Reifenlufdruck hinten

PSX2000

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Habe seit ich Frontlader am 744 er HR montiert habe , das Problem das ich sehr wenig GRIP habe.

Da wo ich vorher ohne Frontlader keine Probleme hatte Rutsch ich nun teilweise nur Rum.

Ich habe seit mir der Lama Reifen montiert hatt , 1,8 bar hinten drinn.

Ich hab den Verdacht dass dies etwas viel sein könnte.

Als Heckgewicht ist meist der Spalter oder die 5,5t Seilwinde drann.

Bekomme ich eventuell mit weniger Luftdruck etwas traktiions Gewinn ?

Mfg Gerhard
 
Moin,

wie schwer sind deine Heckgewichte? 1,8bar sind natürlich sehr viel, ich glaube aber nicht, das Du riesen Fortschritte machen wirst, wenn Du den Luftdruck auf 1,3bar absenkst, aber natürlich ist das erstmal das einfachste.

Bei einem 744 mit einem Größe Drei Lader würde ich min. 800kg Heckgewicht haben wollen, eher 1,1t. Ich fahre meinen 1046 mit einem Chief Industrielader mit 1,6t Heckgewicht, an meinem D430 mit Baasklinklader Größe zwei habe ich ein Heckgewicht von 600kg.

Gruß

Frank
 
Servus,

da sind ja noch ein paar Fragen:

  • Welche Reifendimension?
  • Radial / Diagonal?
  • Wie schwer ist der Frontlader / Frontwerkzeug?
Bei Radialreifen ist grundsätzlich der max. Betriebsdruck bei 1,6bar, nur unter bestimmten Bedingungen ist ev. ein höherer Druck zulässig.

Bei Frontladerarbeiten ist viel wichtiger, dass die Forderachse richtig bereift ist (Reifengröße, Luftdruck hoch genug), die Hinterachse wird ja mit dem Frontlader immer entlastet.

Ausserdem ist der Fahrkomfort auf der Straße mit nicht zu hohem Luftdruck höher.

Ich fahre mit meinem 90PS Traktor mit schwerem Frontlader und 800kg Heckgewicht meistens mit ca. 1bar, aber nie mit mehr als 1,2bar in den Hinterrädern (480/70R34).

 

Gruß, Gerhard
 
Habe einen Frost 1020 Frontlader auf Hydraulisch mit Hebel umgerüstet, wie schwer der ist ?

Bereifung ist 16.9-34

Heckgewicht haben wir ein200 l Faß ausbetoniert.

Aber kann nicht immer mit Gewicht ins Gelände , Seilwinde hat ca 400-450 kg denk ich Mal Spalter so 350 kg.

Als der Frontlader noch nicht drauf war hatte ich wenig Probleme , jetzt mit fast schon Katastrophe.

War mir klar das der Hinten raushebt , aber wenn ich YouTube oder so schau ist mir jeder 433 oder so überlegen .

Aber das mit dem Luftdruck hab ich dem Lama auch gesagt , hatte vorher auch nur 1,4 oder so drinn.

Er (Lehrling ) meinte er macht immer 1,8 rein eher mehr , dachte dann wird das wohl OK sein.

Aber auch beim Fahren ist das echt kein spaß das stimmt .

Mfg Gerhard
 
Hallo

Unsere Reifenprofis empfehlen bei Reifen mit Schläuchen (erkennbar am Ventil) NICHT unter 1,6 bar zu fahren.

Welches Arbeitsgerät verwendest du am Lader oder was machst du genau??

Wie Frank schon schrieb Heckballast,

Kenne auch ein ähnliches Problem vom HR Antrieb mit Frontlader auf sandigen Auboden das er sich beim lenken eingräbt auf grund der VA Bereifung und zuhohen Gewicht.

MfG

RR
 
Arbeitsgerät im Moment nur Pallettengabel.

Soll aber noch Forstzange ran .

Schaufel kommt auch noch .

Also in den Schlauch Wasser , ist hier sehr kontrovers beschrieben, aber Felgengewichte sind natürlich ziemlich teuer.

Wieviel Wasser müsste man den einfüllen , und welchen Frostschutz ?

Wie bekommt man das Wasser wieder aus dem Reifen wenns Mal sein muß ?

Mfg Gerhard
 
Meine Herrn!

Dieser "Reifenprofi" spricht dann von Autoreifen, Anhängerreifen, LKW Reifen,... aber ganz bestimmt nicht von Traktorreifen!

So einen Schmarrn hab´ ich ja noch nie gehört!

Beispiele gefällig?

Radialreifen:

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Und Diagonalreifen:

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Zum Wasser in den Reifen:

Grundsätzlich ist es egal, ob mit Schlauch oder Schlauchlos mit Wasser gefüllt wird.

Soll das Wasser aber dauerhaft im Reifen sein, empfielt es sich, aus Korrosionsschutzgründen der Felge, einen Schlauch zu verwenden.

Natürlich für den Winter mit Frostschutz.

Und Wichtig: Ca. 10% vom Reifenvolumen für die Luft freihalten.

 

Gruß, Gerhard
 
Wie das Wasser wiedermal rauskommt ?

Na du hast ja bei den Treckern sog. Wasserfüllventile (das Ventil ist in einen Einsatz eingeschraubt)

Diesen Einsatz muss man zum Füllen und Entleeren rausschrauben
 
So, und jetzt noch ein paar Hinweise:

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 Anmerkung zu meinem Vorherigen Beitrag:

10% Luftraum sind das allernotwendigste Minimum.

 

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Hallo

Wenn du Reifen mit Schlauch fährst nicht unter einem Luftdruck von 1,5- 1,6 bar gehen weil der Reifen dann zu doll arbeitet und dir den Schlauch zerstört. Die Luftdruckangaben in den technischen Reifenratgebern von den Reifenherstellern beziehen sich auf Räder ohne Schläuche, da kann man mit dem Luftdruck runter gehen.

Wasser in den Reifen ist eine günstige Gewichtserhöhung. Hier wird Magnesiumclorid in Wasser aufgelöst und mit einem speziellen Ventil und einer Bohrmaschinenpumpe im Reifen gepumpt, ein Reifen mit Schlauch ist hier Plicht. Ich habe dieses früher schon oft gemacht, es war nicht die schönste Arbeit.

Es bringt in deinem Fall auch nur gute 500 kg, ich würde es nicht machen, Beim Luftdruckkontrollieren wird der Luftdruckprüfer in Mitleidenschaft/Zerstörung gezogen durch die salzhaltige Lösung.

Einen 744 HR mit Frontlader, hydraulische Gerätebetätigung, Palettengabel, Forstzange und Schaufel drann das wird nichts, da kann man nicht mit Arbeiten wie man es sich wünscht. Für solche Arbeiten muss es ein Allrad sein. Schlepper und Frontlader ohne Allrad muss mit einem Klinklader aufhören.

MfG

Alwin
 
500 kg direkt auf der Achse ist ja schon Mal gar nicht schlecht , wenn dann meist noch Winde mit gut 400 kg drann ist sollte man das schon ein wenig merken.

Frontlader arbeiten  sind ja bei mir nicht zu häufig .

Ist nur als erleichterung beim Brennholz machen .

Fahre im Jahr wenns hoch kommt 100 Std.

Wichtig wäre noch das Mischungsverhältnis von Wasser und dem Chlorid ?

Mfg Gerhard
 
Hallo

In der Regel wird mit einem Frontlader, der eine hydr. Werkzeugbetätigung hat, gößere Arbeitsgeräte verwendet. Bei einem Klinklader sollten in der Regel die Arbeitsgeräte nicht breiter wie 1 m sein.

Mein Bruder hat einen 733 HR mit Klinklader und ich habe einen 833A mit Industrielader, vorne breite Bereifung, das sind schon riesen Unterschiede.

MfG

Alwin
 
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