Hallo zusammen,
da wir dieses Jahr relativ oft mit dem Traktor bei Regen unterwegs waren, haben wir beschlossen an unsern IHC 453 eine Kabine nachzurüsten.
Kurz nachdem wir uns dazu entschlossen haben, wurde auch schon eine Kabine zum herrichten im Internet angeboten.
Diese Kabine war auf einem 453 verbaut gewesen. Was zu einem geringen Anpassungsaufwand führen sollte.
Nachdem, nach langer Suche, ein passender PKW-Anhänger zur Verfügung stand, ging es los die Kabine zu holen.
Die Kabine, wie sie beim Verkäufer noch auf einem 453 verbaut war. Man erkennt bereits einen großen Teil der zu erledigenden Arbeiten.
Da ich die Finger nicht lange ruhig halten konnte, ging es ein paar Tage später mit der Kabine in die Garage, wo sie in ihre Bestandteile zerlegt wurde.
Nachdem die Kabine soweit wie möglich zerlegt war, wurde zuerst der Scheibenwischermotor gereinigt und anschließen auf Funktion geprüft.
Die Funktionsprüfung lief relativ einfach ab, ich habe ein Netzteil auf 12V eingestellt und die Klemmen an „+“ und „-“ angeschlossen.
Ergebnis: Der Scheibenwischermotor arbeitet einwandfrei.
Dank dem Rost, müssen einige Bleche erneuert werden. Dazu müssen als aller erstes die Fenster raus.
Würde man die Fenstergummis erneuern müsste man ca. 10€ pro Meter rechnen + den Keder.
Da ich dieses als relativ teuer empfinde habe ich nach Alternativen gesucht und auch eine im Internet gefunden.
Dort ist die Rede „Fenstergummis mit Glycerin bedingt wieder weich zu bekommen“.
Da die verbauten Fenstergummi keinerlei Risse haben, wollte ich zuerst diese Idee ausprobieren.
Ich habe mir in der Apotheke (kann man auch im Internet bestellen) dann 1 Liter Glycerin geholt und erst mal ein Fenstergummi damit behandelt.
Man sieht direkt einen farblichen Unterschied, die mit Glycerin behandelte Fläche sieht schon um einiges besser aus.
Zudem erkennt man wie schnell (ca. 6 Stunden nach dem ersten mal behandeln) das Glycerin von dem Material aufgenommen wird.
Daher stammen die "hellen Inseln".
Damit das Gummi auch richtig schön weich wird und bei der Demontage nicht kaputt geht habe ich jede Seite des Gummis 3 mal bestrichen.
Streichen-Einziehen-Streichen.... zwischen den Schritten liegt meistens ein Tag.
Nun wollte ich es wissen, ob das Glycerin was bewirkt hat und ich war positiv überrascht.
Ich habe den Keder aus dem Gummiprofil gezogen und konnte das Gummi anschließen ohne Probleme biegen um das Glas heraus zu bekommen.
Gummi und Glas haben diesen Prozess gut überstanden.
Der nächste Schreck kam jedoch sehr schnell.
Durch die Entfernung der Gummis konnte man nun das Material sehen, welches man vorher nicht sehen konnte.
Alles vom Rost kaputt gefressen. Da hilft nur ein, neuer Stahl rein bzw. das komplette Teil nachbauen.
Da der Tipp mit dem Glycerin prima geklappt hat, werde ich nun die restlichen Gummidichtung mit Glycerin behandeln.
Dort werde ich mit den Türen Anfangen.
Die 2 Teilbilder verraten, den momentanen Zustand der Türen.
Damit die Türen handlicher sind, wurden die Türschlösser, Griffe und der Spiegel demontiert.
Der Spiegel ist nicht mehr zu gebrauchen, da das Glas einen Sprung hat und das Gehäuse vom Rost zerfressen ist.
Meistens ist es so, dass Kabinen dafür ausgelegt sind, dass nur noch der Fahrer bequem und trocken am Ziel ankommt.
Bei uns ist es so, dass der Komfort der Beifahrer keinerlei Einfluss durch die Kabine nehmen soll.
Dies bedeutet, dass die Kabine höher sowie breiter werden muss.
Die Anpassungsarbeiten werden wahrscheinliche so aussehen:
Im Moment suche ich noch nach einer Firma, bei der man günstig Stahlbleche bekommen kann.
Sollte irgendwo im Umkreis Wiesbaden bis Limburg liegen.
Gruß D430-Fabi
da wir dieses Jahr relativ oft mit dem Traktor bei Regen unterwegs waren, haben wir beschlossen an unsern IHC 453 eine Kabine nachzurüsten.
Kurz nachdem wir uns dazu entschlossen haben, wurde auch schon eine Kabine zum herrichten im Internet angeboten.
Diese Kabine war auf einem 453 verbaut gewesen. Was zu einem geringen Anpassungsaufwand führen sollte.
Nachdem, nach langer Suche, ein passender PKW-Anhänger zur Verfügung stand, ging es los die Kabine zu holen.
Die Kabine, wie sie beim Verkäufer noch auf einem 453 verbaut war. Man erkennt bereits einen großen Teil der zu erledigenden Arbeiten.
Da ich die Finger nicht lange ruhig halten konnte, ging es ein paar Tage später mit der Kabine in die Garage, wo sie in ihre Bestandteile zerlegt wurde.
Nachdem die Kabine soweit wie möglich zerlegt war, wurde zuerst der Scheibenwischermotor gereinigt und anschließen auf Funktion geprüft.
Die Funktionsprüfung lief relativ einfach ab, ich habe ein Netzteil auf 12V eingestellt und die Klemmen an „+“ und „-“ angeschlossen.
Ergebnis: Der Scheibenwischermotor arbeitet einwandfrei.
Dank dem Rost, müssen einige Bleche erneuert werden. Dazu müssen als aller erstes die Fenster raus.
Würde man die Fenstergummis erneuern müsste man ca. 10€ pro Meter rechnen + den Keder.
Da ich dieses als relativ teuer empfinde habe ich nach Alternativen gesucht und auch eine im Internet gefunden.
Dort ist die Rede „Fenstergummis mit Glycerin bedingt wieder weich zu bekommen“.
Da die verbauten Fenstergummi keinerlei Risse haben, wollte ich zuerst diese Idee ausprobieren.
Ich habe mir in der Apotheke (kann man auch im Internet bestellen) dann 1 Liter Glycerin geholt und erst mal ein Fenstergummi damit behandelt.
Man sieht direkt einen farblichen Unterschied, die mit Glycerin behandelte Fläche sieht schon um einiges besser aus.
Zudem erkennt man wie schnell (ca. 6 Stunden nach dem ersten mal behandeln) das Glycerin von dem Material aufgenommen wird.
Daher stammen die "hellen Inseln".
Damit das Gummi auch richtig schön weich wird und bei der Demontage nicht kaputt geht habe ich jede Seite des Gummis 3 mal bestrichen.
Streichen-Einziehen-Streichen.... zwischen den Schritten liegt meistens ein Tag.
Nun wollte ich es wissen, ob das Glycerin was bewirkt hat und ich war positiv überrascht.
Ich habe den Keder aus dem Gummiprofil gezogen und konnte das Gummi anschließen ohne Probleme biegen um das Glas heraus zu bekommen.
Gummi und Glas haben diesen Prozess gut überstanden.
Der nächste Schreck kam jedoch sehr schnell.
Durch die Entfernung der Gummis konnte man nun das Material sehen, welches man vorher nicht sehen konnte.
Alles vom Rost kaputt gefressen. Da hilft nur ein, neuer Stahl rein bzw. das komplette Teil nachbauen.
Da der Tipp mit dem Glycerin prima geklappt hat, werde ich nun die restlichen Gummidichtung mit Glycerin behandeln.
Dort werde ich mit den Türen Anfangen.
Die 2 Teilbilder verraten, den momentanen Zustand der Türen.
Damit die Türen handlicher sind, wurden die Türschlösser, Griffe und der Spiegel demontiert.
Der Spiegel ist nicht mehr zu gebrauchen, da das Glas einen Sprung hat und das Gehäuse vom Rost zerfressen ist.
Meistens ist es so, dass Kabinen dafür ausgelegt sind, dass nur noch der Fahrer bequem und trocken am Ziel ankommt.
Bei uns ist es so, dass der Komfort der Beifahrer keinerlei Einfluss durch die Kabine nehmen soll.
Dies bedeutet, dass die Kabine höher sowie breiter werden muss.
Die Anpassungsarbeiten werden wahrscheinliche so aussehen:
- Türen werden in die Breite ein wenig verlängert
- Das Seitenteil wird an die Tür angepasst, sprich auch in die Breite verlängert
- Bei der Höhe bekommt das Dach eine Erhöhung.
Im Moment suche ich noch nach einer Firma, bei der man günstig Stahlbleche bekommen kann.
Sollte irgendwo im Umkreis Wiesbaden bis Limburg liegen.
Gruß D430-Fabi