Neues im Hause Lef.

Hallo,
ich habe angefangen den Riß von außen zu schleifen.

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Ich habe einen Hinterschnitt reingeschliffen.
So kann das Knetmetall beim Reindrücken hinters Metall fließen und wir deutlich besser haften.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
ich war unterwegs, um das geeignete Material zum Abdichten des Blockes zu suchen.

Und ich bin fündig geworden.
Dieses soll es sein.

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Neben der hohen Temperaturbeständigkeit, war für mich die Elastizität/Dehnung von 5%
ausschlaggebend.

Ich denke, damit kann ich es wagen.

Gruß
Jörg
 
Moin,
ich habe heute die Abdichtung von innen begonnen.

Bis blank auf´s Metall war der Block nicht vom Rost zu befreien.

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Damit ich eine tragfähige feste Grundlage bekomme,
habe ich Hammerite Rostwandler aufgetragen.
Der wandelt den Rost in eine fest anhaftende metallorganische Verbindung um.
Ich habe schon häufig damit gearbeitet, das Zeug ist klasse.

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Nach der Reaktion bildet sich eine schwarz-blaue, hauchdünne Schicht.

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Zum eigentlichen Abdichten habe ich mir dieses Mittel ausgewählt.

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es ist recht gut streichbar.

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Wenn es ausgehärtet ist, werde ich es auf Abreibfestigkeit testen.
Ich muß sicher sein, daß es sich nicht als Film ablöst.

Ich denke, das sollte für innen reichen.
Ins Kühlwasser kommt später ja noch das Kühlerdichtmittel.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

ob Curil da das Richtige ist weiß ich nicht, das ist ja mehr für Dichtungen zwischen Flächen, also Flansche. Ich hätte da mehr zu Dirko tendiert, damit habe ich damals als Jugendlicher mein Moped ohne Demontage äußerlich abgedichtet bekommen. Aber das sind nur Vermutungen meinerseits.

Ich verfolge Dein Projekt mit Hochachtung und etwas Neid, denn zu soetwas hätte ich auch Lust, aber bei mir fehlt die Zeit. Mach weiter so, für mich einer der besten Beiträge hier im Forum.

Ich gucke immer zuerst ob‘s hier was Neues gibt.

Grüße

Frank
 
Hallo Frank,

es freut mich sehr, daß Dir mein Bericht so gefällt.

Die Zeit kann man sich ja beliebig einteilen.In manchen Wochen habe ich auch nichts geschafft.

Dann dauert es eben 3 statt 2 Jahre.

Auf Curil bin ich durch einen Kollegen gekommen.

Der hat an seinem BMW irgendetwas getauscht und dabei mir Curil gekleckert.

Er hat´s mit dem Lappen abgewischt, wurde dann aber abgelenkt.

Am nächsten Tag wollte er es komplett beseitigen.

Das Zeug ging kaum ab. Vor allem haben sich dabei keine größeren Teile gelöst.

Vorhin habe ich die Fläche begutachtet. Sie ist trocken und fest.

Eine Testfläche auf einem Blech habe ich mit dem Fingernagel bearbeitet.

Die Haftung ist gut und es bilden sich nur winzige Krümel.

Aufgrund dieser Tatsachen, bin ich sehr optimistisch die richtige Wahl getroffen zu haben.

Morgen werde ich den äußeren Rissen zu Leibe rücken.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
inzwischen ist die Curil-Schicht durch gehärtet.

es hat sich ein glatter, elastischer und gut haftender Film gebildet.
Auf einer Testfläche habe ich den massiv mit dem Daumennagel bearbeitet.
Wenn sich dabei Teile lösen, dann nur als kleine Krümel.
Ein Verstopfen des Kühlsystems durch mögliche Ablösungen ist also nicht zu befürchten.

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Die Risse außen habe ich mit dem Turbokit zu gestopft.

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Wenn es ausgehärtet ist, schleife ich es über.
Danach werde ich mit heißem Frostschutz/Wassergemisch einen Test auf Dichtigkeit und
auf Beständigkeit der Curil-Schicht machen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

der Block ist deutlich weniger verschlammt als der Ersatzblock.

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Es sind nur noch Rußreste auf der Oberfläche.
Die werde ich mit Bremsenreiniger so gut es geht auswaschen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
nach langer Pause habe ich heute bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen den Block weiter gesäubert.

Das war die letzte Seite.

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Dann habe ich auf den Riss noch eine Platte aufgeklebt. Das sah zu blöd aus.

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Später wird rundum noch mit Knetmetall angeglichen und geschliffen.
Mal sehen, ob es ohne zu Reißen hält.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
heute ist es mir gelungen den Kühlerverschluß zu öffnen.

Leider mußte ich feststellen, daß der Kühler ein Auslaufmodel ist 
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Da ich wohl nur schwer einen vernünftigen Ersatz bekommen werde, wird der zur Reparatur gehen.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

schön wieder von deinem Projekt zu hören.

Ist ja zur Zeit alles etwas negativ bei dir. War dir das eigentlich vorher bewusst, was alles auf dich zukommt ?

Holger
 
Hallo Holger,

wenn man einen Schlepper kauft, der schon vier Jahre zerlegt rumliegt und

vorher auch nicht besonders gut aussah, muß man mit allem rechnen. Gewußt habe ich es natürlich nicht.

Nach dem MAN wollte ich mal eine Totalüberholung durchziehen, daß habe ich nun davon. :-)

Ich bin weiterhin optimistisch.

Der Originalblock ist fast fertig, den Kühler kann man reparieren lassen.

Oder möglicherweise hat ein MAN-Kollege etwas für mich. Das wird schon.

Eine neue ESP und ein Kopf ohne Riß ist schon da.

Was Anlasser und LIMA sagen, weiß ich natürlich auch noch nicht.

Aber davon werde ich auch berichten.

Gruß

Jörg
 
Hi Jörg!

Es hört sich zwar so an als hättest du schon eine Adresse, aber ich gebe dir diesen hier trotzdem mal.

www.kfz.hn/

Das ist der Ladenburger aus Heilbronn. Bei dem habe ich auch den Kühler von meinem Güldner generalüberholen lassen nachdem ein Lüfterflügel abgerissen und und den Kühler eingeschlagen war. Die Jungs dort machen auch fast unmögliches möglich. Also mein Güldner läuft mit dem überholten Kühler inzwischen wieder seit 5 Jahren, auch unter schwerlast keine Probleme. Ich kann die Adresse nur empfehlen.

Gruß Martin!
 
Hallo Martin,

einerseits suche ich einen kompletten Kühler, andererseits habe ich eine Reparatur im Auge.

Für die Reparatur habe ich in der Tat einen Kühlerbauer in meiner Nähe.

www.kuehler-kneesch.de/about.htm

Dort habe ich bereits meinen MAN-Kühler machen lassen.

Die Qualität und die Preise sind ok.

Ein MAN-Kollegen aus dem Karlsruher Raum hat mir schon 2 Kühler zugeschickt, damit ich sie dort

reparieren lasse.

Trotzdem Dank für den Tipp. Gute Adressen sind nie falsch zu wissen.

So dient dieser Instandhaltungsbericht als Informationsträger für andere.

Gruß

Jörg
 
Hallo,
ich habe den Deckel über dem Frostriß an den Block angeglichen und mit Zinkspray besprüht.

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Wenn mich jemand fragt, was in dem Kasten ist.... Chiptuning, ist doch klar.
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Beim Kühler zeichnet sich auch eine Lösung ab.
Die Ritscherfreunde habe wohl noch einen intakten Kühler liegen.
Der ist (wie der Kopf und die ESP) von einem 412er-Umbau auf luftgekühlt übrig.
Der ursprüngliche Block war absolut unbrauchbar.

Also hab ich mal wieder Glück
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Gruß
Jörg
 
Hallo,
nachdem ich meinen Werkstattofen wieder reaktiviert habe, kann ich auch bei ungemütlichem Wetter
weiter arbeiten.

Heute habe ich angefangen den Block zu bestücken.
Zuerst habe ich Stehbolzen ausgetauscht. So mancher ließ sich nicht ausdrehen, da half nur Mutter aufschweißen.

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Die M16-Bolzen habe ich aus dem anderen Block wieder verwendet, der Rest ist neu.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

ich habe am Motor die Montage der Bauteile begonnen.

Zuerst der Lagerflansch incl. Simmerring auf der Riemenscheibenseite.

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Danach die KW und das Zahnrad der NW.
Die abgeschrägten Zähne müssen ineinander greifen.

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Dann die NW einbauen.

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Zum Schluß habe ich das Lagerschild auf der Schwungradseite eingebaut.

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Es ist ein wenig zu viel Dichtmasse geworden, die Tülle auf der Tube war nicht mehr zu
gebrauchen, da habe ich direkt aus der Tube gedrückt.

Dann kam das Durchdrehen der KW. Sie lief sehr schwer.
Ich habe 0,5mm Dichtpapier genommen. Das hat die Lager wohl zu eng aneinander gedrückt.
Nach ein bißchen Lösen der Schrauben auf der Riemenscheibenseite, lief die KW leicht.
Also, runter mit dem Lagerflansch.

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Jetzt stellt sich die Frage, wie dick das Papier sein muß.
Der Rest, den ich in 0,75mm habe ist zu klein.
Dann habe ich noch eine 1,45mm Dichtplatte mit Alu-Einlage. Das ist sicher zu dick.

Ich könnte auch 2x0,5mm aufeinander legen. Hat das schon mal jemand von euch
erfolgreich gemacht?

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

Du kannst  ja mal versuchen,  zwei Dichtungen aufeinander zu legen, ich würde es nicht machen.

Bei uns im Maschinenbau ist das in der Regel eine Todsünde. Man sagt zwei Dichtungen aufeinander dichten weniger ab als eine dicke. Und das kann ich bestätigen. Zwei können unter Anderem leichter verrutschen als eine.

Am Vernünftigsten ist, wenn du dir eine in passender Stärke besorgst, dann bist du im grünen Bereich.

Wird wirklich die Lagervorspannung über die Dichtung eingestellt ? Dann musst du die Originalstärke verwenden bzw. die Vorspannung sogar über die Dichtungsstärke justieren.

Holger
 
Hallo Holger,

danke für die Antwort.

Ich habe mir gedacht, daß die 2-Lagenlösung nicht gut ist. Aber fragen kann man ja mal.  :-)

Mein Treckerkollege Dennis hatte noch einen Rest 1mm-Papier liegen.

Damit versuche ich es morgen.

In der ETL stehen keine Maße. Dort steht nur der Hinweis "nach Bedarf". Die Originaldichtungen

waren in einem Zustand, da war messen nicht möglich.

Mit dem 1mm-Papier sollte das klappen.

Die KW war ja nicht fest, sie lief nur sehr schwer.

Muß man eine Vorspannung einstellen? Ich dachte eher, die KW braucht etwas Spiel.

Gruß

Jörg
 
Ok Jörg,  dann musst du das Lagerspiel an Stelle der Vorspannung einstellen. War vielleicht ein bisschen ungeschickt ausgedrückt.

Holger
 
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