Restauration 833 AS

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So, nun ist alles raus. Das Gehäuse ist leer, der ganze Schlepper ist im ehemaligen Schweinestall in Einzelteilen auf dem Boden verteilt. Jetzt wird das Gehäuse gereinigt und alles wieder eingebaut. Ich werde auch in neue Lager investieren. Das defekte Zahnradpaar kann ich von einem anderen Forumsmitglied bekommen, das defekte Doppelzahnrad für den Rückwärtsgang habe ich schon.
 
...Donnerwetter -> Respekt! Da hat aber Einer Geld in die Hand genommen...

Was hat der Karton für einen Wert? Nur Lager u. Ringe, oder auch Zahnräder?

Gruß

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Moin.

Der soll wohl nachher neuwertig da stehen. Ich bin gespannt. Hoffentlich bekommst du nicht so viele Rückschläge wie Volker mit seinem 633.

Hut ab vor der Leistung.

Gruß Jürgen
 
Moin,

kann mich meinem Vorredner Jürgen nur anschließen, der wird ja wie neu dastehen wenn du fertig bist! Respekt. 

Freue mich immer wieder wenn es an deinem 833 weiter geht ! 

Schöne Grüße aus dem Münsterland

Johannes
 
Hallo Michael,

Respekt auch von mir, Du hast aber einen sehr hohen Anspruch ! 

Viel Erfolg weiterhin und ebenfalls aus dem Münsterland schöne Grüße,

Michael
 
mibastian:

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Habe eben das Schaltgetriebe von der Vorschaltgruppe getrennt. Das Nadellager am Eingang der Hohlwelle  hat sich auch aufgelöst. Bin froh das ich es auseinandergemacht habe. Jetzt habe ich erstmal einen Lagerinnenabzieher bestellt damit ich das hintere Hohlwellenlager (ein 6210) unter dem Antriebsritzel ausziehen kann. Dann kommt alles raus - ist mir jetzt egal. Jetzt wird alles nachgeprüft.

Hallo Michael,
da ich in Kürze Ähnliches vor habe, was für einen Lagerinnenabzieher hast du verwendet? Kannst du den empfehlen?
Viele Grüße aus dem Westerwald
Michael
 
Hallo Michael,

wegen dem Lagerabzieher: Ich habe einen Lagerinnenabzieher von Gedore gekauft um so manches Lager raus zu bekommen. Der war zwar teuer, hat sich aber gelohnt. Bei Interesse kann ich Dir gerne die gebaue Bezeichnung nennen oder ein Bild schicken.

Zu dem Projekt: Das Getriebe ist mittlerweile fertig (so gut wie) so dass wir schon mit dem Motor angefangen haben. Die Bilder von der Getriebeüberholung muss ich noch suchen, habe da auch nicht so viele gemacht, sorry.

Beim Motor mussten wir die Stirnfläche planen, da die Platte zur Kupplungsglocke hin am Motorblock eingehämmert war und die Fläche nicht mehr plan. Des weiteren haben wir den Büchsensitz nachgesetzt und die Büchsen schon eingesetzt. Bilder folgen die nächsten Tage.

Gruß

Michael
 
Derweil habe ich mich mit der Bereifung nochmal umentschieden. Original waren hinten ja die 13,6-36 und vorne die 11,2-24 drauf. Da hätte ich gerne breitere und habe bei einem Landmaschinenhändler um die Ecke 3 Felgen in der Grösse 15Lx30 für 50,- Euro das Stück bekommen. Sie sind zwar von einem Deutz, das Lochbild und die Einpresstiefe passen aber. Ich konnte das bei dem 833 eines Freundes aus dem Ort vergleichen und habe mir die Felgen geholt. 

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Habe die Felgen sandstrahlen und in IHC silber pulverbeschichten lassen. Dazu natürlich neue Mitas Radialreifen in der Größe 420 / 85 R 30 aufgezogen.

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Den ursprünglichen Motor vom 833 (in schwarz) habe ich erstmal unangetastet gelassen da er noch läuft aber auch überholt werden müsste. Da ich schon vor einiger Zeit einen baugleichen IHC D-239 Motor günstig gekauft hatte der fest war, habe ich mich entschieden den "nicht lauffähigen" zu restaurieren und zu verwenden. Es handelt sich auf dem Bild um den roten Motor. Ich habe ihn leer gemacht, auf dem Bohrwerk vermessen, die planflächen teilweise überplant und auch den Büchsensitz nachgesetzt:

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Danach wurde der rote Motor durch etwas Farbe zu einem schwarzen und mit neuen Laufbuchsen versehen:

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Hallo Michael,

interessanter Bericht. Bin auch grad dran nen Motor, allerdings vom 633 aufzubauen. Wozu musstest du die Buchsensitze nachfräsen? Waren die so abgesackt? Hast du dann die Büchsen unterlegen müssen? Und welche Büchsen (Hersteller) hast du verbaut? Ich überlege mir die 100er Büchsen einzubauen von Kolbenschmidt.

Gruss 

Georg
 
Hallo, der Büchsensitz muss meines Erachtens immer nachgesetzt werden. Tut man das nicht liegt die Büchse ggf. nur im Randbereich auf und der Bund kann beim anziehen des Zylinderkopfes abbrechen. Bei der Gelegenheit plane ich auch die Oberfläche des Motorblocks so das der wieder schön plan ist und der Büchsenüberstand stimmt. 

Ich habe auch Kolbenschmitt Büchsen verwendet, auf die 100er Bohrung habe ich verzichtet da der Leistungsgewinn nur minimal ist und die Nachteile zu groß. (Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz erlicht, da der Hubraum verändert wird).

Gruß

Michael
 
Heute haben wir alle Stopfen entfernt, die Ölkanäle intensiv gereinigt und neue Stopfen eingebaut. Viele Motoren leiden an Ölmangel weil die Kanäle verstopft sind. Es ist zwar etwas mühsam alle Stopfen auszubohren aber es ist meiner Meinung nach unbedingt erforderlich. 

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Hallo,

danke für die Antwort. Ich hab wie erwähnt dieselben Prozeduren vor mir. Hab auch alles auseinander, eine neue Kurbelwelle besorgt, neue Lagerschalen, etc. Das mit dem Büchsen tiefer setzen leuchtet ein, allerdings steht im WHB nix darüber drin, daher werde ich wohl diesen Schritt aulassen. Hast du keine Angst dass die Kolben  oben am Zylinderkopf anstehen? 

Die Sache mit den verstopften Ölbohrungen find ich ebenfalls einleuchtend. Werde das vielleicht auch machen. Hast du die Verschlussdeckel mit irgendwas eingeklebt?

Gruss

Georg
 
Hallo, nochmal ein Wort zu den Büchsen. Es kommt darauf an, wie viel im Büchsensitz weggenommen werden muss bis dieser wieder schön plan ist. Im Werkstatthandbuch wird das auch angegeben, die haben sogar einen extra IHC Nachsetzwerkzeug dafür verwendet. Wenn man keine möglichkeiten hat den Block zu planen muss man die Büchsen nach dem nachsetzen des Büchsensitzes unterlegen damit der Büchsenüberstand wieder stimmt, sonst wird der Kopf nicht dicht. Auf keinen Fall dürfen die Büchsen tiefer im Block sitzen. Ob ich Angst habe das die Kolben am Kopf anschlagen? Wir reden hier von hundertsteln oder maximal 1-2 zehntel milimetern. Das ist in der Toleranz des Spaltmasses. Wenn der Block sehr verschlissen ist und viel nachgearbeitet werden muss kann es natürlich sein, das auch die Kolben minimal abgedreht werden müssen. Ich würde mir aber falls ein abdrehen der Kolben erforderlich ist eher einen besserern Block besorgen. Ich stecke in so einen Motor viel Arbeit und vor allem Zeit rein. Da habe ich keine Lust das beim anziehen der Kopfschrauben ein knacken vom Büchsenbund hörbar ist und ich möchte auch keinen Ölschlamminfarkt weil Ölschlamm und Ablagerungen noch in diversen Sacklochborungen verblieben sind. Das ist nicht der erste Motor den ich überhole und ich habe da so meine Erfahrungen gemacht sonst würde ich den Aufwand nicht betreieben. Ich zeige hier gerne wie ich es mache und warum ich das so mache. Danach kann jeder für sich selbst entscheiden.

Die Verschlussdeckel aus Blech habe ich mit einem Aludorn eingetrieben und vorher mit Loctite eingeklebt. Den Kupferstopfen habe ich so eingeschlagen (und vorher ein passendes Rundmaterial in die seitliche Bohrung als Gegenhalt) und den Überstand hinterher abgestochen.
 
Hallo,

bei mir ist es die erste Überholung die ich angehe daher lerne ich gerne von Erfahrungen Anderer. Bitte weiter berichten!

Gruss

Georg

 
 
Habe heute leider festgestellt daß das Pendellager der Vorderachse einen Riss hat. Hat zufällig jemand von euch noch eines rum liegen?

Gruß

Michael

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