824S
Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe meine Sammlung wieder mal um ein Stück erweitert und bin über einen Farmall Cub gestolpert. Der Traktor befindet sich in sehr schönem Originalzustand und stammt aus französischer Produktion. Er ist komplett und diese Woche wollte ich das Teil erstmals starten.
Der Vorbesitzer hatte schon einige Teile erneuert, so sind beide Vorderreifen samt Schläuche, der Vergaser, die Zündspule, die Zündleitungen, die Zündkerzen, alle Öle und Filter sowie andere Kleinteile erst Mitte 2014 komplett neu verbaut worden.
Was noch fehlte, war die Batterie, also habe ich eine neue 6V Batterie mit 72Ah gekauft und diese heute angeschlossen. Bei den Cubs wird übrigens die Batterie anders angeschlossen, als bei den meisten anderen IHCs. Die Masse wird hier nämlich an den Pluspol geklemmt, wieso wurde das damals so gemacht? Hat darüber jemand zufällig Infos, welche Vorteile man sich von diesem Anschluss erwartet hatte?
Nachdem die neue Batterie angeschlossen war, die Zündung per Zugschalter aktiviert wurde, konnte ich einen ersten Startversuch unternehmen. Dabei ist allerdings aufgefallen, dass der Anlasser den Motor nur sehr langsam und mühsam durchdrehen konnte. Folglich sprang er natürlich auch nicht an. Ich habe anschließend angefangen, schrittweise die Elektrik zu testen. Strom an der Zündspule bei eingeschalteter Zündung kommt an, ebenfalls produziert die Spule Hochspannung. Auch an den Zündkerzen kommt dank den neuen Zündkabeln entsprechend Strom an, der Zündfunke ist ebenfalls vorhanden. Die Zündung kann ich eigentlich also als Grund für das Startproblem ausschließen. Ebenso den Vergaser. Dieser ist neu und wurde neu eingestellt, der Traktor wurde damit beim Vorbesitzer letztes Jahr auch ohne Probleme noch bewegt. Der Benzinhahn war ebenfalls geschlossen und der Vergaser ist nicht mit Benzin über die Standzeit vollgelaufen. Auch Luft zieht der Cub ohne Probleme. Also vermute ich, dass der Motor nicht läuft, da der Anlasser nicht kräftig genug dreht. Ein Grund hierfür wäre ein zu hoher Kontaktwiderstand im Anlasser, dann müsste dieser allerdings schnell heiß werden beim orgeln, er wird allerdings bestenfalls warm, weshalb ich auch dies eigentlich ausgeschlossen habe. Zu guter letzt habe ich die neue Batterie verdächtigt. Sie bricht beim Startvorgang von 6,3V auf ca. 5,3V ein. Ich denke allerdings, dass das normal ist, oder was meint ihr?
Gäbe es eurer Meinung noch eine andere Möglichkeit, weshalb der Cub nicht anspringen möchte?
Für die Interessierten habe ich auch noch ein paar Fotos von dem guten Stück gemacht. Der Cub ist mit originalen Vorderrad- und Hinterradgewichten ausgestattet, hat die Aufnahmen sowie die Handaushebung für Zwischenachs- und Heckanbaugeräte und wirklich eine super Patina, wie ich finde.



Viele Grüße
Sebastian
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Meine Spielzeuge:
IHC 824S, IHC D-324, IHC 353, IHC Cub Cadet 123 (USA), IHC Farmall F12 (USA), IHC Farmall Cub (USA), Eicher EKL 15/II, Eicher 3709 Schmalspur, Steyr T84, Agria 2400
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IHC824S in youtube:
http://www.youtube.com/user/IHC824S
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ich habe meine Sammlung wieder mal um ein Stück erweitert und bin über einen Farmall Cub gestolpert. Der Traktor befindet sich in sehr schönem Originalzustand und stammt aus französischer Produktion. Er ist komplett und diese Woche wollte ich das Teil erstmals starten.
Der Vorbesitzer hatte schon einige Teile erneuert, so sind beide Vorderreifen samt Schläuche, der Vergaser, die Zündspule, die Zündleitungen, die Zündkerzen, alle Öle und Filter sowie andere Kleinteile erst Mitte 2014 komplett neu verbaut worden.
Was noch fehlte, war die Batterie, also habe ich eine neue 6V Batterie mit 72Ah gekauft und diese heute angeschlossen. Bei den Cubs wird übrigens die Batterie anders angeschlossen, als bei den meisten anderen IHCs. Die Masse wird hier nämlich an den Pluspol geklemmt, wieso wurde das damals so gemacht? Hat darüber jemand zufällig Infos, welche Vorteile man sich von diesem Anschluss erwartet hatte?
Nachdem die neue Batterie angeschlossen war, die Zündung per Zugschalter aktiviert wurde, konnte ich einen ersten Startversuch unternehmen. Dabei ist allerdings aufgefallen, dass der Anlasser den Motor nur sehr langsam und mühsam durchdrehen konnte. Folglich sprang er natürlich auch nicht an. Ich habe anschließend angefangen, schrittweise die Elektrik zu testen. Strom an der Zündspule bei eingeschalteter Zündung kommt an, ebenfalls produziert die Spule Hochspannung. Auch an den Zündkerzen kommt dank den neuen Zündkabeln entsprechend Strom an, der Zündfunke ist ebenfalls vorhanden. Die Zündung kann ich eigentlich also als Grund für das Startproblem ausschließen. Ebenso den Vergaser. Dieser ist neu und wurde neu eingestellt, der Traktor wurde damit beim Vorbesitzer letztes Jahr auch ohne Probleme noch bewegt. Der Benzinhahn war ebenfalls geschlossen und der Vergaser ist nicht mit Benzin über die Standzeit vollgelaufen. Auch Luft zieht der Cub ohne Probleme. Also vermute ich, dass der Motor nicht läuft, da der Anlasser nicht kräftig genug dreht. Ein Grund hierfür wäre ein zu hoher Kontaktwiderstand im Anlasser, dann müsste dieser allerdings schnell heiß werden beim orgeln, er wird allerdings bestenfalls warm, weshalb ich auch dies eigentlich ausgeschlossen habe. Zu guter letzt habe ich die neue Batterie verdächtigt. Sie bricht beim Startvorgang von 6,3V auf ca. 5,3V ein. Ich denke allerdings, dass das normal ist, oder was meint ihr?
Gäbe es eurer Meinung noch eine andere Möglichkeit, weshalb der Cub nicht anspringen möchte?
Für die Interessierten habe ich auch noch ein paar Fotos von dem guten Stück gemacht. Der Cub ist mit originalen Vorderrad- und Hinterradgewichten ausgestattet, hat die Aufnahmen sowie die Handaushebung für Zwischenachs- und Heckanbaugeräte und wirklich eine super Patina, wie ich finde.
Viele Grüße
Sebastian
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Meine Spielzeuge:
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