Sappi nachspitzen?

fuenfdreidrei

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Moin,

für viele mag die Frage jetzt banal klingen aber wir hatten heute beim Feierabendbier die Diskussion wie man n stumpfes Sappi wieder gängig macht.

  • Mal eben an den elektrischen Schleifstein halten.
  • Mit der Schruppscheibe vom Flex.
  • Nachfeilen.
  • Mit der flachen Seite vom Spalthammer kalt und kräftig "drauf".
  • Warm machen, spitz schmieden und dann in Öl oder Wasser wieder härten.
Da hat ja offenbar jeder so seine eigene Methode. Hätte jetzt gerne mal Eure Meinungen dazu.

Gruß

Klaus

P. S. Wegwerfen bzw bei egay verschachern und neu kaufen lass ich nicht als geeignete Methode gelten. :-)
 
Hallo Klaus,

ich warte bei meinen nicht bis sie ganz "stumpf" sind. Und schleife die dann mit so einer Powerfeile (kleiner Bandschleifer) wieder

in Form. Das hat den Vorteil dass das Material nicht zu heiß wird. Klappt bei mir gut.

Gruß

Peter
 
Hallo Gemeinde,

ich schleif alles was scharf sein muss an einen Nassschleifstein und zieh es per Hand ab und wenn es mal ganz schlimm ist, steht auch ein Bandschleifer oder eine Schmiede zur Verfügung. Aber wie Peter schon geschrieben hat, lieber etwas früher nachgeschliffen dann schont man das Material.

Gruß Alexander 
 
Schönes Thema!

Ich lass mal die Hosen runter: Mir ist es in der Vergangenheit noch nie gelungen 

auch nur einen meiner Sappis "neuwertig" zu schärfen.  Wer ist nicht schon beim Arbeiten 

mit dem Sappi gestürzt, da er nicht hielt. 

Der gekrümmte Kopf mit den eingeschliffenen Winkeln; der Durchmesser sowie die

Wangenbreite müssen von den Proportionen stimmen. 

Nach dem Schärfen habe ich wohl alles immer aus dem Lot gebracht. 

Die Sappies sind immer noch zu gebrauchen; jedoch die Kraft des Einschlagens

als auch die Haltekraft sind bei mir nicht mehr so gegeben wie bei einem neuen

Markensappi. 

Wie ihr ja selber wisst, der mit dem Handgelenk eingeschlagene Sappi sollte eigentlich

im Stamm halten. 

Der Neukauf im Vergleich zur Arbeit eines Schmiedes stehen leider in Konkurenz. 

Deshalb kaufe ich wie ein "Hilfsschüler" leider immer wieder Markenneuware. 

PS   Schärfe innerhalb von 12 Monaten durchschnittlich 80-90 Sägeketten mit einem Top Ergebnis. 

LG Ralph a. SH
 
Hallo Ralph,

du kannst deine Hosen ruhig anbehalten :-)

Ich kenne das Problem auch. Ich denke das liegt daran dass man dazu neigt hauptsächlich die Spitze wieder schön spitz zu

machen. Man muss aber auch weiter oben Material abnehmen, sonst wird der Winkel der Spitze größer und hält nicht mehr 

gescheit im Holz. 

Gruß

Peter
 
Hallo Jungs,

ich berichte mal aus meiner Erfahrung.

Ich glaube nämlich das die Hersteller selber auch nicht immer nahe am Optimum arbeiten.

Ich besitze zwei Ochsenkopf-Einhandsappis Und beide funktionieren einwandfrei obwohl sie ein wenig unterschiedlich geschmiedet / geschliffen sind. 

Ich hatte mir noch ein drittes Markensappi gekauft (weis leider nicht mehr die Marke, oranger Kopf) das lies sich nicht ins Holz schlagen. Esvsprang immer wieder zurück. Grund war, das die Spitze nicht spitz genug war. Nachdem ich die entsprechend angeschliffen habe, war alles ok. Ein alter Freund, der selber schon ewig Holz macht ( mittlerweile 80 Jahre, hat bis vor vier Jahren noch mitgeholfen.) wollte nur noch dieses Sappi haben.

Fazit: macht keine Wissenschaft daraus, schaut euch ein gut funktionierendes Sappi an und schleift das andere danach, in bisschen versuchen und das klappt schon. Wegwerfen und Neues kaufen geht dann immer noch.

Ihr könnt aber Pech haben, wie bei mir, und das Neue funzt auch nicht.

Gruß

Uli
 
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