Restauration IHC 946

IHC_Ritschi

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20 Februar 2019
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97283 RIEDENHEIM
Hallo IHC Forum,

ich möchte mich vorstellen, bin 35 Jahre alt und aus Unterfranken in der Nähe Würzburg. Im Februar habe ich hier im Forum angefragt ob jemand einen 1046 oder 1246 mit runden Kotflügeln verkauft und leider kein Antwort bekommen. Nun bin ich seit Mai stolzer Besitzer eines 946 Baujahr 1975

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Ich habe ihn für 4.500 € gekauft aber er war dermaßen undicht an der Kurbelwelle dass man ihn erst mal auseinander nehmen musste.
 
Nun habe ich den Schlepper demontiert, die Kupplung bei ZF Friedrichshafen überholen lassen und an der Kurbelwelle vorne und hinten gleich neue Dichtsätze eingebaut (Bilder folgen). Nach den wieder-zusammensetzen des Schleppers ist mir aufgefallen dass dieser am Getriebe hinten in der Mitte auch unheimlich tropft. (Bilder folgen). Nun erwäge ich den Schlepper von hinten her ebenfalls auseinander zu nehmen und die Sache abzudichten.

Die Sache mit der falschen Farbe sticht denke ich jedem ins Auge, aber hier habe ich schon alles von Oldtimer Jehle bestellt und auch schon angefangen.

Die Geschichte mit der Kupplung repariert von ZF Bielefeld kann ich nur jedem empfehlen, kostete ca. 750,- brutte, war aber wie neu mit Garantie.

Auch habe ich ein Werkstatthandbuch des ZF 3000 er Getriebes...

Ich muss meine Bilder erst mal verkleinern, dann schicke ich die komplette Bilderserie durch... Ich hoffe ihr könnt euch so lange gedulden...

Grüße Bastian
 
Guten Abend zusammen,

so - nun geht es weiter. Hier nun Schritt für Schritt was ich gemacht habe.

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Nach der Demontage des Luftfilters, Kühlers und Riemenscheibe etc. sah man dass der komplette Vorderbau mit Öl-/Dreckmischung geflutet war. Hier habe ich ca. 5 kg Material rausgekratzt und mit Bremsenreiniger raus gewaschen.

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Ebenso habe ich begonnen die Kabine zu demontieren da ich den Schlepper nur als Cabrio mit dem Fritzmeier Bügel haben möchte. Nach diesem war ich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Suche...

Wie man sieht, die Reifen sind fast nagelneu, jedoch leider in 34 Zoll und 24 Zoll - dabei hätte ich doch so gerne 38er... :-)

Vor der Demontage habe ich den Öldruckschalter ausgebaut und mit einem Manometer den Öldruck des Motors überprüft. Beim Gasgeben brachte er fast 4 bar, darafhin dachte ich dass der Motor in noch relativ gutem Zustand sein sollte, obwohl 8500 h auf dem Zähler stehen, dieser jedoch lauf Vorbeitzer schon länger kaputt ist.

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Dann habe ich den Schlepper getrennt und die Kupplung ausgebaut, da bei dieser die Fahrkupplung noch ging, die Zapfwellenkupplung hat jedoch nicht mehr getrennt, sodass man die Zapfwelle nicht mehr ohne Probleme einschalten konnte. Nebenan sieht man schon das Paket mit den Kurbelwellenabdichtungen vorne und hinten, da ich dies in dem Atemzug gleich mitmachen wollte.

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Hier nochmal der getrennte Schlepper. Die Kupplungsglocke war ebenfalls voller Dreck und Öl. Die Schwungscheibe habe ich dann auch abgebaut und die Kurbelwelle hinten mit der großen Dichtung unter der Platte sowie mit einem neuen Simmerring abgedichtet. Pilotlager und Ausrücklager wurden ebenfalls erneuert und die Kupplungsglocke gesäubert.
 
Guten Abend zusammen,

so - nun geht es weiter. Hier nun Schritt für Schritt was ich gemacht habe.

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Nach der Demontage des Luftfilters, Kühlers und Riemenscheibe etc. sah man dass der komplette Vorderbau mit Öl-/Dreckmischung geflutet war. Hier habe ich ca. 5 kg Material rausgekratzt und mit Bremsenreiniger raus gewaschen.

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Ebenso habe ich begonnen die Kabine zu demontieren da ich den Schlepper nur als Cabrio mit dem Fritzmeier Bügel haben möchte. Nach diesem war ich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Suche...

Wie man sieht, die Reifen sind fast nagelneu, jedoch leider in 34 Zoll und 24 Zoll - dabei hätte ich doch so gerne 38er... :-)

Vor der Demontage habe ich den Öldruckschalter ausgebaut und mit einem Manometer den Öldruck des Motors überprüft. Beim Gasgeben brachte er fast 4 bar, darafhin dachte ich dass der Motor in noch relativ gutem Zustand sein sollte, obwohl 8500 h auf dem Zähler stehen, dieser jedoch lauf Vorbeitzer schon länger kaputt ist.

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Dann habe ich den Schlepper getrennt und die Kupplung ausgebaut, da bei dieser die Fahrkupplung noch ging, die Zapfwellenkupplung hat jedoch nicht mehr getrennt, sodass man die Zapfwelle nicht mehr ohne Probleme einschalten konnte. Nebenan sieht man schon das Paket mit den Kurbelwellenabdichtungen vorne und hinten, da ich dies in dem Atemzug gleich mitmachen wollte.

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Hier nochmal der getrennte Schlepper. Die Kupplungsglocke war ebenfalls voller Dreck und Öl. Die Schwungscheibe habe ich dann auch abgebaut und die Kurbelwelle hinten mit der großen Dichtung unter der Platte sowie mit einem neuen Simmerring abgedichtet. Pilotlager und Ausrücklager wurden ebenfalls erneuert und die Kupplungsglocke gesäubert.
 
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Hier die Bilder des Vorderbaus mit Motor vor dem Abdampfen mit Hochdruckreiniger und Heißwasser. Wie man auf dem ersten Bild sieht war der Lack (der nachlackierte) auf der linken Seite des Motors besonders schlecht und blasig bis gelöst. Ich dachte mir schon dass auf dieser Seite nach dem Waschen nicht viel übrig bleibt. Vor dem Waschen habe ich noch die Leitungen und Öffnungen verschlossen bzw. abgeklebt.
 
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Hier nun das erste Bild nach dem Waschen. Man sieht vom Lack ist nicht viel übrig. Erster Waschgang war nur mit warmem Wasser, danach einpinseln mit Kaltreiniger und erneutes Waschen mit warmem Wasser und Hochdruckreiniger.

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Den Krümmer habe ich abgebaut um besser lackieren zu können. Ebenfalls habe ich die Flächen vor dem Grundieren mit Schleifpapier etwas angeschliffen und nochmals mit Verdünnung abgewaschen.

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Die Aluteile wurden ebenfalls abgeklebt.
 
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...Der Vorderbau inkl. Motor mit grauer Grundierung...

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...und hier mit neuer Kupplung und neuem Lack von Oldtimer Jehle vor dem Wiederzusammenschieben des Schleppers.

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... Und siehe da, es passt zusammen und er läuft wieder und ist dicht! (Zumindest der Motor und das Kühlsystem). Habe die Kupplungen laut WHB eingestellt (Freigang und Kupplungsweg).

Danach habe ich ausgiebige Probefahrten unternommen um festzustellen, was noch nicht funktioniert bzw gerichtet werden muss, bevor ich den hinteren Teil abgedampft habe.

Folgende Probleme habe ich nun noch:

- der Hauptbremszylinder oder das Lenkbremsventil ist undicht, sodass die Bremsflüssigkeit verschwindet und man beim bremsen ins Leere tritt. Weiß jemand hier was, kann man diese Dinge abdichten bzw. überholen oder muss das neu?

- schon größere Undichtigkeiten am Getriebe hinten. Das Öl sammelt sich in Tropfen unten an der Ablassschraube und sifft dann nach unten auf den Boden. Eine Sache ist mit Sicherheit der Schalthebel für die Zapfwelle. Hier tritt Öl aus. Ich werde den Deckel mal demontieren und sehen ob man das relativ einfach abdichten kann mit Simmerringtausch etc. Wenn hier jemand helfen kann oder was weiß, bin ich für Tipps immer dankbar! Ich bin mir jedoch ziemlich sicher dass das Öl noch wo anders raus kommt, aber die Kupplungsglocke ist es nicht. Ich denke hier geht kein Getriebeöl rein...
 
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