Qualität - Kurbelwellenabdichtung ?

Mac353

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85072 Oberbayern
Hallo,

ich bin soeben dabei die Kurbelwellenabdichtung an meinem 353er zu erneuern.

Es geht besser wie gedacht. Ich habe zum Ausbau nicht mal den Kühler rausnehmen müssen.

Nun will ich einen Dichtsatz bestellen (der Laufring hat eine ziemliche Riefe)!

Der von Firlbeck-ersatzteile ist mit Abstand der günstigste (44 Euro)! Hat jemand diesen Satz schon verbaut, also Erfahrung damit, bezüglich Qualität, Passgenauigkeit usw.?

Gleich noch eine Frage zum Einbau! Hat jemand das Drehmoment der drei Schrauben zur Befestigung der Riemenscheibe parat?

Soll ich diese evtl. mit Schraubensicherung (Loctite) bestreichen?

Gruß und Danke, Jochen!
 
Hi,

ich kann dir nicht sagen ob der von Firlbeck gut oder schlecht ist, es ist halt ein Nachbau. Ich bin gerade dabei den kompletten Motor beim 533 zum machen, das ist auch ein D-155. Habe nur Originalteile bei IHC bestellt. Dort hat mich der Dichtring mit neuem Laufring glaube was um 177 Euro gekostet. Frag mich nicht ob mit oder ohne Steuer, ich glaub ohne, die kam unten am Ende der Rechnung drauf. Ob du den ohne Kühler zu demontieren auch wieder montiert bekommst weiß ich nicht. Bei meinem ging es heute ohne Vorderachsblock ganz gut :-)

Der Laufring saß bei meinem sehr fest. Die beiden gewinde die dort drin sind ist ein Zoll-Maß. Wenn du passende Schrauben hast kannst du dir mit nem dicken Flacheisen nen Abzieher basteln und soweit ziehen bis man mit nem normalen abzieher drauf kommt. Ich musste den Ring mit dem Brenner warm machen da er so nicht wollte. Habe in die Zoll Gewinde ein M6 reingeschnitten damit ich dort lange Schrauben rein drehen konnte. Bei mir wurde das alles bei abgebautem Steuergehäusedeckel gemacht, also war Platz da, der wird bei dir sicher noch montiert sein.

 

Drehmoment habe ich jetzt auch nicht, hab die 3 Schrauben nach Gefühl fest gezogen. Schraubensicherung kann nicht schaden.

Gruß Markus

 

 

 

 

 

 
 
Hallo Markus,

ich habe den Laufring, wie auch von dir beschrieben, mit Flacheisen u. 2 Schrauben gezogen.

Ähnlich hab ich dann auch den Wedi gezogen. Mit der Winkelbohrmaschine zwei 3er Bohrungen in den Wedi,

2 lange Spax, wieder mit einem Flacheisen vor der Kw eingeschraubt, mit einem Montiereisen zwischen Kw u. Flacheisen gehebelt u. der Wedi war draussen.

Zum Einbau werde ich mir als Montagehilfe noch eine Hülse fertigen, damit der Wedi exat gerade sitzt.

Bin ganz zuversichtlich (falls der Satz von Firlbeck passgenau ist), das der Einbau problemlos von statten gehen sollte.

Sollte der Wedi in den Sitz des Alugehäuses "trocken" eingebaut werden, oder hast du diesen mit Öl oder Dichtmasse bestrichen?

Hast du zuerst den Laufring, oder den Wedi montiert?

Grüße, Jochen!
 
Hallo Jochen,

die Idee mit der Hülse ist gut, sonst wird es schwierig bei den Platzverhältnissen mit eingebautem Kühler. Also ich habe erst den neuen Laufring mit dahinter liegendem O-Ring auf die Kurbelwell geschoben und dann anschließend, als das ganze Stirnradgehäuse montiert war, den Wedi eingesetzt. Habe innen etwas Fett draufgestrichen, damit ich ihn nicht beschädige. Außen trocken ohne Fett und Dichtmasse.

Gruß Markus

 

 
 
Hab heute den Dichtsatz erhalten.

Aufgefallen ist mir, das der Wedi keine Staublippe hat und der Außendurchmesser des Laufrings 6 zehntel kleiner ist, als beim Original. Zum mitgelieferten Wedi scheint der Laufring aber gut zu passen.

Ich melde mich nächste Woche wieder und werde berichten, wie der Einbau geklappt hat und wie es um die Dichtheit bestellt ist.
 
Auch der Einbau ging reibungslos, ohne Ausbau des Kühlers von statten.

Habe den Wellendichtring wie oben schon erwähnt, mit Hilfe einer "Hülse" eingebaut, damit dieser exakt gerade im Gehäuse sitzt.

Bis jetzt ist alles dicht und ich war mit der passgenauigkeit des "Firlbeck-Dichsatzes" sehr zufrieden!

Über die Haltbarkeit kann ich nach 15 min Laufzeit natürlich noch nichts berichten ;-)

Grüße
 
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