Doch nun weiter mit dem Bericht. Das Getriebe war fürchterlich dreckig und musste erst mal gereinigt werden. Vorher wurden alle peripheren Teile (Bremspedale, etc.) abgebaut.
Man sieht erste Fortschritte.....
Eine Kutterschaufel voll Dreck alleine aus der Kupplungsglocke.
Nachdem der gröbste Dreck weg war, sind wir mir dem Getriebe in eine Waschanlage gefahren und haben es mit dem Motorhochdruckreiniger gründlich abgedampft. Damit kein Wasser reinkommt, habe ich einen Deckel gebastelt, der als Hydraulikblockersatz aufgeschraubt wurde. Der Rest wurde mit Klebeband abgedichtet.
Danach sah es deutlich angenehmer aus. Für den Rest kam dann Bremsenreiniger zum Einsatz.
Damit ich gut an dem Getriebe arbeiten konnte, habe ich mir drei Transportwagen gebaut, die in Höhe und Neigung der Einbausituation in meinem Schlepper entsprachen. Ich wollte das Ganze dann gleich zur besseren Montage mitbenutzen.
Auf diese Wagen wurde das Getriebe dann mit dem Frontlader montiert.
Danach begann die Kontrolle aller mechanischen Bauteile, beginnend mit den Bremsen. Die mussten wohl schon mal erneuert worden sein, die Beläge waren noch einwandfrei. Der Gesamtverschleiß war deutlich unter 1mm.
Habe dann die Simmerringe an den Bremswellen neu gemacht. Wenn man schon gut rankommt.
Bremswelle ausbauen und prüfen; auch hier alles noch einwandfrei.
Auch das Handbremsband war noch einwandfrei.
Nun wurde es mal Zeit, einen Blick in den vorderen Teil des Räderwerks zu werfen. Schaltdeckel ab.
So, nun sieht man etwas mehr.
Auch etwas, was mir nicht so gefallen hatte, Flugrost an einigen Zahnräder.
Das meiste ließ sich problemlos abpolieren.
Ein paar Rostnarben blieben allerdings bestehen. Die dienen nun zur Aufnahme von zusätzlichem Schmieröl.......
Trotzdem habe ich diese Problematik damals im Technikforum zur Diskussion gestellt. Hier der link zum Thema:
https://334647.forumromanum.com/member/forum/forum.php?q=rost_an_zahnraeder_733er_getriebe-international_harvester_neuss&action=ubb_show&entryid=1136544332&mainid=1136544332&threadid=1132264171&USER=user_334647
Habe dann eine neue Dichtung angefertigt und die Schalteinheit wieder aufgesetzt.
Habe dann den seitlichen Deckel vorne auch noch entfernt, um einen Blick auf das Reduziergetriebe und die Zapfwellenumschaltung zu werfen. Alles sah einwandfrei aus.
Nun wusste ich, dass es wirklich ein synchronisierter Zwischengang ist.
