Ölkontrollleuchte

mniss76

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Hallo zusammen,

ich habe seid kurzem folgendes Problem:

Wenn der Trecker warm gefahren ist geht im Stand die Ölkontrollleuchte an. Ölstand ist ok, kurz vor Max. Letzter Wechsel war vor ca 60 Stunden.

sobald ich ein bisschen Drehzahl gebe geht die Leuchte aus und bleibt auch aus. Sobald er wieder im Standgas läuft geht sie wieder an.

hat jemand ne Idee was es sein kann?

Aufgetreten ist der Fehler, nachdem ich die linke Cockpit Abdeckung ab hatte, um die Normsteckdose zu tauschen. Elektrik ist schon gealtert. Könnte es auch "nur" ein Elektrik Problem sein?

Danke

Lg Marcus aus dem Rheinland 
 
Hallo, hatte das gleiche Problem beim 933, Öldruckschalter reagierte erst über 1,5 Bar, habe den rausgeschmissen und dafür ein normales Öldruckmanometer über einen 10 mm Schlauch in ie Kabine gezogen, und siehe da: Öldruck im Standgas gemessen nie unter 1,2 bar, also vollkommen ausreichend. Somit habe ich die Sicherheit das der Schmierkreislauf funktioniert, und nicht die Angst mitfährt das der Motor festgeht.
 
Hallo,

Ja, zuallererst mal direkt mit einem Manometer messen und beobachten. Öldruckschalter entfernen und Manometer einschrauben.

Kann natürlich auch auf eine verschlissene Ölpumpe oder verschlissene Kurbelwellenlager hindeuten

                                                                        Gruß  Harry

                                        
 
Guten morgen,

wollte gerade mal den Druck messen. Aber die Hydraulikleitung ist im Weg. muss mir erst einen WinkelAdapter besorgen. Habe das Kabel am Sensor abgezogen und gestartet. Die Leucht bleibt aus, wenn er läuft. Sollte diese nicht normal angehen, da ja nichts vom Sensor kommt?

Wasser braucht er leider ein wenig. Nicht viel, aber es geht über einen langen Zeitraum ein wenig verloren. Kopfdichtung ist bereits erneuert, da diese letztes Jahr durch war.

Öl habe ich immer dabei 😊
 
Guten Morgen , hatte ich beim 433 auch , habe den (ist gleich )vom 840 zur Probe eingesetzt und alles war normal .

Der der 840 hat dann den neuen bekommen . 

Gruss Karl 
 
Hallo Markus, wenn ein Auto eine Betriebszeit von 11000 Stunden erreicht, dann hat es mehr als eine halbe Million Kilometer auf dem Buckel und wird deutliche Verschleißanzeichen sehen lassen und bei Deinem Schlepper ist das genau so. Die Kurbelwellenlager sind ausgelutscht und bauen keinen Druck mehr auf. Gruß, Dieter, der "Linksdreher".
 
Das stimmt. 11000 Stunden ist ja schon einiges. Kann ich den so noch weiter fahren und bei Gelegenheit mal den Motor überarbeiten oder sollte ich doch eher zeitig mal was dran machen?
 
@Linksdreher:

Dieter, darf ich Deine Äu0erung dahingehend ergänzen, dass die Kurbekwellenlager "im Leerlauf"

keinen Druck mehr aufbauen? Bei steigender Drehzahl geht die Lampe ja aus.

Und stimmst Du mir zu, dass das Ganze unerheblich ist, solange bei steigender Drehzahl

die Lampe ja ausgeht?

Gruß

Eberhard
 
Hallo, ich würde sofort den Motor überholen. Alles andere bringt nichts.

Dann vergisst du z.B. beim anhängen des Anhängers die Leerlaufdrehzahl zu erhöhen, und die Öllampe geht an.

Auch arbeiten am Spalter braucht ja auch nur Leerlaufdrehzahl und du hast keinen Blick auf die Öllampe.

Grüß aus dem Westerwald

Thomas
 
Stimmt schon. Hatte jetzt immer das Handgas ein bisschen drin damit die Leuchte nicht angeht wenn ich stehenbleib oder den Anhänger an und abkuppe. 
Seltsam finde ich das es nur Auftritt wenn er richtig warm gefahren ist. Vielleicht weil das Öl dann besser läuft?
 
Hatte ich auch mal, hab dann gleich die Motorölpumpe gewechselt (die war auch noch Orginal von 1970) ohne Erfolg

Schuld war dan der Öldruckschalter, der war nur mit Öldreck zu 

MfG.
 
Hallo,

Welches Öl bzw. Viskosität fährst du denn?

Unabhängig davon, bei steigender Temperatur wird das Öl dünner, was ganz normal ist. 

Bei Standgas läuft auch die Ölpumpe nur auf geringster Drehzahl und bei Betriebstemperatur ist das Öl am dünnsten, ergo geringster Öldruck.

Temporär bringt vielleicht eine Umstellung auf ein dickeres Mehrbereichsöl oder Umstellung auf Einbreichsöl inkl. Ölwechsel für Sommer und Winterbetrieb was, aber selbst wenn wird das vermutlich nur von kurzer Dauer sein.

Gruß
 
Der Öldruckschalter sah recht gut aus, kein Ölschlamm oder ähnliches. Heißt ja erstmal nix. Daher werde ich einen neuen einsetzen.

Ich fahre einfaches 15W40. Wurde mir vom Vorbesitzer so empfohlen. Ist wohl immer mit dem Öl gefahren worden. Wie schon gesagt werde ich mir einen Winkeladapter besorgen, um mal den Druck zu messen. Der interessiert mich jetzt. Komme so leider nicht dran, da die Hydraulikleitung direkt darüber ist. 

Lg 
 
Hallo,

ich fahre bei der D Serie mineralisches 20W50.

Beim 15W40 hatte ich ein ähnliches Problem wie du. Allerdings hat mein Motor nur ca 3000h gelaufen.
 
Ich habe gerade mal den Druck gemessen. Leider nur im kalten Zustand, da mir die Zeit zum Warmfahren fehlt.
Im Stand sind es 3,5bar und wenn ich Gas gebe sind es 4bar. Sieht ja erstmal nicht schlecht aus.
Werde bei Gelegenheit no im warmen Zustand messen.

Lg Marcus  
 
Moin.

Das habe ich bei meinem neu aufgebauten Motor auch. Kalt hast du ja auch keine Probleme. Bei meinem geht dann leider bei warmem Motor der Öldruck in den Keller, auf leider nur 1 Bar. Also, aussagekräftig ist nur der Öldruck bei warmen Motor.

Gruß Jürgen
 
Hallo Markus,

wenn er kalt bei Leerlauf 3,5 bar bringt, kommt er warm so auf 0,7 bar. Das würde noch ausreichen, Grenze ist ja 0,5 bar. Mein alter Unimog-Motor hatte 3 und 0,5 bar, das hat den nicht gejuckt.

Kommt auch immer drauf an wie hoch der Leerlauf eingestellt ist.

Tschüß,

Bernd
 
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