Problem D Serien Motoren

Tibru

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21734 Oederquart
Hallo, man liest hier immer wieder über Probleme mit den D Serien Motoren, handelt es sich eigentlich um konstruktive Fehler oder sind die Probleme der Laufleistung und dem Alter geschuldet?

Welche Probleme sind denn überhaupt alle Bekannt? Und bei wieviel Betriebsstunden sind diese aufgetreten?

Mc Cormick D 320
Mc Cormick 323
Fendt Farmer 104s
 
Hallo Tibru,

Sag mir doch mal einen Motor der mit teils 60 oder mehr jahren keine kleinen macken habt?

Es ist natürlich auch immer eine frage der wartung und pflege die er in den 60 jahren bekommen hat.

Von meiner erfahrung her sind die alten schlepper schon hart ran genommen worden, zumindest die meisten.

Ich glaube bei den oldtimern hat jeder schlepper so seine wehwechen, aber für das alter das die maschinen haben

Und das was sie geleistet haben, fahren noch viele rum und ich finde es toll das es viele leute gibt die viel 

Herzblut in die alten schätzchen stecken damit alle noch ganz lange freude daran haben! 

P.S. ich glaube nicht das in 60 Jahren noch so viele john deer, fendt etc mit dem baujahr 2020 rumfahren und

überhaupt noch fahren!

Ich habe meinen D432 auch komplett überholt und es hat auch zeit und geld gekostet, aber jetzt läuft er

Wieder die nächsten 60 jahre, hoffentlich! 😃

Mit freundlichen grüßen aus der schönen Pfalz 

Thomas
 
Problem ist langsam die Ersatzteilversorgung.

Achsschenkel Motorteile und Gertriebeteile gibt es nicht mehr neu.

Mein 439 ist 2009 überholt worden und hatte in den 70er eine Motorkomplettüberholung und seitdem 3000 Stunden.

Ich denke er hält noch eine Weile
 
Meine Frage ist der Tatsache geschuldet das es gefühlt sehr viele  D Serien Schlepper gibt, die nicht mehr laufen oder Motor probleme haben, bei anderen Herstellern aus dem selben baujahr hört man weniger von Motor problemen die über den normalen Verschleiß hinausgehen, Stichwort Vorkammer oder Wasser im Öl.

Auch die eingelaufenen Kurbelwellen Hauptlager und der damit verbundene fehlende Öldruck, sind bei z.B. Fendt (hoffentlich werde ich nicht gesteinigt) jenseits der 15000 Stunden erst ein Thema, bei ebay kleinanzeigen werden für IHC ja teilweise Ersatzteile aus Motoren verkauft die angeblich keine 5000 Stunden auf dem Zähler hatten. 

Das macht mich alles etwas stutzig....... 

Mc Cormick D 320
Mc Cormick 323
Fendt Farmer 104s
 
Und nein das soll keine Marken Diskusion werden, ich besitze ja selber 2 IHC Vorkammer Schlepper und einen Fendt

Mein Fendt mit 11000 std. wurde nachweislich nicht überholt, läuft wie ein Uhrwerk, man merkt aber beginnenden Verschleiß anhand der rauchmenge aus der Entlüftung.

Bei meinem 323  hats den Motor mit abgelesenen 5000 Stunden aufgrund von Lagerschaden zerlegt. 

Mc Cormick D 320
Mc Cormick 323
Fendt Farmer 104s
 
Also bei uns hier fahren sehr viele Oldtimertraktoren im täglichen Einsatz rum. Alle haben ihre Probleme mit undichtheiten usw.

Die IHC haben einen schlechten ruf weil sie mit der Zeit schwer dicht zu bekommen sind. Einmal Kopfdichtung (Stegrisse / Lunker) und einmal Kurbelwellendichtung.

Ich habe meinen D324 trotz Stegrissen im Block überholt und seit dem läuft er. Wenn ich aber mal einen zweiten Traktor anschaffe wird es ein Luftgekühlter Deutz Zweizylinder.

Gruß Philipp

www.kaninchen.cc
 
Die Kurbelwellendichtungen bekommt man ohne Probleme dicht!

Vorne kann man über die Riemenscheibe einen Speedi-Sleeve Reperaturring in der passenden Größe von Skf aufziehn!

Und verbau die Ringe auch auf den Steckachsen der Schlepper wenn diese nicht mehr dicht sind,

Und hinten gibt es div. Umbausätze,unter anderen auch auf Simmerring.

MFG

Kurti
 
Hallo hier ins Forum,

ich besitze seit 58 Jahren ein D215 von meinem Opa.

Der läüft immer noch gut.

Mein 733A hattte am Anfang 2 leichte undichte Stellen, die aber abgedichtet wurden . Auch der läüft gut.

Das Hauptproblem sitzt nach meiner Meinung hinter dem Lenkrad.

Natürlich sind Deutz und Fendt eine andere Nummer.

MfG

Thomas
 
Nach meinen Erfahrungen kommt es recht häufig zu Undichtigkeiten zwischen Block und Zylinderkopf. Kann durch Alterung der Dichtung entstehen oder der Motor wurde überlastet und heiß gefahren. Dann gibt die Kopfdichtung als schwächstes Glied als erste auf. Ist dort ein Kühlwasservelust vorhanden, dann wird häufig nur noch Wasser nachgefüllt, wodurch der Block innen wegrostet. So geschehen bei unserem 326. Das mehrfache Wechseln der Kopfdichtung, zuletzt mit zusätzlicher Dichtmasse war nicht dauerhaft. Die Eingrabungen an den Kühlwasserdurchgängen waren zu tief, die Auflagen für die Buchsen weggammelt. Am Ende musste ein neuer Block mit Kolben und Zylindern her, Kurbelwelle, Pleuel und Kopf wurden komplett überholt. Nicht ganz billig, aber am Ende die einzige Möglichkeit das Erbstück weiter in Betrieb zu halten. Nun springt er auch auch tiefen Temperaturen nach kurzem Vorglühen einwandfrei und insbesondere ohne Rauschschwaden wieder an, dass es eine Freude ist, den 3 Zylinder zu hören.

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Ich habe im Dezember auch ein d436 gekauft der Öl im Kühlwasser hat nach ca. 6000 Stunden. ich hatte vorher oder bis ich ihn kaufte auch noch keine wirkliche Ahnung über die Motoren soll aber wirklich ein Schwachpunkt sein irgendwie. Ich hoffe dass es mit einer ZKD ausreichend ist und nicht noch die Kolbenringe gebrochen sind wird sich zeigen wenn er auf ist Gruß von Matze
 
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