Ofen Erfahrungen?

FritziFuppel

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74214 Schöntal
Hallo,

wir haben einen HV 24 von Künzel seit 13 Jahren in Betrieb.

Aber jedes Jahr ärgere ich mich mehr über das Ding.

Die Ersatzteil - Preise sind ja völlig aus der Norm!

Defekte bis jetzt: 

1.  Radial-Druck-Gebläse, Lagerschaden

2.  Vier Silikon-Tür-Dichtungen durchgebrannt

3. Kompletter Innenbau aus Stein zerbröselt, Umrüstung auf Stahl.

4. Vier Turboscheiben verbrannt.

5. Jedes Jahr ein Brenner-Ring fällig.

6. Ascheschale verformt sich und wirft Falten.

7. Tür-Kontak-Schalter defekt

Geheizt wird ab Anfang Oktober ein Einfamilienhaus mit Buche, Esche und Eiche,

vier Jahre abgelagert und immer im Vorraus 2 Meter im warmen Heizraum

vorab zum Verbrennen gelagert.

Pufferspeicher 2000 Liter plus Warmwasserspeicher mit 500 Liter.

Mich bringt schon das Anschüren zum Verzweifeln. Ist es draußen diessig

(Tiefdruck), dann kokelt der Dinger so vor sich hin und es dauert ewig, bis

eine gescheite Brennerflamme entsteht.

Soll das mehrfach aufgespaltene 48 - 50 cm lange Holz von oben nachrutschen, gibts

manchmal Probleme mit Hohlbrand. Der Ofen wird jedes Jahr von mir

sauber gereinigt und ist von Oktober bis Anfang Mai in Betrieb.

Bei Außentemperaturen bis ca. 5 Grad + reicht eine Füllung am Tag,

Ist es kälter ist es wahrscheinlich, dass ich morgens und abends Feuer machen muss.

Der Beitrag gehört jetzt nicht unbedingt in ein IHC Forum, aber ich denke

im "Kaffeeklatsch" ist es bestimmt interessant zu hören, wie

andere "IHC-Heizer" ihre Bude warm bekommen, bzw. welche Erfahrungen

sie mit welchem Ofen gesammelt haben.

Ansonsten, Admin bzw. Moderator wenn ihr den Thread löscht, bin ich auch nicht bös.

Grüße ins Land, Fred
 
Moin Fred,

ich hätte den Thread unter "Brenholz-Waldbau-Special" eröffnet - vielleicht kann einer der Admins das ja noch verschieben?!?

Zum Thema:

Ich habe seit 6 Wochen einen KWB - Vergaser mit 30 kW in Betrieb. Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Kiste - die Verarbeitung ist top, der Betrieb problemlos. Für ein Fazit aber dennoch viel zu früh; einen ausführlichen Bericht werde ich wohl frühestens in 2 Jahren geben können. Das Anfeuern klappt (mittlerweile) innerhalb von ca. 15 min (Volllegen des Brennraums; anfeuern und warten bis die Rauchgastemperatur bei 130°C ist; schließen der Anfeuertür und Fronttür), danach regelt die Kiste sich bedingt durch die Lambdasonde komplett alleine.

Verbaut ist bei uns ein Pufferspeicher mit 2500 Litern; die Heizleistung reicht bei einer Wohnfläche von knapp 220 m² bei der momentanen Witterung für einen Tag aus.

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Den Künzel HV konnte ich mir auf der Agritechnica anschauen und war (auch in Anbetracht des Messepreises von knapp 5.800,-€) enttäuscht. Die Verarbeitung ging so, allerdings fehlt mir bei dem Ofen eine separate Anfeuerungstür sowie eine komplette isolierte Fronttür. Für mich wäre der Ofen keine Alternative gewesen, da gibt es imho weitaus bessere Hersteller.

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Bei unserer Suche nach einer neuen Heizanlage haben wir uns Angebote von verschiedenen Herstellern machen lassen (Vertretung/Verkaufspartner sollte in der Nähe sein). Folgende Hersteller wurden angeboten: HDG, Fröling und KWB sowie ETA.

HDG: mich störte das Einlegen der Scheite von oben / ist der schwerste Ofen von allen / war laut Angebot des Heizungsbauers am teuersten

Fröling: stellt die HV‘s wohl auch für KWB her, von daher gleiche Grund-Technik / war laut Angebot teurer (???) als der KWB

ETA: war mir zu "altbackend"

ATMOS: wollte ich prinzipiell nicht haben, deshalb auch keine Anfrage/ kommt aus Tschechien / zuviel manuelle Regelung nötig / günstigster Anbieter von allen

Vigas: siehe ATMOS

Fazit: Das Technikprinzip dieser HV‘s ist eigentlich überall (bis auf geringe Äbänderungen) identisch und weicht kaum von einander ab.

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Dies von mir zu diesem interessanten Thema.

Gruss Micha
 
Ich habe einen Ofen von Fischer Heiztechnik (Heizanlage von Buderus)

Das Teil ist 13 Jahre alt.

Ich verbrauche für zwei Häuser und Nebengelasse (ca. 36 Heizkörper, 370Qm)  pro Jahr 70-90 Rm Kiefer. Der Ofen ist für 50cm Scheitholz und einstellbar von (ich glaube) 32 bis 54 Kw.

Der Ofen wurde seinerzeit von Buderus unter dessen Nemen in Buderus-Blau verkauft.

In diesem Jahr hatte ich die erste größere Reparatur gehabt. Die Schamott-Steine der beiden Brennkanäle mußten ern. werden. (brüchig)

Das ging in Eigenleistung, Material ca 650,-

Vor zwei Jahren war der Stellmotor der Luftklappe defekt. Das Teil sollte 250,- kosten. Da Ficher das Teil auch nur zukauft, habe ich auf Anfrage die Daten bekommen und den Stellmotor online für 80,- bekommen.

Beim putzen habe ich mir mal ein Schauglas zerschlagen. Ein Hilferuf per e-Mail und Ersatz war in 24h vor Ort.

Der Service von Fischer  Heiztechnik (Sachsen) ist bestens !!

Der Ofen ist prima. Ich würde ihn wieder kaufen.

Mein Modell wird nicht mehr gebaut, der Nachfolger heißt wohl TX.

Link: http://www.fischerheiztechnik-sachsen.de/

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Moin,

ich habe jetzt in der 3 Saison einen HV20 Baujahr 1997 am Laufen im 180qm Altbau aber zZ nur 90 qm Saniert mit Teilweise Fussbodenheizung.

Hatte den vor 3,5 Jahren gekauft als kommplette Anlage mit Nachtabsenkung 500l Puffer und 500l Kombispeicher Das Schalterfeld Rücklauftemperaturanhebung allen Drum und dran die Anlage standt 12 Jahre inner Garage hatte ein Tischler gekauft um die Werkstatt damit zu heizen.
Leider ist der dann Verstorben. Ich hatte die dann gekauft zu nen Spottpreis.Die Anlage war genau das was ich suchte für unser Haus was ich damals gekauft hatte.

Bin mit dem voll Zufrieden bis jetzt das anstecken muss man nen bischen Üben Habe früher immer 1 Anzünder unten darauf bischen kleines Holz oben drauf und dann vollgepackt 15 min unten und die Klappe offengelassen und dann in  Klappen alle zu gemacht aber es kam nur eine schlechte oder garkeine Abgasflamme.

Dann hab ich noch mal nen bischen gelesen man soll erst ein kleines Feuer brennenlassen dann Vollpacken und dann Klappt das auch mit der Abgasflamme.

Die Luftdüsen hinter der Tür müssen immer sauber seim sonst brennt der garnicht oder der Brennraum ist immer voll Gut.

Mein Vater hatte einmal 10 Jahre einmal 12 Jahre einen Künzel die sind beibe im Brennraum Durchgerostet weil er keine Rücklauftemeraturanhebung hatte denn Schwitzt der Kessel im Brennraum wenn das Kalte Wasser aus dem Heizkreislauf kommt.Jetzt hat er nen Viessmann HV. Der is ne ganz andere Liga im Preis aber auch inder Bedienung eine viel Sparsamer.

Ich hoffe erhält sich noch ein bisschen.

gruss Stefan
 
@ Stefan ja, ohne Rücklaufanhebung geht schon mal gar nix.

Du brauchst da das sog. Thermomix-Ventil, welches den Rücklauf max 5 - 10 Grad kälter reinlässt

wie es rausgeht. (Ist so eine kleine Patrone, ähnlich dem Thermostat am Heizkörper und kostet auch wieder

ein Schweinegeld)

Das mit dem vorher Feuer machen ist auch in Ordnung. (Kamin und Züge werden alle schön warm und

der zieht dann gleich viel besser.

Aber wie lange dauert das?

Bsp. Ich steh im Winter zur Frühschicht um 04.45 Uhr auf, dann runter in den Heizraum,

20 Minuten verplänkeln um dann mit den letzten Kaltrauch-Anhaftungen auf meinem Hemd und in den Haaren ins

Geschäft zu hetzen.

(Ja ich weiß, ....steh einfach früher auf, dusch dich und gut ist... oder...laß Frauchen machen.....

Nein, Nein, der Heizraum bleibt meine letzte "Männerdomäne")

Also die Zeit vom Anheizen bis zum Inbetrieb-Setzen, wie kann ich es effektiver machen?

Ich gehe bis jetzt so vor:

Turbo-Scheibe sauber machen, alte Asche nach unten fegen.

Dann Scheibe rein, rechts und links zwei feine Holzscheite, vor die Scheibe einen Kohleanzünder,

darauf ganz feine (1 cm x 1 cm Querschnitt) Fichte- oder Kiefer Scheitchen.

Dann kurz warten, Türe oben zu, unten offen.

Ofen zieht, dann vollpacken mit Buche, Eiche, Esche, dabei den Schalter "On" drücken, dann

bläst das Gebläse.(Zumindest beim Schaltfeld 911T)

Ca. 1 Minute gedrückt halten, dann untere Türe schließen und 

Verriegelung einrücken, nun sollte der Ofen doch laufen....

aber wie gesagt, wenns von oben drückt (Tiefdruck) dann bin ich am verzweifeln..

Grüße ins Land, Fred
 
Moin,

das Anfeuern läuft bei mir jetzt so ab:

- die Asche bleibt drin! Da diese z.T. aus Holzkohle besteht, die leicht anfängt zu glimmen, ist das die perfekte Basis zum anzünden. Ich entferne erst die Asche (nur die leichten Teile!), wenn diese gut 5cm hoch im Brennraum ist und die Sekundärluftlöcher verschließen könnte. Die Asche aus dem Verbrennungsraum entferne ich 1x wöchentlich.

- dann kommen Reste vom Spalten rundum die sog. "Turbodüse" bei meinem Vergaser - die Turbodüse bleibt frei. Dann wird der komplette Brennraum mit Holz voll gepackt.

- zum anzünden verwende ich ein Stück Zeitung, das ich vor die geöffnete Anfeuerklappe lege. Das Papier zünde ich an, und bedingt durch das Saugzuggebläse zieht der Ofen das brennende Papier ein incl. der Flammen. Die o.g. Holzkohle fängt direkt an zu glimmen, feine Holzfasern fangen direkt an zu brennen. Durch die offene Turbodüse kann der Vergaser sofort zügig "durchatmen" und gut für den ziehenden Effekt sorgen.

- ich warte, bis mein Abgas ca. 130°C hat, dann schließe ich die Anfeuerungsklappe und die vordere Tür. FERTIG!

Die ganze Prozedur dauert ca. 15 min, auch bei einem Tiefdruckgebiet.Was ich aber zusätzlich ausprobiert habe, ist normale Holzkohle aus dem Handel zu verwenden. Das klappt auch sehr gut, wenn keine Kohle im Brennraum vorhanden ist. Einfach mit einer Lötlampe kurz anzünden (Holzkohle ist die Basis, darüber wieder Spaltreste und das normale Feuerholz) - das ganze läuft in ungefähr der gleichen Zeit wie o.b. ab.

Mir stellt sich die Frage, besitzt Dein Ofen ein solches Gebläse, oder ist das ein Naturzugkessel, der ohne Saugzuggebläse auskommen soll? Vielleicht ist Dein Schornstein defekt oder falsch installiert?

Gruss Micha
 
Moin,

ich nutze eine 14,9KW Vigas Vergaser in Verbindung mit einer 25KW Hydrotherm Gas Heizung die die komplette Steuerung übernimmt. 150ltr. Brauchwasser und 1000ltr. Pufferspreicher. Vorteile sind der niedrige Preis und die doch sehr überschaubare Technik. Nachteil ist der evtl. etwas höhere Verbrauch und das Druckgebläse.

Versorge damit einen ca. 200 qm Altbau. Verbrauch war letztes Jahr ca. 25m³. 

Zum anfeuern rake ich die über gebliebene Kohle über die Düse lege einen Anzünder drauf und schichte ihn voll mit Holz. Dann zumachen und Klappe schließen und fertig. Dauer ca. 5 min.
 
@apemaster

Hallo,

der HV 24 hat ein Druckgebläse in Radialform, vorne angebaut.

Schornstein ist aus Edelstahl Innen durchmesser 180 cm 12 Meter lang.

Der hat von sich alleine schon Zug.

Mich interessieren halt die Erfahrungen.

Grüße, Fred
 
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