuschließen das die EP keine Luft ansaugen kann weil das führt durchaus zu merkwürdigen Verhalten beim Motor. Da du aber keine größeren Startprobleme gehabt zu haben scheinst liegt es wohl nicht daran, aber bevor man viel Geld versenkt an anderer Stelle durchaus eine sinnvolle Maßnahme.
 
Hallo Zusammen,
gestern konnte ich wieder etwas am Traktor schrauben. Hier habe ich mir zuerst wieder Motoröl und Hydrauliköl angeschaut; Ergebnis: Motoröl: übervoll (wie schon beschrieben), Hydrauliköl: total leer. Also liegt die Vermutung nahe, dass Hydrauliköl in den Motorraum drückt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich länger nicht nach dem Hydrauliköl geschaut habe und nicht genau weiß, wann dort wieviel Öl drin war. Vom Motoröl habe ich anschließend ca. 5-7 Liter abgelassen, dann war die Markierung am Peilstab mittig (Gesamtmenge: 12,5 Liter).

Ich habe danach den Motor laufen lassen, um zu sehen, ob das das Problem verursacht hat, aber wieder nix! Stottern und qualmen war genauso wie vorher, eher wieder etwas schlimmer. Der Traktor ist wieder ausgegangen und nicht mehr gestartet, musste also wieder in die Werkstatt gezogen werden....

Als nächstes habe ich mir den Tank nochmal genauer angeschaut. Da ich schon einen neuen vor Ort hatte, habe ich den Tank direkt getauscht, um das Problem auch ausschließen zu können. Interessant war direkt, dass aus dem Anschluss unten am Tank kein Diesel mehr raus gekommen ist, als ich den Schlauch abgezogen habe. Klar war der Tank leer, aber ein paar Liter Rest hätten mir eigentlich entgegen kommen müssen. Aber wie sich nach dem Ausbau heraus gestellt hat, hat der Tank am unteren Auslass ein Metallsieb. Das hat total zu gesessen und nix mehr durchgelassen. Außerdem wurde der Tank auch am Auslasshahn schonmal geflickt, was sicherlich auch nicht förderlich war.
Also Leitungen bis zur Förderpumpe nochmal frei gepustet, neuen Tank eingebaut und gestartet, und er LÄUFT!!!

Heute morgen habe ich nochmal eine Testfahrt gemacht und eingermaßen belastet, das Problem scheint tatsächlich behoben zu sein.

Natürlich besteht jetzt weiterhin das Thema Motoröl und Hydrauliköl. Ich werde hier nochmal das Motoröl wechseln und Hydrauliköl auffüllen. Motoröl würde ich wechseln, weil durch das (evtl.) dazu gekommene Hydrauliköl die Schmierung wahrscheinlich nicht mehr optimal ist, oder?
Jedenfall werde ich beide Ölstände genau beobachten und hoffen, dass sich der Verdacht nicht bestätigt. Falls doch müsste ich mir das Thema wieder genauer anschauen, wie und was hier zu tauschen/erneuern ist.

Ich hoffe, dass sich das Thema hiermit erstmal halbwegs erledigt hat. Ich kann mich nur nochmal bei Allen für die Hilfe bedanken! Ich glaube, ich hätte mir schon in Vergangenheit manchen Fehlschlag ersparen können, wenn ich zuerst hier nachgefragt hätte ;-)
Im Gegenzug habe ich mir fest vorgenommen, immer mal bei Themen reinzuschauen, die mir selbst schon begegnet sind, um vielleicht auch was helfen zu können!

Bis dahin, schöne Grüße aus der Wetterau
 
Mit dem Tank...das habe ich auch schon durch.

Mein Tank war von innen total verrostet, obwohl er nie leer stand. (Fast durchgerostet)

Am Grund war alles verdreckt

Ich vermute, das hängt mit dem Bio-Zeug zusammen.

Grüße

Peter
 
Hallo Schnix629, hast du in der Zwischenzeit das Problem für dein Motorenöl gefunden? Habe zur Zeit das selbe Problem am 1455XL, mein Motorenöl wird mehr, weis aber auch nicht ob das Hydrauliköl wirklich weniger wird. Voe 2 Jahren wurde erst eine neue Bosch Hydraulikpumpe eingebaut. 
 
Moin,

ja es ist schade, das die Beitragsstarter oft kein Feedback geben ob das Problem gelöst wurde.....

Wäre auch für die "Götter im Blaumann" hier interessant zu wissen ob deren Prognose richtig war...

Bei dir @Case1455XL... Diesel riecht man eindeutig, auch schon in geringen Mengen...

Wenn es nicht nach Diesel riecht, was soll es sonst sein außer Hydraulik/Getriebeöl?

In den Fällen hat man oft eine Vermischung in beide Richtungen... verfärbt sich das Getriebeöl langsam dunkler?

Frank
 
Hallo und guten Morgen an Alle!

Natürlich habt ihr völlig Recht, eine finale Rückmeldung zum Thema "Motorenöl bzw. Hydrauliköl" ging leider unter, Entschuldigung bitte dafür!

Ich habe wegen des Problems den Wellendichtring der Hydraulikpumpe gewechselt und damit ist das Problem auch anscheinend behoben! Das einzige was ich einschränkend sagen muss, der Traktor ist dieses Jahr nur ca. 20 h gelaufen, vielleicht ist das auch zu wenig um das abschließend zu beurteilen und das Problem tritt doch bei längerer Laufzeit wieder auf. Aber momentan sieht es gut aus.

Da die Pumpe bei dir Case1455XL aber erst gewechselt wurde, ist das eher unwahrscheinlich, es sei denn da wurde unsauber gearbeitet oder der Wedi wurde beschädigt. Jedenfalls, wie schon öfters hier geschrieben, Diesel und auch Kühlwasser lassen sich releativ leicht ausschließen, von daher kommen nur Getriebe- oder Hydrauliköl infrage. Und da ist mMn das Hydrauliköl wahrscheinlicher...

Der Wechsel des Wedis an der Hydraulikpumpe ist vielleicht die einfachste (und billigste) Methode weiter vorzugehen, dann kann man diese Seite ausschließen. Wenn das Problem dann immer noch besteht, müssen wieder die Experten aus dem Forum ran ;-)

Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen. Gerne auf dem Laufenden halten, wie es hier weitergeht.

Schöne Grüße aus der Wetterau

Hagen Schneider
 
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