Restauration 1046 AS

Servus Leute,

diesen Freitag gings wieder ein wenig weiter.



Wo ist er hin?



Beim Waschen war er. Wir haben die hinteren Reifen falsch herum aufgeschraubt, um besser waschen zu können. War ohne weiteres möglich.



Der Lack ist in einem relativ guten Zustand, da werden wir wahrscheinlich nur anschleifen und nochmal ne neue Schicht Lack lackieren. Der Motorblock muss aber komplett neu lackiert werden. Der rostet schon und man sieht noch die Rückstände von der Bio-Diesel Zeit.





Zum Schluß hab ich aufgeräumt und dann war auch schon wieder Feierabend.

Am Samstag ging leider nix, da wir anderweitig beschäftigt waren. Ich hoffe diese Woche siehts da insgesamt besser aus.

Schönen Sonntag noch

Grüße aus Bayern

Hannes und Max
 
wegen dem schmirnippel kan ich dir nicht helfen aber was heist biodisel zeit hasse den mal auf bio gefahren,

auf jeden fal sied das schon ganz ordentlich aus weiter so :)

nebenerwerbslandwirt Maik:Overbeck

IHC FREUND UND LIEBHABER
 
Hallo Hannes und Max,

habe heute mal euren Bericht hier angeschaut. Der hilft mir sehr bei meinem gedanklichen Anlauf für die anstehende Bremsenreparatur an meinem 844.

Hattet ihr den Hydraulikblock schon runter? Oder macht ihr das noch?

Wenn ihr das noch macht, dann denkt daran eine Unterlegscheibe zwischen den Feststellmuttern und dem Kegellager der Schiebewelle zu legen.

Würde gerne mal wissen, ob sich die Schiebewelle bei eurem auch gelöst hatte.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
Wir haben den Traktor mal eine Zeit lang mit Bio-Diesel gefahren. Ich weiß aber leider nicht mehr das Mischverhältnis von Rapsöl und Diesel. Man hat dem Roten seine Bio-Diesel-Zeit schon angesehen, allein am Auspuff lief die ganze Suppe wieder runter. Wir haben ihn nur eine Saison mit Bio-Diesel gefahren, da das uns ein wenig spanisch vorkam.

@ Ingo:

Erklär das doch mal bitte genauer! Ich weiß nicht, was du meinst mit der Unterlegscheibe usw.

844 haben doch kein ZF-Getriebe oder?

mfg

Hannes
 
Na ja, in eurem Bericht weiter oben habt ihr doch angekündigt, den Hydraulikblock runter zu machen.

Wenn man das macht ist ja das Gruppengetriebe offen.

Da ich und einige andere im Gruppengetriebe das Problem hatten, dass sich die Schiebewelle gelöst hatte, habe ich ja in einem meiner Beiträge empfohlen, eine Unterlegscheibe zwischen den Einstellmuttern und dem Kegellager einzubauen.

Diese fehlende Unterlegscheibe ist nämlich die Ursache dafür, dass sich die Schiebewelle löst. Und wenn die lose ist, lassen sich die Gruppengänge nur noch unter knirrschenden Zähnen schalten, was wiederum zu "Karies und Zahnausfall" führt.

Meine bisherigen Recherchen haben ergeben, dass sich eine Menge Schlepper mit dieer Art von Gruppengetriebe nur knirrschend vom Straßengang über den Ackergang in den Rückwärtsgang und umgekehrt schalten lassen.

Wenn das eurem auch der Fall war, dann solltet ihr da mal hinsehen, wenn er sowieso grade zerlegt ist.

Außerdem ist dann die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das Zahnrad der Ackergruppe auf der Vorgelegewelle ziemlich kaputt ist.

Grüße aus Metzingen
Ingo
 
hallo der 1046 hat ein zf getriebe und der 844 ein ih getriebe die beiden sind ganz anderst aufgebaut,wenn man bei dem zf  den hydraulikblock runterbaut siht man nur das diferential und mehr nicht und das zf hat in dem sinn kein gruppengetriebe als das bei den ih getrieben ist sondern die langsamere gruppe ist eine zwischengruppe quasi wie in halber gang und das zf ist wesentlich robuster wi das andere!!mfg sebastian
 
@ Sebastian: das hab ich mir auch gedacht. Ich hab keine "zähneputzenden" geräusche beim schalten. Bei meinem 724 mit IH getriebe schon. Der Hydraulikblock kommt runter, da er erstens neu abgedichtet wird und zweitens die differentialsperre nicht mehr funktioniert.
 
dazu ist das forum doch da ;) was meinst was wir noch alles lernen, bzw. schon gelernt haben. Gruß Max
 
Servus liebe IHC-Gemeinde,

da ich heute schon früher Schule aus hatte, hab ich mir die freie Zeit genommen, um am IHC weiterzuschrauben.

Ich war allein, so hab ich die neuen Simmerringe vorne rechts verbaut.



Ein Bild vom offenen Planetengetriebe. Ich habe entdeckt, dass die Frontplatte zwei M10er Drückgewinde hat, was die Demontage erheblich erleichtert. Allerdings muss man dann die dahinter liegenden M8er Löcher nochmal nachschneiden, da die ein bisschen lädiert werden dadurch.

Es war alles im relativ guten Zustand, so hab ich das Achsschenkelgehäuse erst gar nicht runtergemacht, sondern nur die Radnabe abmontiert und dann die Kreuzgelenkwelle herausgezogen, die ein wenig Rost hatte in der Mitte. Hab leider kein Bild davon. Naja, was will man mit fast 40 Lebensjahren erwarten? Die Simmerringe waren anschließend leicht zu wechseln.



Da war alles wieder dran, weitestgehend gereinigt.



Nach der Aktion auf der rechten Seite der Vorderachse, bekam ich schon einen Steckschlüsselsatz ausgeliehen mit großen Steckschlüsseln (SW41 aufwärts). Da hab ich dann gleich noch versucht die Mutter aufzuschrauben, nachdem ich das Sicherungsblech herausgepult hab. Selbst mit 1m Rohr hat sich die Mutter nicht öffnen lassen und so ist bis jetzt der aktuelle Stand, nur dass ich die Mutter noch mit WD40 getränkt hab.

Morgen gehts hoffentlich da weiter wo ich aufgehört habe, ansonsten gehts erst am Freitag weiter. Ich hoffe die Mutter geht auf, damit ich den Simmerring wechseln kann. Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Soll ich jetzt einfach mal ein längeres Rohr nehmen und es mit Gewalt probieren oder erstmal mit einem kleineren Steckschlüssel und einem Hammer auf die Mutter schlagen, damit sich die Gewindegänge ein wenig lockern?

Schönen Abend noch

Grüße aus Bayern

Hannes
 
Hallo, dass kann sein dass die mutter mit loctite eingesetzt wurde, und du diese nicht losbekommst.

Wir nehmen für so etwas einem brenner mit kleiner flamme! Dazu reichen meist NUR 100 Grad. NICHT die mutter  zum glühen bringen oder so,

nur ganz leicht warm machen, dann könnte das loctite schon rausgeblubbert kommen) verdampfen. dann die große knarre/schlüssel ansetzten und losschrauben!

klappt bei mir immer wenn mal sachen eingeklebt waren. M.f.G. Sascha
 
Servus,sind Linksgewinde aufm Sechskant nicht geschlitzt, damit man erkennen kann das es eins ist? Oder gab es diese Normung damals in den 70gern noch nicht?Also ich meine ein Rechtsgewinde gesehen zu haben, aber da schau ich genauer nochmal nach!Danke euch für die tipps Schöne Grüße aus BayernHannes
 
Hi,

also bei meiner APL 1551 ist das ein gewöhnliches Rechtsgewinde. Und die Mutter haben wir mit einem Schlagschrauber gelöst.

Hast du keine Möglichkeit da was warm oder kalt zu machen?

grüße,

Andreas
 
Servus,mit dem Schlagschrauber ist es mir viel zu riskant, wegen den Zahnrädern, die da alle mit dran hängen. Warm machen wär die nächste Möglichkeit, muss ja nicht allzu heiß werden.Danke dir :)Hannes
 
Servus,mit dem Schlagschrauber ist es mir viel zu riskant, wegen den Zahnrädern, die da alle mit dran hängen. Warm machen wär die nächste Möglichkeit, muss ja nicht allzu heiß werden.Danke dir Hannes
 
Servus IHC-Gemeinde,

heute ging es weiter und ich kann euch heute mit vielen Bildern versorgen. Doch leider sind ein paar unscharf, da die Kamera leider einen Objektivfehler hat und man das auf dem kleinen Bildschirm der Digicam nicht erkennen kann, vor allem wenn die Sonne scheint.



Zu allererst haben wir die Mutter endlich aufbekommen. Ein wenig Bunzenbrenner und ein längeres Rohr haben geholfen. Ich empfehle euch, dass die Vorderachse auf festen Boden steht, damit die Reifen nicht durchrutschen können. Der Simmerring ist hier schon demontiert.



Hier noch ein Bild von der Nabe.



Danach haben wir die Mutter genauso wieder festgezogen, wie vorher: 8 Umdrehungen. Dafür habe ich die Makierungen gemacht.



Anschließend ging es mit dem linken Achstrichter weiter. Hier seht ihr die Lagerschale, die runter muss, um den Simmerring Getriebeseitig wechseln zu können.



So siehts aus, wenn links der Achstrichter demontiert ist. Sieht anders aus als auf der anderen Seite.



Dort hängt er, der Achstrichter.



Um den Simmerring achsseitig wechseln zu können, muss die Bremse wieder raus...



Und da ist sie weg, die Bremse. Den Simmerring kann man eigentlich mit der Hand gut reindrücken. War auf der anderen Seite auch so.



Nachdem der Achstrichter wieder dran war, haben wir den Hydraulikblock demontiert. Nur 6 Schrauben und die Dichtung hat schon ein paar Schäden gehabt. Oben ist die große Klaue, die die Differentialsperre auslöst.



Durch Drücken des Pedals, ging die Differentialsperre rein, aber dafür wird ein langer Pedalweg gebraucht. Da leider das Bodenblech im Weg war, ging leider nichts mehr mit Differentialsperre. So haben wir den Spannstift hier im Bild herausgeschlagen und siehe da, er war in drei Teilen zerlegt.



Um die einzelnen Teile des Stiftes aufsammeln zu können, haben wir noch den Hydraulikfilter abgeschraubt, so konnten wir dann super diese aufsammeln. Kann ich die ölgetränkte Papierdichtung wieder hernehmen oder sollte ich mir eine neue holen? Der Filter/Dichtung sind vielleicht ein halbes Jahr alt.



Das ist der Endstand nach Feierabend. Wir haben den Hydraulikblock wieder aufgesetzt, damit kein Dreck unter der Woche hineingelangen kann. Wir müssen noch den neuen Stift besorgen und Dichtmasse. Da brauchen wir noch einiges. :-)

Das war es schon für diese Woche. Endlich mal wieder ein wenig mehr geschafft heute. :-)

Schönes restliches Wochenende euch noch

Grüße aus Bayern

Hannes und Max
 
Servus liebe IHC-Gemeinde,

ich wollte noch was anfügen: Die große Mutter in der Allradachse (s. oben), habe ich wieder mit Loctite befestigt und ich werde da kein Sicherungsblech mehr reinmachen.

Nun zu der Frage bezüglich der Papierdichtung: Diese werde ich weitesgehend saubermachen und mit Dichtmasse zusätzlich noch verkleben. Die Papierdichtung hatte ja beim Ausbau keine Schäden, deswegen kann sie wiederverwendet werden.

Nun noch eine Frage zu der Zuleitung für den Zylinder im Hydraulikblock. Beim Abheben des Hydraulikblockes ist mir aufgefallen, dass die Zuleitung nur zusammen gesteckt ist. Allerdings ist mir nicht klar geworden, wie die zwei Rohre miteinander verdichtet sind. Ist da nicht noch ein O-Ring mit dabei? Oder funktioniert das über einen Konus?

Wäre nett, wenn ihr mir die Frage beantworten könntet.

Grüße aus dem mittlerweile wieder sonnigem Bayern

Hannes
 
Moin,mir ist jetzt nicht ganz klar, welche Zuleitung Du meinst. Wenn Du die Leitung meinst, die auf Deinem drittleztem Bild zu sehen ist, das ist die Leitung mit der das Getriebe von dem zurückfließendem Öl der Hydraulikpumpe geschmiert wird. Deshalb darf man auch den drucklosen Rücklauf nicht einfach in den Peilstab oder die Einfüllschraube leiten, da dann das Getriebe nicht ausreichend geschmiert wird. GrüßeFrank
 
Die Zuleitung sieht man auf den Bildern nicht. Sie kommt senkrecht aus dem Getriebe hoch und ist für mich die Zuleitung für die Kolbenseite des Zylinders der Heckhydraulik.
 
ihc353s:

Kleiner Tip zu den Bremsen.

Hersteller dieser Bremsen ist die Firma Knott in Eggstätt, das ist hier in der Chiemseecke. Die Beläge der Fussbremse gibts im Normteilehandel für günstiges Geld zum aufnieten. Für meinen 1246 hab ich damals so 17,50€ Stück bezahlt.

Hersteller der Radbremszylinder ist die Firma FTI, die stellen aber, so viel ich weiss nur noch auf Bestellung her, aber um einiges günstiger als beim Händler, (gleicher Hersteller).  Meistens sind Hauptbremszylinder und das Lenkbremsventil auch durch. Auch da gibts Abhilfe, bei meinem 1246 hab ich damals alles rausgeschmissen, und auf 2 Hauptbremszylinder aus dem Motorsport umgebaut, das heisst, für jedes Pedal einen Bremszylinder, mit eigenem Bremskreis. Wird der Schlepper weiter im Strassenverkehr genutzt, muss das durch den TÜV abgenommen und eingetragen werden.

Die Zylinder gibts im Normteilehandel, oder bei der Firma ISA Racing  

.http://www.isa-racing.com/www.isa-racing.com/

Besorgt euch ein Werkstatthandbuch für das Getriebe, das gibts noch neu bei ZF in Passau einfach anrufen, die Schleppergetriebeabteilung verlangen, die helfen sehr gerne weiter. Bei mir hat das damals 60 € gekostet, die es aber auch wert sind, da auch die Hydraulik und die Allradtechnik mit drin ist.

Wenn ihr den Getriebeölansaugfilter wechselt, dann baut ihn aus, reinigt ihn richtig, und nehmt ihn als Muster mit zum guten Hydraulikfachhandel. Bei IHC wurde das mal geändert, und man braucht für den neuen Filter einen Umbausatz. Den alten Filter kann man aber umschlüsseln, der ist, laut meinen Infos noch lieferbar.

Mit Dichtungen braucht ihr euch auch nicht gross rumärgern, ZF hat viel mit Dichtmasse gearbeitet, am Getriebe gibts vielleicht 2-3 Dichtungen, (Ansaugfilterdeckel, Schaltdeckel).

Ganz wichtig, den Schaltdeckel könnt ihr ohne weiteres mit den Hebeln abnehmen, aber die Schaltkulisse drunter auf alle Fälle vorm lösen, mit der Reissnadel anzeichnen, sonst habt ihr nachher viel Arbeit mit dem einstellen, da sich die Rastkugeln darin befinden.

Bevor ihr euch aber im Getriebe nach dem Geräusch umschaut, lasst das Öl ab, und nehmt die Kupplungsglocke ab, die Antriebswellen, die vom Motor kommen, sind nur gesteckt, und mit 2 Schrauben gesichert, die schlagen gern mal aus, und dann gibst ein Geräusch.

Ich hoffe, das ich euch damit etwas helfen konnte,

gruss Schorsch
Servus Forum Kollege - hab dir mal ne Mail geschrieben - brauch mal ne ehrliche antwort
 
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