Hallo, ich bin ebenfalls neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
Zu meiner Person und Herkunft:
Ich bin 17 Jahre alt und gehe auf ein musisches Gymnasium in die 11. Klasse.
Mein Wohnort ist ein beschauliches Dorf namens Dollnstein in Oberbayern (trotz fränkischer Postleitzahl), in dem leider die Bauern regelrecht aussterben. Somit bleiben von abermals 13 Bauern nur noch ein Vollerwerbshof mit Milchvieh und ein Nebenerwerbshof übrig, den der Besitzer als Hobby führt.
Der Rest der Bauern hat seit Jahren die Milchviehhaltung aufgegeben und sich auf die Bewirtschaftung der Felder und die Forstwirtschaft spezialisiert.
Eine Biogasanlage existiert außerdem auch noch.
Meine Beziehung zur Landwirtschaft und Landtechnik:
Mein Opa hatte einst den größten Hof in unserem Dorf, mein Onkel führte die Landwirtschaft aber nicht weiter, und somit wurde in der ersten Hälfte der 90er Jahre ebenfalls wie bei allen anderen Bauern die Milchviehhaltung aufgegeben. Felder wurden weiterhin bewirtschaftet, außerdem wurden weiterhin Schweine gehalten.
Der Hof wurde bis dahin mit einem Eicher ED 16, einem alten Fahr Bulldog, einem John Deere-Lanz 310 und schließlich einem IHC 523 S bewirtschaftet.
Bis heute sind leider nur die zwei letzten auf dem Hof geblieben.
Ich wurde somit mit der Landwirtschaft aufgezogen und mir wurde anscheinend die landwirtschaftliche Ader meines Großvaters vererbt/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
Schon früh fuhr ich auf den Traktoren mit und wurde dafür begeistert. Irgendwann kam die Zeit, in der ich selbst fahren durfte, dies war anscheinend der Beginn für das Traktoren-Fieber. Ich war von Anfang an begeistert vom IHC, weil er schön laut ist und sehr schnell läuft. Nach und nach wurden mir aber auch die anderen Vorzüge von IHC bewusst, weil ich mich immer mehr mit Traktoren beschäftigte. Mittlerweile füllen mein Bücherregal rund 45-50 Bücher, rund um meine Lieblingsmarken IHC, Schlüter, Eicher und Deutz. In unserem Dorf werden verschiedene Marken gefahren, in der Nähe befinden sich ein Case und ein John Deere Händler, weshalb sich diese zwei Marken besonders finden lassen. Typische bayerische Marken wie Schlüter und Fendt sind eher selten verteten, eher noch Eicher, da fast jeder Hof bei uns einmal mit einem 16er oder 19er Eicher angefangen hat, ein Hof ist der Marke treu geblieben und dort laufen ein Eicher ED 16/2, ein Königstiger 1 von 1969 und ein 3066 Turbo. Alle IHC Fahrer aus dem Dorf sind von der Marke überzeugt, obwohl sie keine bayrische Traditionsmarke ist, sondern aus Neuss am Rhein kommt (ursprünglich ja USA). Aber anscheinend wissen auch alle Nicht-Bayern, wie man Traktoren bauen muss, kleiner Scherz am Rande/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Somit stand für mich fest, dass mein zukünftiger, eigener Traktor sicher einmal ein IHC aus der CM Linie sein wird, oder ein Eicher aus der Raubtierreihe, da für einen Schlüter mein Geldbeutel leider nicht reicht.
Wie ich auf meinen IHC stieß:
Die Geschichte ist etwas kompliziert, sie fängt erst mal damit an, dass ich schon immer einen eigenen Traktor haben wollte. Irgendwann war einmal im landwirtschaftlichen Wochenblatt ein Gewinnspiel inseriert, bei dem man einen New Holland im Wert von 135000 Euro gewinnen konnte. Wir schickten gleich mehrere Karten mit Lösungen fort, für mich stand allerdings fest, wir gewinnen, wie immer, nicht. Ich hab dann meiner mama gesagt, wenn ich den gewinne, dann kauf ich mir einen Schlüter, ein 1250er von 1979 für knappe 20000 Euro war auch schon gefunden. Da meine Mutter mich nicht ernst nahm, stimmte sie zu. Wie es eben immer ist, gewannen wir nicht. Der Traum vom eigenen Schlepper war aber trotzdem noch da...und meine Mama realisierte allmählich, dass ich es ernst meinte. Anfangs nicht begeistert und mit der Ausrede, dass mein Onkel doch 2 Bulldogs habe und ich die doch sowieso jederzeit nutzen darf, sah sie ein, dass jeder Widerstand zwecklos war und gab bald auf. Mein Vater hingegen, mittlerweile auch vom Traktoren-Fieber erfasst, war von meiner Idee, einen Schlepper der Marke IHC oder Eicher zu kaufen, sofort begeistert. Ein Unterstand in der Halle meines Onkels war auch sofort gefunden. Ich fand im Internet mein Exemplar, sah auf dem Bild wie immer recht ordentlich aus, und da der Standort mit 180 Km Entfernung noch recht akzeptabel war, fuhren mein vater, mein onkel und ich los, um ihn zu besichtigen. Endlich angekommen, stellten wir fest, dass es dort noch kälter war als bei uns...und so sah mein Traktor auch aus. Von vorne bis hinten mit Frost übersäht, alles eingefroren. Der Lack ziemlich runter, beide hinteren Reifen abgefahren, Kotflügel durchgerostet, die Ketten und die Unterlenkersperre fehlten auf der linken Seite, und weitere mängel. Ich war sichtlich geknickt, weil ich mir mehr erwartet hatte. Auch sah es mit der erhofften Probefahrt ziemlich schlecht aus, da der Traktor keinen Mucks von sich gab. Der Verkäufer holte aus der Werkstatt einen Lehrling mit Batteriewagen und zu unser aller Erstaunen sprang der IHC nach 3 Jahren Standzeit und komplett eingefroren nach einigen Umdrehungen an. So etwas hatte mein Onkel noch nicht erlebt. Der 4-Zylinder Sound ließ mich die anderen Mängel vergessen und mein Herz höher schlagen, als ich die Probefahrt machte war ich wieder enttäuscht, weil besonders der rechte hinterreifen ungleichmäßig abgefahren war und ich somit bei langsamer Fahrt hin und her geschleudert wurde. Dies vergaß ich aber schnell wieder, da mich die Beschleunigung und der Sound des IHC´s sofort überzeugten. Der Preis war für den Zustand deutlich zu hoch, ich konnte ihn um 800 Euro herunter handeln, und der Kaufvertrag wurde unterschrieben. Zum Glück konnte der der Schlepper durch einen befreundeten Fuhrunternehmer Anfang März nach Hause geholt werden. Mein Onkel meinte, dass ich für den Zustand keine Tüv mehr bekomme, der wurde zum Glück dann beim Händler gemacht, und wie sich rausstellte, drückte der Prüfer mehrere Augen zu. Der Schlepper wurde auf die Landwirtschaft meines Onkel angemeldet und verrichtet seitdem bei Forstarbeiten und hauptsächlich als Hobby und Freizeit-Objekt seinen Dienst. Einige kleinere Arbeiten wurden bereits durchgeführt, der Gedanke mit der Restaurierung bleibt weiterhin bestehen. Anfangs von allen Leuten belächelt ("Wieso braucht der einen Schlepper?!?") muss ich sogar ab und zu Lohnunternehmen spielen und verschiedenste Transportaufgaben verrichten/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Seit der Anmeldung am 9.3.2009 hat mein IHC bei mir und meinem Onkel bis jetzt 15 Betriebsstunden gelaufen, und wir alle sind selbstverständlich zufrieden. Natürlich gibt es hin und wieder einen kleinen Mangel, aber der Traktor ist schließlich 38 Jahre alt, hat 8543 Stunden runter und musste in seinem früheren Leben hauptsächlich als Ackerschlepper arbeiten, erkennbar am abgefahrenen Reifen, dem verzogenen Dreipunktgestänge, dem zweiten Hydraulikanschluss etc.
Alles in allem bereue ich es nicht, diesen Schlepper gekauft zu haben, da ich von IHC überzeugt bin. Nur wenn ich einen schönen Eicher Tiger zum angemessenen Preis sehe, mache ich mir Gedanken, ob dies die richtige Entscheidung war; diese Gedanken werden aber schnell wieder vergessen, wenn ich an meinen IHC denke.
Liebe Grüße aus Dollnstein im Altmühltal
Raphi
Zu meiner Person und Herkunft:
Ich bin 17 Jahre alt und gehe auf ein musisches Gymnasium in die 11. Klasse.
Mein Wohnort ist ein beschauliches Dorf namens Dollnstein in Oberbayern (trotz fränkischer Postleitzahl), in dem leider die Bauern regelrecht aussterben. Somit bleiben von abermals 13 Bauern nur noch ein Vollerwerbshof mit Milchvieh und ein Nebenerwerbshof übrig, den der Besitzer als Hobby führt.
Der Rest der Bauern hat seit Jahren die Milchviehhaltung aufgegeben und sich auf die Bewirtschaftung der Felder und die Forstwirtschaft spezialisiert.
Eine Biogasanlage existiert außerdem auch noch.
Meine Beziehung zur Landwirtschaft und Landtechnik:
Mein Opa hatte einst den größten Hof in unserem Dorf, mein Onkel führte die Landwirtschaft aber nicht weiter, und somit wurde in der ersten Hälfte der 90er Jahre ebenfalls wie bei allen anderen Bauern die Milchviehhaltung aufgegeben. Felder wurden weiterhin bewirtschaftet, außerdem wurden weiterhin Schweine gehalten.
Der Hof wurde bis dahin mit einem Eicher ED 16, einem alten Fahr Bulldog, einem John Deere-Lanz 310 und schließlich einem IHC 523 S bewirtschaftet.
Bis heute sind leider nur die zwei letzten auf dem Hof geblieben.
Ich wurde somit mit der Landwirtschaft aufgezogen und mir wurde anscheinend die landwirtschaftliche Ader meines Großvaters vererbt/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
Schon früh fuhr ich auf den Traktoren mit und wurde dafür begeistert. Irgendwann kam die Zeit, in der ich selbst fahren durfte, dies war anscheinend der Beginn für das Traktoren-Fieber. Ich war von Anfang an begeistert vom IHC, weil er schön laut ist und sehr schnell läuft. Nach und nach wurden mir aber auch die anderen Vorzüge von IHC bewusst, weil ich mich immer mehr mit Traktoren beschäftigte. Mittlerweile füllen mein Bücherregal rund 45-50 Bücher, rund um meine Lieblingsmarken IHC, Schlüter, Eicher und Deutz. In unserem Dorf werden verschiedene Marken gefahren, in der Nähe befinden sich ein Case und ein John Deere Händler, weshalb sich diese zwei Marken besonders finden lassen. Typische bayerische Marken wie Schlüter und Fendt sind eher selten verteten, eher noch Eicher, da fast jeder Hof bei uns einmal mit einem 16er oder 19er Eicher angefangen hat, ein Hof ist der Marke treu geblieben und dort laufen ein Eicher ED 16/2, ein Königstiger 1 von 1969 und ein 3066 Turbo. Alle IHC Fahrer aus dem Dorf sind von der Marke überzeugt, obwohl sie keine bayrische Traditionsmarke ist, sondern aus Neuss am Rhein kommt (ursprünglich ja USA). Aber anscheinend wissen auch alle Nicht-Bayern, wie man Traktoren bauen muss, kleiner Scherz am Rande/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Somit stand für mich fest, dass mein zukünftiger, eigener Traktor sicher einmal ein IHC aus der CM Linie sein wird, oder ein Eicher aus der Raubtierreihe, da für einen Schlüter mein Geldbeutel leider nicht reicht.
Wie ich auf meinen IHC stieß:
Die Geschichte ist etwas kompliziert, sie fängt erst mal damit an, dass ich schon immer einen eigenen Traktor haben wollte. Irgendwann war einmal im landwirtschaftlichen Wochenblatt ein Gewinnspiel inseriert, bei dem man einen New Holland im Wert von 135000 Euro gewinnen konnte. Wir schickten gleich mehrere Karten mit Lösungen fort, für mich stand allerdings fest, wir gewinnen, wie immer, nicht. Ich hab dann meiner mama gesagt, wenn ich den gewinne, dann kauf ich mir einen Schlüter, ein 1250er von 1979 für knappe 20000 Euro war auch schon gefunden. Da meine Mutter mich nicht ernst nahm, stimmte sie zu. Wie es eben immer ist, gewannen wir nicht. Der Traum vom eigenen Schlepper war aber trotzdem noch da...und meine Mama realisierte allmählich, dass ich es ernst meinte. Anfangs nicht begeistert und mit der Ausrede, dass mein Onkel doch 2 Bulldogs habe und ich die doch sowieso jederzeit nutzen darf, sah sie ein, dass jeder Widerstand zwecklos war und gab bald auf. Mein Vater hingegen, mittlerweile auch vom Traktoren-Fieber erfasst, war von meiner Idee, einen Schlepper der Marke IHC oder Eicher zu kaufen, sofort begeistert. Ein Unterstand in der Halle meines Onkels war auch sofort gefunden. Ich fand im Internet mein Exemplar, sah auf dem Bild wie immer recht ordentlich aus, und da der Standort mit 180 Km Entfernung noch recht akzeptabel war, fuhren mein vater, mein onkel und ich los, um ihn zu besichtigen. Endlich angekommen, stellten wir fest, dass es dort noch kälter war als bei uns...und so sah mein Traktor auch aus. Von vorne bis hinten mit Frost übersäht, alles eingefroren. Der Lack ziemlich runter, beide hinteren Reifen abgefahren, Kotflügel durchgerostet, die Ketten und die Unterlenkersperre fehlten auf der linken Seite, und weitere mängel. Ich war sichtlich geknickt, weil ich mir mehr erwartet hatte. Auch sah es mit der erhofften Probefahrt ziemlich schlecht aus, da der Traktor keinen Mucks von sich gab. Der Verkäufer holte aus der Werkstatt einen Lehrling mit Batteriewagen und zu unser aller Erstaunen sprang der IHC nach 3 Jahren Standzeit und komplett eingefroren nach einigen Umdrehungen an. So etwas hatte mein Onkel noch nicht erlebt. Der 4-Zylinder Sound ließ mich die anderen Mängel vergessen und mein Herz höher schlagen, als ich die Probefahrt machte war ich wieder enttäuscht, weil besonders der rechte hinterreifen ungleichmäßig abgefahren war und ich somit bei langsamer Fahrt hin und her geschleudert wurde. Dies vergaß ich aber schnell wieder, da mich die Beschleunigung und der Sound des IHC´s sofort überzeugten. Der Preis war für den Zustand deutlich zu hoch, ich konnte ihn um 800 Euro herunter handeln, und der Kaufvertrag wurde unterschrieben. Zum Glück konnte der der Schlepper durch einen befreundeten Fuhrunternehmer Anfang März nach Hause geholt werden. Mein Onkel meinte, dass ich für den Zustand keine Tüv mehr bekomme, der wurde zum Glück dann beim Händler gemacht, und wie sich rausstellte, drückte der Prüfer mehrere Augen zu. Der Schlepper wurde auf die Landwirtschaft meines Onkel angemeldet und verrichtet seitdem bei Forstarbeiten und hauptsächlich als Hobby und Freizeit-Objekt seinen Dienst. Einige kleinere Arbeiten wurden bereits durchgeführt, der Gedanke mit der Restaurierung bleibt weiterhin bestehen. Anfangs von allen Leuten belächelt ("Wieso braucht der einen Schlepper?!?") muss ich sogar ab und zu Lohnunternehmen spielen und verschiedenste Transportaufgaben verrichten/styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif Seit der Anmeldung am 9.3.2009 hat mein IHC bei mir und meinem Onkel bis jetzt 15 Betriebsstunden gelaufen, und wir alle sind selbstverständlich zufrieden. Natürlich gibt es hin und wieder einen kleinen Mangel, aber der Traktor ist schließlich 38 Jahre alt, hat 8543 Stunden runter und musste in seinem früheren Leben hauptsächlich als Ackerschlepper arbeiten, erkennbar am abgefahrenen Reifen, dem verzogenen Dreipunktgestänge, dem zweiten Hydraulikanschluss etc.
Alles in allem bereue ich es nicht, diesen Schlepper gekauft zu haben, da ich von IHC überzeugt bin. Nur wenn ich einen schönen Eicher Tiger zum angemessenen Preis sehe, mache ich mir Gedanken, ob dies die richtige Entscheidung war; diese Gedanken werden aber schnell wieder vergessen, wenn ich an meinen IHC denke.
Liebe Grüße aus Dollnstein im Altmühltal
Raphi