Ölfilterflansch Adapter D-Serie

bohrmeister

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Guten Tag zusammen.

Da in einem andern Faden das Thema Ölfilter angesprochen wurde, versuche ich hier mal eine kleine Fotodokumentation zum basteln eines Adapters. Wer es lieber original mag, der übersehe das Thema. Ich finde Wechselfilter besser als die Sauerei mit dem Auswaschen des Spaltfilters. eup-1137280053-a2f87c5d101b6f108a99fdb47f779cc6-1641130336_big.webpBegonnen habe ich mit einer Stahlplatte. Da ich immer zusehen muss was ich an Material da habe, ist das ein Abschnitt eines10er Doppel t Trägers. Auf kleiner alter Tischdrehbank weitgehend rund gedreht. Mittig 10er Bohrung, schraube angeschweisst. 
 
Nächster Schritt. Hier wird der Vorlauf gebohrt. Diese Bohrung dient als Referenz für die weiteren Schritte. Der Körner steckt in der Bohrung des Umgehungsventils. Dabei den Sitz der Ventil Kugel nicht vermackeln! eup-1137280058-7b4d119b8cc448ddbfb60b30107f0e25-1641131009_big.webp
 
Dies sind Abdrücke der zu verbindenden Flächen. Einerseits der alte Flansch, andererseits der neue Filter. Ich benutze einen eup-1137280068-47d9796f8b205fc85912a947243ff0e2-1641131345_big.webpFilter der w940er Serie. Mittels dieser Abdrücke kann dann die Bohrung für den Rücklauf angezeichnet werden. Das ist etwas schwierig zu erklären. Man muss die Abdrücke übereinander bringen, Zulaufbohrung als Referenz, dann die Mitte des ölfilterabdruckes so verdrehen, dass die zu erstellende Bohrung innerhalb des inneren Ringes des alten Flansches liegt, aber nicht in der zentralen Schraube eup-1137280068-048cb203fc1c884a2d398c62516b6849-1641131687_big.webp
 
eup-1137280075-8801af8aced9e698a38109d1a8ca59ae-1641132080_big.webpHier ist der Rücklauf gebohrt und die Flanschfläche übergedreht. Den Nippel gibt es in der großen Bucht. Suche nach 3/4-16 Gewinde. Jetzt fehlt mir noch mein Freund mit dem schutzgasschweissgerät. Mit Elektrode würde ich wohl das Gewinde verbrutzeln. Doku geht also demnächst weiter. Grüße, Lutz eup-1137280075-f111e7a4e3d028c76337aa7d711224e2-1641132418_big.webp
 
Das ist meine erste Doku. Ich hoffe, die Vorgehensweise ist verständlich. Für Anregungen+Fragen bin ich natürlich offen. Grüße, Lutz 
 
N‘abend zusammen. Es geht weiter mit dem Adapter. eup-1137283365-7c1ba1df9cd488529f828a49180579b4-1641588861_big.webpNachdem mein Kumpel mit dem Schutzgasschweissgerät doch nicht verfügbar war, habe ich den Nippel mit Elektrode selbst angeschweisst. Das erste mal war er etwas schief, also nochmal getrennt und neu ausgerichtet. Dann passte alles. Dann musste die kleine Drehe wieder ran für eine 6mm  dicke Scheibe als Anlage für den neuen Ölfilter. Diesmal mit besserer Oberfläche. Soll ja auch dicht sein. eup-1137283365-9f67544f4bf71d06f777f2c84c84b514-1641589399_big.webp
 
Die Scheibe wurde dann in kurzen Strecken angeschweisst um Verzug zu minimieren. eup-1137283370-8f02d75441a17fa01b5cfac4775e90cd-1641589600_big.webpEin alter, kleinerer Ölfilter mit passendem Gewinde diente als Schutz der Dichtflächen. eup-1137283370-7f16fa43b01df6a734e2c3a97ce01f3f-1641589769_big.webp
 
Jetzt wurde klar, dass eine etwas größere Grundplatte besser gewesen wäre. Nun müssen nämlich noch kleine Bohrungen durch Originalflansch und neuem Teil gemacht werden. Ich musste noch etwas aufschweissen, um genug Fleisch für ein 5mm Gewinde zu haben, siehe Bilder. Also besser gleich breiteres Material nehmen.. eup-1137283382-22d8d4b42d00688abfa1ea0d23491149-1641590252_big.webpDie Bohrungen gehen genau durch die Nut des Dichtringes des alten Flansches. Damit können 3 zusätzliche Schrauben die Dichtflächen zusammenhalten und verdrehsicherheit ist auch gegeben. eup-1137283382-c93ab5b79886d3c95e25199dbd808e7a-1641590575_big.webpJetzt kann schon mal alles zusammengesetzt werden. 
 
Fehlt noch die Dichtung. Dazu ein Stück Karton zwischen die Teile legen und alles einmal fest zusammenschrauben. Es entsteht wieder ein Abdruck der Flächen und es kann eine Schablone erstellt werden zum Zuschnitt der Dichtung. eup-1137283388-155a0fc73f4a3168b04d7c56ad974ae8-1641590956_big.webpeup-1137283388-99af8f842172b8e246d7b9faba5a2b94-1641590993_big.webpeup-1137283388-556a4c9559c755e6ba08cdd54cabe238-1641591022_big.webpdamit ist dieser Adapter weitgehend fertig. Man kann das Teil noch weiter verschleifen , Kanten brechen sowieso. Grate beseitigen, Bohrungen ansenken und ggf lackieren. Die Vorgehensweise hat sich insoweit bewährt, als dass ein solcher Adapter an meinem D430 seit 3 Jahren klaglos funktioniert. Ich empfehle die Schrauben mit Schraubendichtmittel zu versehen und nach dem ersten Setzen nachziehen. 
 
Hier der erste Adapter dieser Art am D430. Damals hatte ich dickere Material und konnte einteilig arbeiten eup-1137283397-7691300e1fdebc4d8b2d1645efe659c9-1641591934_big.webpMan erkennt die aussermittige Lage des Filters. Dies ist bei dieser Machart nicht zu vermeiden aber es funktioniert. Bei Fragen und Anregungen gerne melden. Grüße, Lutz 
 
Man fragte per Mail nach Maßangaben. Ich muss zugeben, dass ich kaum was gemessen habe, da sich alle Maße aus der alten Flanschfläche und dem neuen Ölfilter ergeben. Die Maße des Filters findet man auf der Seite von Mann Filter. Da sind auch andere Bauformen von Wechselfiltern zu finden. Ich hab allerdings einfach einen vorhandenen Filter als Anhalt genommen. Grüße 
 
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