Moin moin,
ich bin nunmehr seit 16 Jahren Besitzer eines D439 Bj 1965 und der zweite Besitzer.
Nachdem ich nun nicht der gelernte Schrauber bin, habe ich mich trotzdem an das Unternehmen herangewagt, den Schlepper selbst wieder herzustellen und das war und ist eine echte Herausforderung.
Mein Ziel ist alles das in Angriff zu nehmen, was derzeit zwischen mir und einer TüV Plakette steht, sowie den Schlepper Wetterfest zu machen, d.h. er soll ein Verdeck bekommen und auch bei Regen meine übliche gute Laune sichern.
Der Motor, die Achsen und das Getriebe bleiben zuerst einmal verschont, denn der alte Wahlspruch lautet: Finger weg von dem was funktioniert !
Mein Schlepper wurde zuerst einmal von Thüringen nach Sachsen transportiert, dann in der Halle aufgebockt und los ging es.

Der Frontlader läßt sich ja prima abstellen und wurde nach Demontage aller Brocken an einen Bekannten veräußert, denn mein Schlepper ist nur noch zum herumfahren da und muss nicht mehr arbeiten.


Er sah schon erbarmungswürdig aus, so ohne Räder und aller Belchteile beraubt.
Die Blechbrocken hat ein Freund übernommen und sandgestrahlt, geschweißt (das kann ich noch nicht) und dann pulverbeschichtet (ja ich weiß da scheiden sich die Geister...).
Es ging locker weiter, die Batterie ausbauen, den Sprit ablassen und den Tank ausbauen (bei der gelegenheit habe ich den Filter gesucht und nur noch Fragmente gefunden).
Weiterhin waren die Spritleitungen undicht und wurden erneuert. Die Verkabelung wurde einmal komplett neu gemacht. Ein freundlicher Händler hat mir einen konfigurierten Kabelbaum (2 Teile einmal vorne einmal hinten) geliefert und ich sage Euch, passt wie A... auf Eimer. Alle Anschlüsse, Kabelschuhe, Kabellänegn etc. wie aus dem Laden.
Nachstehend die Blechteile frisch vom lackierer.


und oben das Armarturrenbrett in Arbeit.
Aus mir unerfindlichen Gründen war der Warnblinker zwar vorhanden, hat aber nach Meinung von fachkundigen Menschen nie funktioniert. So habe ich mich damit beschäftig und den Schaltplan entsprechend ergänzt.
Endlose Stunden verbrachte ich bei der Reinigung des Schleppers, es fanden sich Mäusenester unter dem Tank, eine Patina aus Schmiere und Dreck auf allen Teilen (Danke an den Erfinder des Hochdruckreinigers). Weiterhin wurde die alte Verkabelung abgebaut, alle Lampen einer Revision unterzogen usw.
Die Hinterreifen waren laut TüV "wohl schon im Krieg im Einsatz" und mussten erneuert werden. Das ist ja nun nicht gerade ein Schnäppchen, aber was muss das muss. Unten mit frisch hergerichteter Felge direkt nach der Reifenmontage.

Nachdem die Elektrik, die neuen Spritleitungen, alle Lampen und Blechteile wieder angebaut waren, wurden noch mal eben alle Öle gewechselt, die Schmiernippel ausgetauscht wo erforderlich und der Schlepper abgeschmiert.

Mit dem Segen der dekra durfte ich dann nach 7 Jahren wieder offiziell am Strassenverkehr teilnehmen (der Neffe hat sich sehr gefreut).
Als nächstes war das Verdeck dran. Erworben hatte ich es in Hessen (Nähe Lich) und dann Stück für Stück zerlegt, gesandstrahlt, lackiert und wieder zusammengebaut. Die Planen hat sich der Sattler vorgenommen und ich habe nun auch wieder neue Folien drin.

Die Halterungen sind schon mal montiert und das gestell hängt am Flaschenzug, damit die Bohrungen korrekt vorgenommen werden können.


Gestell montiert und Scheibe ist auch schon drin.
Jetzt sind auch die Planen fast komplett dran und auch Spiegel hat er schon.

Auch wenn noch lange nicht alles so ist, wie ich es mir vorstelle, dass macht aber nichts. Der Weg ist das Ziel und ich schraube da gerne noch weitere Jahre dran herum.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Schrauben
Bruno
ich bin nunmehr seit 16 Jahren Besitzer eines D439 Bj 1965 und der zweite Besitzer.
Nachdem ich nun nicht der gelernte Schrauber bin, habe ich mich trotzdem an das Unternehmen herangewagt, den Schlepper selbst wieder herzustellen und das war und ist eine echte Herausforderung.
Mein Ziel ist alles das in Angriff zu nehmen, was derzeit zwischen mir und einer TüV Plakette steht, sowie den Schlepper Wetterfest zu machen, d.h. er soll ein Verdeck bekommen und auch bei Regen meine übliche gute Laune sichern.
Der Motor, die Achsen und das Getriebe bleiben zuerst einmal verschont, denn der alte Wahlspruch lautet: Finger weg von dem was funktioniert !
Mein Schlepper wurde zuerst einmal von Thüringen nach Sachsen transportiert, dann in der Halle aufgebockt und los ging es.
Der Frontlader läßt sich ja prima abstellen und wurde nach Demontage aller Brocken an einen Bekannten veräußert, denn mein Schlepper ist nur noch zum herumfahren da und muss nicht mehr arbeiten.
Er sah schon erbarmungswürdig aus, so ohne Räder und aller Belchteile beraubt.
Die Blechbrocken hat ein Freund übernommen und sandgestrahlt, geschweißt (das kann ich noch nicht) und dann pulverbeschichtet (ja ich weiß da scheiden sich die Geister...).
Es ging locker weiter, die Batterie ausbauen, den Sprit ablassen und den Tank ausbauen (bei der gelegenheit habe ich den Filter gesucht und nur noch Fragmente gefunden).
Weiterhin waren die Spritleitungen undicht und wurden erneuert. Die Verkabelung wurde einmal komplett neu gemacht. Ein freundlicher Händler hat mir einen konfigurierten Kabelbaum (2 Teile einmal vorne einmal hinten) geliefert und ich sage Euch, passt wie A... auf Eimer. Alle Anschlüsse, Kabelschuhe, Kabellänegn etc. wie aus dem Laden.
Nachstehend die Blechteile frisch vom lackierer.
und oben das Armarturrenbrett in Arbeit.
Aus mir unerfindlichen Gründen war der Warnblinker zwar vorhanden, hat aber nach Meinung von fachkundigen Menschen nie funktioniert. So habe ich mich damit beschäftig und den Schaltplan entsprechend ergänzt.
Endlose Stunden verbrachte ich bei der Reinigung des Schleppers, es fanden sich Mäusenester unter dem Tank, eine Patina aus Schmiere und Dreck auf allen Teilen (Danke an den Erfinder des Hochdruckreinigers). Weiterhin wurde die alte Verkabelung abgebaut, alle Lampen einer Revision unterzogen usw.
Die Hinterreifen waren laut TüV "wohl schon im Krieg im Einsatz" und mussten erneuert werden. Das ist ja nun nicht gerade ein Schnäppchen, aber was muss das muss. Unten mit frisch hergerichteter Felge direkt nach der Reifenmontage.
Nachdem die Elektrik, die neuen Spritleitungen, alle Lampen und Blechteile wieder angebaut waren, wurden noch mal eben alle Öle gewechselt, die Schmiernippel ausgetauscht wo erforderlich und der Schlepper abgeschmiert.
Mit dem Segen der dekra durfte ich dann nach 7 Jahren wieder offiziell am Strassenverkehr teilnehmen (der Neffe hat sich sehr gefreut).
Als nächstes war das Verdeck dran. Erworben hatte ich es in Hessen (Nähe Lich) und dann Stück für Stück zerlegt, gesandstrahlt, lackiert und wieder zusammengebaut. Die Planen hat sich der Sattler vorgenommen und ich habe nun auch wieder neue Folien drin.
Die Halterungen sind schon mal montiert und das gestell hängt am Flaschenzug, damit die Bohrungen korrekt vorgenommen werden können.
Gestell montiert und Scheibe ist auch schon drin.
Jetzt sind auch die Planen fast komplett dran und auch Spiegel hat er schon.
Auch wenn noch lange nicht alles so ist, wie ich es mir vorstelle, dass macht aber nichts. Der Weg ist das Ziel und ich schraube da gerne noch weitere Jahre dran herum.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Schrauben
Bruno