Restauration 624 AS

Schmied Keitel

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31162 Bad Salzdetfurth
Moin....es gibt wieder was zu tun. Nach langer Suche nach einem Allradschlepper aus der CM Serie habe ich vor zwei Jahren einen bezahlbaren 624 gefunden. Sogar mit Frontlader, Doppelkupplung, Agriomatik S und als Schnellläufer 30km/h....quasi Vollausstattung, fehlt nur die 1000er Zapfwelle. Klasse, und ich war hoch erfreut, als der Verkäufer mir mitteilte, das er zwei Jahre zuvor eine Doppelkupplung und eine Getriebeüberholung inkl. Agriomatik bekommen hat. Als Beweis gab es das alte Getriebe in Einzelteilen mit. Jedoch läuft der Motor nicht richtig und nimmt kein Gas an......aber dazu später mehr.

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Auf den ersten Blick sieht alles ganz gut aus! Kotflügel und Hintereifen grenzwertig, Vorderreifen neuwertig, Frontlader mehrfach gebrochen und geschweisst, Motor und Hydraulik ölen ohne Ende, Lenkungzylinder ausgeschlagen, Kreuzgelenke der Antriebswelle ausgeschlagen, Ölverlust Vorderachse, Hohes Flankenspiel am Antriebseingang, Elektrik völlig schrott, der Motor 13000 runter und vermutlich noch nie gemacht.....aber besseres findet man nicht und viel schlimmer als mein 439 kann es ja nicht werden.
 
Aus Zeitmangel stand er erstmal einige Monate rum. Dann habe ich mich mit dem Motor befasst, warum er anspringt, aber kein Gas annimmt. Der Fehler war zu einfach....der Vorbesitzer hatte selber einen Abstellerzug gebastelt und dieser war etwas zu stramm eingestelt. Bowtenzug gelockert und schon lief er Motor! Allerdings nichts so rund.....deshlab habe ich die Einspritzdüsen ausgebaut und abgedrückt, eine einzige Katatrophe....alle vier neu! Dann den Tank noch gereinigt und neu Filter. dann war alles Super! Was für ein Glück! Dachte ich da noch.....

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Als der Motor richtig lief, habe ich mich an die Hydraulische Anlage gemacht, da ich beim abladen damals schon gemerkt habe, dass der Frontlader beim heben stotert und die Lenkung sehr schwer geht. Außerdem war schon wieder ein riesen Ölfleck unter dem Heck, jedoch war alles so verölt, das man nicht genau sehen konnte wo es her kommt. Als erstes alles nach mögliche Sieben und Filtern abgesucht, und das sah nicht gut aus.....

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...dann neues Öl drauf und erst mal waschen..... jedoch schäumte das neue Hydrauliköl nach kurzer zeit auf und kam aus der Entlüftung. Vermutlich eine Undichte Sausleitung......

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an der Pumpe, als auch am Regelblock wurde die Saugleitung mit einem Harz oder Flüssigmetall versucht abzudichten....

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Naja...das musste erstmal ab. Die leitung nachgesetzt und mit einem neuen Schneidring wurde es auch dicht.
 
Dann  war erstmal wieder einige Monate pause, hin und wieder bin ich mal ein bisschen auf unserem Platz gefahren und erfreute mich über die funktionierende Agriomatik beim Vor- und Rückwärts fahren. Als wir ende letzten Jahres aus unsere Halle ausgezogen sind um 2 km weiter eine anderen zu beziehen, haben wir den 624 mit meinem 439 abgeschleppt, da kam das erste böse Erwachen. Der 439 hat es kaum geschafft den 624 zu ziehen. Bremse war frei, egal welche Gruppe oder welche Stellung der Agriomatik, mit getrennter Fußkupplung oder nicht, es war immer das selbe. Daruf hin bin ich den 624 mal ausgiebig gefahren, Straßengruppe ging im 3 u 4. Gang garnicht, in der Rückwärtgruppe auch kaum.....die genaue Problematik habe ich in der Technik Gruppe ausführlich beschrieben. Irgendwas muss mit der Agriomatik nicht stimmen, Drücke gemessen, Steuergerät zerlegt und geprüft....der Verdacht war und ist, das dass vordere Lamellenpaket nicht richtig trennt, warum auch immer. Ach ja, bei einem Rettungsversuch mit Getriebölwechsel stellten wir beim ablassen fest, das statt der 40 Liter sagenhafte 80-85 Liter Öl im Getrieb waren und es war auch kein Hytran. Aber der Der Ölwechsel, Filterwechsel und Siebreinigung haben nicht gerettet. Nach einem halben Jahr Frust schieben, WHB studieren und Recherchen im Netz habe ich mir letzten Monat ein Spendergertiebe gekauft, und diese Woche endlich angefangen das Getriebe zu zerlegen. Und davon werde ich euch nun die nächsten Tage berichten.....;-)

Gruß Mark 
 
Das Spendergetriebe war günstig und die Funktion nicht gewährleistet, außerdem stand es viele Jahre im Regen und stammte auch noch von einem 624 der die letzten Jahre seines Lebens zum Salz verladen genutzt wurde. Der Landwirt hatte diese Schlepper erworben geschlachtet, hauptsächlich brauchte es damals den Motor. Das Getriebe sollte jetzt einfach mal weg. Zur Freude hatte es eine 1000er Zapfwelle, welche ich gerne in meinen nachrüsten und ihn somit zur Vollauststtung vervollständigen könnte. Von Außen war das Getriebe ein Alptraum, es war nicht nur rostig, sondern regelrecht am aufblühen und zerfallen. Aber ich wollte ja eh nur die Agriomatik, möglichst in einem Originalen Zustand, und diese lag ja sicher und geschützt in dem restlichen Öl und Ölschlamm, geschützt vor Korrosion. Da ich weder ein gelernter Mechaniker bin, noch jemals ein solches Getriebe zerlegt habe, dachte ich so erst einmal mit hilfe des WHB zu üben, falls etwas schief geht, oder durch mich kaputt geschraubt wird, ist es nicht so schlimm, und so weiß ich es bei meinem Getriebe dann besser. 

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Es handelt sich hier um ein älteres Agriomatik S Getriebe aus den 60er Jahren, Ohne Doppelkupplung, 20 km/h, Seitenmähwerk und 540/1000 Zapfwelle

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Sicher aufgebockt und angenehmer Arbeitshöhe, habe ich zuerst eine Woche lang immer wieder Rostlöser auf alle schrauben gesprüht, bevor ich überhaupt nur einen Schlüssel angesetzt habe.

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Hi , tolle Arbeit und du traust dir was . 

Wenn ich 1994 einen 624 /724 A gefunden hätte wäre der 840 nicht gekommen . 

Der 624 Hinterrad war einfach zu leicht und ohne Servo , die Agriomatik war ein Traum hab auf meinen um die 2000Std. gefahen . 

Gruss Karl 
 
Als erstes habe ich nun wie gesagt das Spendergetriebe zerlegt, nicht alle Schrauben gingen los, teilweise musste ich doch viel mit Flex, Fäustel und Meißel arbeiten, um mir den Weg zu den Innereien frei zu kämpfen. Im großen und ganzen hätte es aber schlimmer sein können. Das Werkstatthandbuch war ein unerlässlicher Begleiter und passte 100% zu diesem Getriebe aus dem Ende der sechziger Jahre. An dieser Stelle noch mal vielen lieben Dank an den "Linksdreher!

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Das Lenkgetriebe ging zum beispiel nicht mehr zu zerlegen, deshalb habe ich die Kuplungsglocke später aufgeflext, da sonst die Schaltstangen nach vorne nicht raus gingen

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Ohne Original IH Werkzeug muss man halt immer improvisieren....

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So musste ich zum beispiel was von meinem Abzieher abflexen....

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Im übrigen gab es wohl immer wieder kleine Änderungen bei den Einzelteilen....so sind mir inzwischen drei verschieden Steuergeräte bekannt, verschiedene Schaltklauen mal aus Messing mal auch Flachstahl, verschiede Verteilerblöcke oder Verteileringe...oft sind es nur Äußerlichkeiten, oder Ölanschlüsse sind anders plaziert, was dann wieder zur Folge hat, da die Leitungen nicht alle passen....

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So langsam füllt sich der erste Tisch....:-)

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Als die Agriomatik endlich am Haken hing, stieg auch die Spannung.....

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Die Lager, Buchsen und Zahnräder die alle von der Welle mussten haben es mir nicht leicht gemacht! Selbst mit einem großen hydrailich unterstützten Abzieher war es schweißtreibende Arbeit....

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Fazit: das vordere Lamellenparket hat einige Verschleißspuren, den einigen Innenlamelen haben reibspuren und blau angelaufen, da ich diese aber völlig entspant vorfand und er Kolben leichtgängig war, gehe ich eher davon aus, das der Anpressdruck nicht mehr optimal war.

Das hintere Lamellenparket ist in einem guten Zustand und könnte so wieder verbaut werden. Das einzige, alle 12 Federn liegen 2mm unterhalb des Längemaß, was sie entspannt mindestens haben sollten.

Soweit, so gut.....mal gucken was ich in meinem Getriebe vorfinde, welches vor weniger als 500h überholt wurde. Der Vorbesitzer hat damit nur einen Pferdestall gemistet und ist immer nur in der Rückwärtgruppe im 1-2 Gang vorwärts und rückwärt gefahren, da fällt das Problem ja wie gesagt auch nicht auf, ich hab es ja auch erst beim Abschleppen und dann gezielt in den großen Gängen bemerkt.
 
Jetzt geht es an meinem 624:

Ich hatte zwar die Schaltkulisse/Cockpit schon ein paar mal runter um die Agriomatik von oben zu betrachten und optisch zu prüfen ob die Lamellenpakete zusammen gepresst werden und wieder entpannen, aber nur habe ich alles abgebaut, eifach um besser arbeiten zu können...Frontlader u. Konsolen, Bügel, Kotflügel etc....schließlich muss der 624 ja auch getrnnt werden und soll später auch noch optisch restauriert werden....

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Da der Hydraulikblock auch eine einzige Ölsadine ist, werde ich den auch noch zerlegen, die Hubwellen sind undicht, die Zusatzsteuergeräte sind undicht, der Regelfühler ist undicht, und es tropft aus dem Rohrgehäuse der Steuerhebel.

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Der Seitendeckel war auch undicht....muss nun eh mit ab....

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so nun sind es endlich zwei Hälften....

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Tisch 2 füllt sich auch....zum glück geht hier alles leichter und schneller, da nichts verrostet ist und ich es ja nun auch zum zweiten mal innerhalb einer Woche mache. Nun passt zwar das WHB nicht mehr ganz überein, da ich ja eine Doppelkupplung habe und ein paar Teile sehen auch anders aus....

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Agriomatk S die zweite....

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Wie vermutet, ist auch bei mir das hintere Paket in Ordung und das vordere defekt....

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die ersten Lamellen sahen alle gut aus, doch dann wurde es immer schwarzer, immer verbranter und schließlich musste ich die letzten sogar mit Hebelwerkzeug von einander trennen, sie waren regelrecht angebrant....

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Aber was hatte das verursacht....auch bei mir sind die Kolben leichtgängig, der Hydrailikdruck war sehr gut, nach so wenig Stunden so ein Schaden.....Alle 12 Federn lagen evenfalls 2-3mm unter dem Mindestmaß.....doch dann entdeckte ich, das hier jemand die Pakete nicht richtig zusammen gebaut hatte.

Die Agriomatik besteht aus zwei Lamellenpaketen.....in jedem Parket sind 21 Lamellen, das sind 5 Außenlamellen und 5 Innenlamellen und 1 Anpresslamelle....diese ist eigentlich wie eine Aßenlamelle und unterscheidet sich nur im äußeren Kranz. Statt immer im wechsel ein großes und ein kleines Halbkreisloch, hat sie nur kleine Halbkreislöcher. Sinn ist es, das dort die 6 verbauten Federn druck ausüben könnenum das ganze Paket zu entspannen wen der hydraulische Druck abgeschaltet wird. Der Landmaschinenmechaniker der dieses Getriebe damals repariert hat, hat aber stand dieser einen Anpresslamelle einfach eine weitere Außenlamelle eingebaut. Zwar können die Federn auch auf das Aluminiumgehäuse drücken, aber wenn die eh schon 2-3mm zu kurz sind, und dann noch die Materialstärke der Anpresslamelle fehlt, sprechen wir hier von mindesten einen halben Zentimeter.....

Ich gehe einfach davon aus, das die Lamellen einfach immer etwas mitgeschliffen haben, durch Reibung und Hitze hat sich Ölkohle gebildet, ein Teufelskreislauf der dafür gesorgt hat, das vielleicht erst eine und dann immer mehr Lamellen an einander  fest gebrannt sind. Somit war das vordere Lamellenparket immer teilweise Kraftschlüssig aber nocht nicht voll blockiert. Das fahren in der Rückwärtgruppe also möglich im kleinen Gang....In der Ackergruppe herscht genut Drehmoment und der Freilauf tut auch seinen Dienst.....in der Straßengruppe besonders im 3 und 4 Gang haben die rund 60PS dann die Hosen voll gehabt, zwei Gänge die gegen einander arbeiten.....

Soweit meine Vermutung und Schlußfolgerung........

Ich haben nun hier zwei brauchbare Pakete und zwei Kaputte...sowie ein Kiste voll Restteilen vom Vorbesitzer, wo auch noch gute Lamellen drin sind.....am liebsten würde ich die besten raus suchen, die Materialstärken messen...etc....wenn da nicht der Hinweis im WHB  mit den Buchstaben auf den Lamellen wäre....(Siehe meine Frage im Technikforum).

Da ich so erstmal nicht weiter kommen...habe ich erstmal beim IH Händler alle nötigen Dichtungen für die Hydraulik und das Getriebe sowie 12 neue Agriomatikfedern und vier neue O-Ringe für die Anpresskolben bestellt. Außerdem bei einem SKF-Händler alle Lager die im Getriebe jetzt zugänglich sind, damit diese auch gleich prophylaktisch erneuert werden können.

Laut Ersatzteiliste gibt es die Anpresslamellen einzenlt, denn die aus meinem Schaltgetriebe sind auch nicht mehr so top.....Leider musste mein Händler das erstmal anfragen, und ich habe ihn gebeten, das mit den Buchstaben zu hinterfragen, ob ich diese angeben muss....mal gucken was ich im laufe der nächsten Woche höre....

Schönens Wochenende für euch alle......
 
Bei der Überprüfung der Getriebeteile die ich wieder verbauen möchte, ist mir aufgefallen, dass schon mal jemand den Synchronkörper vom 3 und 4 Gang falschherum eingebaut hat! Ich weiß nicht wie kriegentscheident das beim Schalten ist, aber laut WHB ist eindeutig beim 1. und 2. Gang...sowie 3. und 4. Gang es so beschrieben, das die abgerundeten Zähne vom Außenkranz zum schnelleren Gang, also 2. u. 4. zeigen, und die spitzen Zähne zum 1. bzw. 3. Gang. Gut das ich das entdeckt habe! Dank Abzieher und hydraulicher Presse ist das umdrehen schnell erledigt.

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Hab nun erstmal meinen Hydraulikblock teilweise zerlegt und alle Dichtungen erneuert. Er war eh etwas an den Hubarmen schwitzig und die Steuerwellen von den Hydraulikhebeln haben getropft, sowie der Regelstift....aber es steht ja immer noch die Frage im Raum, wie über 80 Liter Öl in mein Getriebe gekommen sind, entweder hat der Vorbesitzer zuviel rein gefüllt oder der Deckel unten am Hydraulikblock war undicht und hat immer Hxdrauliköl ins Getriebe gelassen....somit ist diese Möglichkeit auf jedenfall behoben.

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ach ja, die Zusatzsteuergeräte waren auch alle undicht.....also die O-Ringe zwischen den Blöcken.

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Mit der Ersatzteilbestellung war es etwas schwierig, da es mindestens zwei verschidene Blöcke für den 523/624 gab und deswegen auch unterschiedliche Dichtungen/Dichtringe/Distanzscheiben für die Hubwellen und die Regelhebel......aber hab alles hinbekommen. Somit wäre der jetzt wieder einbaufertig, sobald das Getriebe wieder ganz ist.
 
Hi,

bitte so weiter Arbeiten und Berichten.

Facebook und Youtube kann man gegen so einen spannenden Bericht weg lassen.

Gruß Matthias
 
Vielen Dank für die Blumen! Ich lese selber auch immer gern die Berichte anderer, der geziehlte Erfahrungsaustausch und die Erkenntnisse die man hier in diesem speziellem Forum gewinnen kann, ist von unschätzbaren Wert!

Gruß Mark
 
Da meine SKF Lager ja schon da waren, hab ich die als nächstes gemacht, also vorne und in der mitte alle neu, eins war definitiv verschlissen und machte Geräusche wenn man es von Hand gedreht hat. Den hinteren Teil (die dritte Kammer) wo das Differential sitzt, werde ich nicht zerlegen, dort sind ja überwiegend Schrägrollenlager verbaut, diese machen auch keinen Anschein das sie neu müssten. Ich muss auch zugeben, das ich Respekt davor habe das Flankenspiel und das Laufbild neu einzustellen, deshalb Finger weg.

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Hier nur ein paar Bilder.......auch wieder wichtig geeignete Abzieher, eine Hydraulische Presse und eine Frau die einem erlaubt Lager oder Wellen im Backofen auf 80 grad vorzuwärmen ;-)

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Hier übrigens mal im Vergleich eine neue Feder aus der Agriomatik und eine aus den beiden alten Getrieben. Es sind 12 Stück, also je 6 in jedem Lamellenpaket verbaut um diese wieder zu entspannen. Im WHB steht ein Mindestmaß der federn, alle gebrauchten die ich von insgesammt 3 Getrieben hatte, lagen bereits unter diesem Mindestmaß. Deshalb neue......

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Nach dem ich nun alle Lamellen gewaschen, sortiert und vermessen habe und Nachts nur noch von Zahnrädern träume habe ich folgenen Plan: Grundsätlich liegen alle brauchbaren Lammelen zwischen 1,95 und 2,43 mm.....Aus dem Mega-Rostgetriebe habe ich locker ein ganzes Paket O Lamellen die zwischen 2,1 und 2,3 liegen.....das ist schon mal gut. Das zweite Paket müsste ich mit H Lamellen zusammenstellen, weil alle anderen entweder verbrannt, verbogen oder gar abgeschliffen sind, Obwohl in meinem Getriebe und dem Rostgetriebe O-Lammellen waren.....aber ich hatte ja noch ein zerlegtes Getriebe zu meinem 624 mit bekommen.....da sind noch gerade so 20sehr gute H-Lamellen dabei, jedoch fehlt mir hier die Anpresslamelle, die ausgerechnet nicht mehr lieferbar sind, aber ich habe noch eine gefunden...Original verpackt.......Der ganze Aufwand hat sich gelohnt, denn ich habe dadurch einen 4-stelligen Betrag gespart! Das einzige was mich etwas nervt, ist der Gedanke das ich für die H-Lamellen nun ein kleines Zahnrad als Aufnahme für die Innenlamellen verbauen muss...hab ich ja da, aber da ich nicht weiß warum es diese technische Änderung gab, oder welches Ausführung besser ist, beunruhigt es mich.....(siehe auch meinen Eintrag im Technikforum).....aber es muss ja auch nal weiter gehen.

Gruß Mark 

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Überings hat der Vorbesitzer oder deren Schlosser mal einfach eine Schaltgabel durchgeflext und im Getriebe mit schweißpunkten geheftet, also nur von oben wo er drab kam.....echt jetzt! vermutlich vergessen rechtzeitig einzubauen und dann ging es nicht mehr ohne wieder zu zerlgen. Die war schon aufgebogen und  kurz vorm überrutschen.

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hab die nun mal gerichtet und von beiden Seiten geschweißt.....denn da hat der Frosch wieder die Locken! Dieses etwas günstig prodozierte Teil aus meinen Getriebe könnte ich ja gegen das viel schönere und stabiler wirkende aus einem Stück Messing aus dem Rostgetriebe tauschen, aber nein...dort sind als Befestigungen zwei absetzte Schrauben durch das Getriebgehäuse geschraubt und bei mir werden nur zwei Stahlstifte durch geschlagen......und ist nicht kompatiebel....also wieder eine Baujahr abhängige Änderung innerhalb des gleichen Schlepper.
 
Hi,

das mit den Ändererungen in der Produktionszeit ist so ne Sache.

Ich denke man muß immer bedenken, das ja die Kontrukteure viel zu tun haben,

bis das der Schlepper fertig ist und währende der Bauzeit ja "nix" zu tun haben.

Zudem fallen Lieferanten aus/weg, Montargezeit muß eingespart werden und Geld muß gespart werden.

Dann noch verbesserungen eingebracht!

Somit hast Du mindest eine Handvoll Leute in der Produktion, deren Job es ist, Sachen

besser/anders zu machen.

Im PKW Bereich ist das auch so.

Gruß Matthias
 
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