Restaurierung IHC 745 AS

Moin Herbert,

dein Ansatz alles selber machen zu wollen, ist gut.

Auch wenn dann nicht alles wie vom Profi ist, kann Gutes dabei heraus kommen.

Ich versuche auch immer den gleichen Weg zu gehen.

Die Arbeit macht Spaß und hinterher kann man sagen, daß man alles selber gemacht hat.

Das macht stolz und zufrieden.

Gruß

Jörg
 
Hallo

Wollte noch kurz zurück kommen auf den Diskussionspunkt der Vorarbeiten.

Es ist natürlich ideal, das gesamte Metall komplett zu entlacken. Ist idealerweise auf chemischem Wege oder durch Strahlen möglich.

Mit dem Strahlen ist das so eine Sache sobald nur Lager usw. vorhanden sind.

Chemisch muss nachher extrem gründlich gesäubert werden, damit keine minimalen Reste zurück bleiben und den neuen Farbaufbau zerstören.

Habe schon beides probiert und bin auf lange Sicht nicht überzeugt.

Deshalb säubere ich das Antriebsaggregat mit Dampfstrahler - sehr heiss , nachdem ich es vorher mit einem Fettbinder eingesprüht habe.

Danach kratze ich in mühevoller Arbeit per Schmirgeln, Kratzen, Schleifen mit allen möglichen Hilfsmitteln alles lose Material runter. (Farbe, Rost, ...)

Sehr hilfreich ist dabei eine Drahtbürste auf dem Akkuschrauber. Auf rostigen Flächen bleibt da auch ein roter Schimmer zurück, der mit dem Abwaschen mit Tiner zum Schluss ziemlich verschwindet.

Auf den Fotos wirkt das vielleicht wie "Rost schlecht entfernt", ist es aber nicht. Besonders auf dem Trittbrett, das verblieben ist, schimmert es noch rostig.

Das sagt der Hersteller der Grundfarbe :

MIPA EP 100-20 ist eine chromatfreie 2K-Zinkphosphat-Epoxidharz-Grundierung für Stahl, verzinkten Stahl, Aluminium, GFK und mineralische Untergründe.

Geeignet als Grundanstrich auch bei Chemikalienschutz- und Unterwasseranstrichen sowie als Zwischenanstrich bei EP-Zinkstaubgrundierungen.

MIPA EP 100-20 2K-Zinkphosphat-Epoxidharz-Grundierung kann gespritzt, gerollt oder gestrichen werden.

Eigenschaften
- hoher Korrosionsschutz
- sehr gute chemische und mechanische Beständigkeiten
- verwendbar zur Isolation thermoplastischer Untergründe
  und nicht lösemittelbeständiger Altlackierungen
- Temperaturbeständigkeit 150°C – 180°C
- sehr gute Haftung auf Stahl, Zink und Aluminium

Das Problem sind ja oft diese Altlacke wie "Farmerlack", die zwar sehr elastisch sind, aber alle Schmirgelpapiere sofort zusetzen und deshalb schwer abzubekommen sind.

Diese Grundfarbe bindet diese und die evtl. restlichen Rostpartikel. Sehr oft arbeite ich dann die sichtbaren Stellen mit einem Rostumwandler nach.

Habe eigentlich so die Erfahrung gemacht, dass kein Rost mehr zurück kommt.

Als Decklack benutze ich dann  MIPA PU 200 2K-PU-Spritzlack. Laut Hersteller ist ...

MIPA PU 200-90  2K-PU-Lack, Metalllack glänzend ist ein schnelltrocknender 2K-Polyurethan-Acryl-Farblack zum Spritzen für die Beschichtung von Maschinen,

Bauteilen, Konstruktionen, Landmaschinen und Baufahrzeugen.

Einsatzgebiete
- Lackierung von Nutzfahrzeugen, Metallkonstruktionen,   Metallteilen, Fassadenbauteilen, Maschinen
- Lackierung von Kunststoff auf entsprechender Grundierung

Eigenschaften
- kurze Trockenzeit
- elektrostatisch verarbeitbar
- hohe UV- und Wetterbeständigkeit
- sehr gute Wasserbeständigkeit
- lösemittelfest
- Temperaturbeständigkeit:
  Dauerbelastung: 150 °C; Kurzzeitbelastung: 180 °C
- sehr gute Haftung direkt auf Stahl, Zink und Aluminium

Habe damit eigentlich gute Resultate auf allen Geräten und bin so zufrieden.

Danke an alle, die mich in diesem Projekt moralisch unterstützen durch ihre Bemerkungen. Bin auch dankbar für jede positive, sachliche und fundierte Kritik.

Gruss

Herbert
 
Hallo Herbert, ich finde deine Arbeit nicht schlecht, mit vorhandenen Mitteln den größtmöglichen Erfolg erziehlen. Was an deinen Unterstellböcken schlecht sein soll (1255xl_massiv) ist mir ein Rätsel. Die sind allemal besser als die Baumarkt 3Beiner. Mach weiter so.

Gruß Klaus
 
1255xl_massiv:

Servus Herbert,

alle Vorredner haben irgendwo Recht in Ihren Kommentaren, aber wie du die "Restauration" durchziehst, bleibt in erster Linie ganz allein deine Sache. Großes Lob für deine Mentalität das Projekt so durchzuziehen, die "Beständigkeit" deiner Mühen und vor allem Ausgaben allerdings bekommst aber auch allein du in näherer, oder fernerer Zukunft aufs Brot geschmiert! 

Von meiner Seite bitte ich dich folgende Punkte nicht außer acht zu lassen: 

  1. Die Auswahl deiner Unterstellböcke...naja :-( ??
  2. Auf den Fotos sieht es so aus als ob während der Arbeiten (Schleifen, Lackieren) nie das Ansaugröhrenwerk abgedeckt, bzw. dicht gemacht ist, die lackierte Maschine steht verm. "Regennaß" unter freiem Himmel (lt.Fotos), die Öffnung des Ansaugtrakts präsentiert sich "offen", wie auch die des Abgaskümmers, falls dem so ist oder war..., hoffe ich du startest den Motor nicht ohne vorherige, "wichtige" Maßnahmen!
  3. Die Stellung des Fahr-Kupplungspedals lässt vermuten, dass du den Schlepper vor dem Zusammenbau besser gleich jetzt noch trennst und eine Kupplungsreparatur mit durchführst...
Ansonsten wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg mit dem Projekt, wird bestimmt mal ein schöner IH, der dir Freude macht ;-)

Gruß

Wolfgang
Hallo Wolfgang,

das Bild No 14 und 15 im ersten Beitrag dieses Thread hast Du sicher nicht gesehen oder?

Viele Grüße
 
@633klaus

Hallo Herbert, ich finde deine Arbeit nicht schlecht, mit vorhandenen Mitteln den größtmöglichen Erfolg erziehlen. Was an deinen Unterstellböcken schlecht sein soll (1255xl_massiv) ist mir ein Rätsel. Die sind allemal besser als die Baumarkt 3Beiner. Mach weiter so

Gruß Klaus

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Herberts Arbeit hab ich nicht als schlecht hingestellt und zu den Unterstellböcken kann ich nur sagen.., wenns damit gut geht störts auch keinen und die Baumarkt 3Beiner haben vlt. ein GS-Zeichen, das den "Verursacher/Verwender" im Falle eines "(Un)Falles" bei ordungsgemäßer Verwendung/Nutzung von allen Unannehmlichkeiten zumindest in diesem Punkt befreit!!
Ende des Kommentars, da ich den gut begonnenen Restaurationsbericht von Herbert nicht länger anderweitig belasten möchte, die Zensur meiner Zeilen steht aber auch in erster Linie nur Herbert zu...

Gruß Wolfgang
 
RalfG: 1255xl_massiv:Servus Herbert,

alle Vorredner haben irgendwo Recht in Ihren Kommentaren, aber wie du die "Restauration" durchziehst, bleibt in erster Linie ganz allein deine Sache. Großes Lob für deine Mentalität das Projekt so durchzuziehen, die "Beständigkeit" deiner Mühen und vor allem Ausgaben allerdings bekommst aber auch allein du in näherer, oder fernerer Zukunft aufs Brot geschmiert! 

Von meiner Seite bitte ich dich folgende Punkte nicht außer acht zu lassen: 

  1. Die Auswahl deiner Unterstellböcke...naja :-( ??
  2. Auf den Fotos sieht es so aus als ob während der Arbeiten (Schleifen, Lackieren) nie das Ansaugröhrenwerk abgedeckt, bzw. dicht gemacht ist, die lackierte Maschine steht verm. "Regennaß" unter freiem Himmel (lt.Fotos), die Öffnung des Ansaugtrakts präsentiert sich "offen", wie auch die des Abgaskümmers, falls dem so ist oder war..., hoffe ich du startest den Motor nicht ohne vorherige, "wichtige" Maßnahmen!
  3. Die Stellung des Fahr-Kupplungspedals lässt vermuten, dass du den Schlepper vor dem Zusammenbau besser gleich jetzt noch trennst und eine Kupplungsreparatur mit durchführst...
Ansonsten wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg mit dem Projekt, wird bestimmt mal ein schöner IH, der dir Freude macht ;-)

Gruß Wolfgang
Hallo Wolfgang,

das Bild No 14 und 15 im ersten Beitrag dieses Thread hast Du sicher nicht gesehen oder?

Viele Grüße

...Danke, zu 3. du hast Recht in Punkto "Kupplung", (mea culpa)....

Gruß

Wolfgang
 
SIKU2005:

Hallo Herbert

sorry für diese Worte...

Meines erachten ist das zwar eine gute Arbeit, aber nach deine Bilder und Beschreibung hast du nur über den Rost Lackiert und das ist keine Rerstauration.

Ich finde das nur eine Hau Ruck Auktion und Pfusch, den der Rost muß gut behantelt werden und nicht mit ein bischen abschmiergeln ist alles gedan.

Mfg Thomas
Muß mich hier Entschultigen, deine erste Beschreibung und Bilder haben mich etwas getäuscht.
Denke schon das du da mit guten Gewissen gearbeitet hast.
Also schön weiter machen und besser beschreiben, dann kommen auch keine falsche Fragen und Antworten.
 
Hallo

Hatte wenig Zeit diese Woche.

Aber der 744 hat diese Woche zum ersten Mal auf eigenen Rädern den Arbeitsplatz verlassen.

Für die Kritiker :

1. Nein, er hatte ausnahmsweise keinen Luftfilter drauf. Farbe war noch nicht trocken.

2. Das Ansaugrohr war schon vorher rot.

3. Ich habe auch auf das Umfeld geachtet, als ich die Fotos gemacht habe.

Inzwischen sind alle Teile lackiert, aber die Montage muss noch in Angriff genommen werden.

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Demnächst weiter ...

Gruss

Herbert

Herbert
 
Geht doch! Das vermittelt einem gleich einen ganz anderen Gesamteindruck

mfg.

Walter Klein
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IHC, nix anderes!
 
Hallo,

also ich bin auch schon gespannt auf die kommenden Fotos und Infos.....:-)

mach weiter so...:-)

Gruss Christian
 
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