Schade

IHC Allgaeu

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6 Februar 2009
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86807 Buchloe / Honsolgen
Hallo Forumsgemeinde

Zum neuen Jahr gleich wieder eine eher schlechte Nachricht.

Weil ein Riesenhändler den Hals nicht vollkriegt, wird einem altgedienten IH-Gebietshändler die Case IH Vertretung genommen.

Er hat mehr als 60 Jahre die IHC erfolgreich vertreten. Das Gespräch mit den Case-vorderen dauerte gerade mal 15 Minuten.

So ist das, Geld,Geld,Geld, Verdienste zählen nicht mehr.

Trotzdem ein gutes rotes Jahr

Ines u. Wolfgang
 
Hallo, wie du schon geschrieben hast,Geld Geld...

aber.....dann werdet ihr feststellen, das man Geld nicht Essen kann

max
 
Wen, wo oder was betrifft es denn?

Da fahren wir mal eben alle mit unseren Schleppern vor und treten mal ordentlich auf’s Gas... Wenn wir dann die Bude richtig zum wackeln bringen gibt es vielleicht eine Gesprächsbereitschaft!

Gruß vom rebellischen Martin!
 
Servus Wolfgang,

es wurde bereits in den Bildergalerien über dieses Thema diskutiert. Ich finde es auch schade, dass der Händler Engelbert Baur & Söhne in Schwabmünchen offiziell kein CASE IH Händler ist. Jedoch scheint trotz alledem noch eine Partnerschaft mit CASE IH zu bestehen (siehe Homepage).

Soweit ich das mitbekommen habe, will CASE IH die Dichte an Erntemaschinen (Mähdrescher, Maishäcksler usw) in unserem Raum verstärken, weshalb nun eine Partnerschaft mit der Firma Gruma zustande kommen wird bzw zustande gekommen ist.

Mal sehen was da noch daraus wird. Für mich hoffe ich, dass weiterhin der LAMA auf sein bisheriges Konzept baut. Das heißt auf hohe Ersatzteilverfügbarkeit setzt und eine tolle Kundenbetreuung weiterhin bestand hat. Außerdem freut mich, dass es die beiden Chef´s immer noch freut, wenn einer mit einem IHC daherkommt. Demnächst werde ich sie mit meinem restaurierten 1046 besuchen, worauf die sich ebenfalls schon freuen.

Fazit:

Auf jedenfall finde ich es schade, dass heutzutage kein Wert mehr auf Tradition und langjährigen Erfolg gesetzt wird. Immerhin hat es diese Firma geschafft, dass viele IH´s heute noch auf den Höfen in der Umgebung laufen und auch erhalten bleiben. Jetzt kann man eben auch nichts mehr dran ändern und wer weiß? Vielleicht verändert sich für den Kunden doch sehr wenig?

Grüße aus dem schönen Kaltenberg

Hannes
 
tDas hat doch bei den Autohändlern angefangen. Erst haben Sie die lmportmarke groß gemacht und nachher bekamen Sie einen Tritt!
 
Hallo,

ich finde es auch sehr schade was hier passiert ist denn es sind sehr kompetente Leute, so ähnlich ging es vor einigen Jahren hier einem B-Händler dem hat man Case IH weggenommen und dem Wettbewerber im gleichen Ort gegeben er hat dann damals das gleiche gemacht wie jetzt die Fa. Bauer jetzt www.baur-landmaschinen.de/ 

Bauer hat die Marke von Gruma bekommen und Gruma vertreibt jetzt Case IH wo hier der Sinn liegt verstehe ich noch nicht ganz.

Grüße aus dem Allgäu Eugen
 
Hallo,

mein Beitrag zu diesem Thema hat vielleicht nicht direkt etwas mi den oben genannten Händlern zu tun, aber in etwa das gleiche Phänomen kann man zur Zeit bei einem ehemaligen Case IH Händler in unserer Gegend beobachten. Dieser vertreibt die Marken Case IH und Claas im Bereich der Schlepper seit der Übernahme von Renault. Dabei war die Firma immer Case IH B-Händler. Die Marke Case IH wurde seit der Aufgabe der Firma Schlüter aus Freising vertrieben. Dann lagen seit dem langen Auskommen der beiden Marken bei der Firma diese mit einmal im Klinsch. Daraus resultierte das die Vertretung der Marke Claas als A-Handel weiter laufen sollte, und es die Zusammenarbeit mit der Marke Case IH fortan nicht mehr gibt. Die weitere Ersatzteilversorgung für Schlepper der Marke Case IH sowie der älteren IHC Schlepper soll allerdings erstmal weiter fortgeführt werden, was natürlich positiv zu bewerten ist. Jedoch ist es so, dass der nächste Case IH Händler ca. 50km von uns entfernt ist. In Sachen Service und Dienstleistung für neue Schlepper der Marke sowie Reparaturen ist das natürlich eine glatte 6. Aber was bleibt einem übrig? Letzendlich geht es auch bei den Firmen nur Fakten und Zahlen. Es wird wohl in Zukunft häufiger so sein, dass Vertriebsstätten dezimiert werden um Kosten zu sparen.

Gruß
 
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