Schaltproblem 633A

Grombisla

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23 Februar 2014
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Servus Leute,

bei Meinem 633A ist es Mir schon 2mal passiert das Ich den Rückwärtsgang eingelegt habe und der Vorwärtsgang nicht herausen war. Der Motor ist natürlich sofort abgestorben. Was kann hierfür die Ursache sein? Ist vieleicht die Feder einer Sperrkugel gebrochen oder selbige abgenutzt?

Hoffe auf viele Super Tipps von Euch (wie bis jetzt immer!) Großes Lob an Alle hier im Forum. Besonderes Lob an cvxdriver, der immer schnell sachliche Tipps und Ratschläge gibt!

Gruß aus Neuses Werner.
 
Hallo

Schaltgabeln abgenutzt??

Führungsnuten am Schalthebel abgenutzt??

Mit freundlichen Grüßen Jürgen

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 1964
Ihc 423 Bj 1969
Ihc 955 Bj 1981
 
Hallo,

hatten dieses Problem auch schon. Bei uns waren die SchaltStücke aus Kunststoff verschlissen in die der Schalthebel eingreift dadurch kommt es vor dass beide Gruppen im Eingriff sind. Auch der der Hebel selbst war an der Eingriffstelle verschlissen. Haben diesen wieder aufgeschweißt und rund gefeilt. Seither geht‘s wieder schön knackig mit dem Schalten. Die Schaltstücke ließen wir noch drin. Aber die werden wohl demnächst noch mehr ausgeschlagen sein, so dass wir diese auch wechseln müssen.

mfg Georg
 
Hallo Werner, kontrolliere mal die im Schaltdeckel verbauten Plastikteile und Rastkugeln auf Verschleiß und evtl. Bruch. Auf dem Bild die Nr. 5 + 6. Gruß vom "Linksdreher".eup-1124105457-5d52ae9034fc2082f5abfdc8c5e44792-1431772576_big.webp
 
Hallo

Werner

Danke, Danke, Danke,

Wenn es so ist wie du beschrieben hast sind vom Gruppengetriebe zwei Gänge drin also sind beide Schaltstangen vom linken Ganghebel verschoben. Dies kann ich mir fast nicht vorstellen da im Schaltdeckel wo die Schaltstangen gelagert sind zwei Kugeln zwischen den Schaltstangen sitzen, die hin und her verschoben werden. Wenn eine Schaltstange verschoben wird und somit die eine Vorwärtsgruppe eingelegt ist, dann wandern diese beiden Kugel und greifen in die Kerbe von der ruhenden Schaltstange. Wenn jetzt die ruhende Schaltstange bewegt wird und der Rückwärtsgang eingelegt wird würde das nur gehen wenn die Kugeln zerbrochen sind da da sonst kein Platz ist wo die verschwinden können. Die Kugeln sind Glas-hart aber möglich ist alles.

Außerdem sind, wie meine Vorredner schon berichtet haben ,die Schalthebel und die dazugehörigen Kunstoffführungen verschlissen sonst ist sowieso keine Schaltung von zwei Gruppen möglich. Wenn du die Schaltung überholst Schalthebel neu oder aufarbeiten, die Schalthebellagerung wie auf dem Bild vom Linksdreher erneuern und die Kunstoffstücke die auf den Schaltstangen sitzen wo die Schalthebel hinein greiffen erneuerst wird es erst wieder ok sein weil du dann mit dem Schalthebel aufgrund von keinem vorhandenem Spiel jeweils nur eine Schaltstange verschieben kannst. Die Ursache für gleichzeitig zwei Gänge im Eingriff liegt aber woanders, nämlich bei den beiden Sperrkugeln im Schaltdeckel nicht mit den Rastkugeln und Federn zu verwechseln die auch noch im Schaltdeckel sitzen. Die haben die Aufgabe die Schaltstangen in ihrer jeweiligen Position zu halten.

MfG

Alwin
 
Servus Leute,

wenn es so ist wie cvxdriver sagt (gehe natürlich davon aus das Er recht hat) das die Sperrkugeln nicht zulassen das beide Schaltstangen gleichzeitig verschoben werden, muß wohl eine gebrochen sein. Ist Mir heute schon wieder passiert! Sch......!  Gerade mit der Achsschenkelreparatur fertig geworden.....Probefahrt..... und Motor abgewürgt. Zum Glück nur mit Standgas (wer weiß was noch passieren hätte können mit dem Getriebe)! Also nächste Baustelle. Hat jemand schon mal die besagten Sperrkugeln gewechselt bzw. erneuert? Worauf muss Ich besonders achten? Bin für jeden Tipp dankbar.

Besten Dank im voraus  Werner.

PS: Das erneuern der Achsschenkellager hat dank eurer Ratschläge gut funktioniert. (LOB an alle). Aber trotzdem eine Frage. Das einsetzen der äuseren Lagerschalen war ein wenig knifflig. Gibts dafür einen praktischen Trick oder so? Das obere ging einigermaßen normal rein, aber das untere, was vorher kaputt war, erforderte doch etwas "Gewalt". Ist das normal oder habe Ich wieder was falsch gemacht?
 
Acha, die Sperrkugeln. Jetzt fällts mir wieder ein. Die waren bei meiner Reparatur (schon sieben Jahre her) zwar nicht gebrochen, allerdings waren die Schaltstangen im Bereich der Kugeln eingelaufen, so dass die Stangen sich etwas weiter schieben lassen konnten als sie dürften. Deswegen waren auch bei mir immer zwei Gruppen drin. Die Kugeln greifen ja in eine Rille auf der Stange. Also dachte ich ich könnte ja die Stange drehen und dann greifen die Kugeln auf einen nicht beschädigten Teil auf der Rille. Geht aber nicht, da die Rastkugeln hinten dann nicht mehr in ihre Kerbe greifen. Damit alles so klappte wie ich wollte musste ich die beiden Schaltstangen untereinander tauschen, so dass die Sperrkugeln 180 Grad versetzt in die Rille griffen und die Kerben der Rastkugeln blieben ja dann erhalten. Ist wie gesagt etliche Jahre her und deswegen bin ich mir nicht 100 Prozent sicher dass das alles so funktioniert. Alwin hat mich mit seinem Beitrag darauf gebracht und mir die Geschichte mit den Sperrkugeln in Erinnerung gebracht.

Mfg Georg
 
Hallo!

Die Angelegenheit ist hier sehr gut beschrieben:

Schaltung IHC 33er Serie Instandhaltung (433-533-633-733-833)

Wir hatten das auch schon - ist im Prinzip eine Verschleissgeschichte, so wie oben beschrieben. Passiert dann meistens im größten Erntestress,... - oder wenn es halt sonst gut reinpasst,.....

Hoffentlich hast Du nen 633 ohne Silent-Kabine - da ist’s nämlich ganz schön ne Fummelei,.....
 
Hallo

Die Lagerschalen können durchaus schwierig zu montieren sein, aber wenn man die mit einem passenden Ring und einem ordenlichem Hammer diesen eintreiben muß das ist normal und soviel fester sitz der Ring was beim Achsschenkel wichtig ist.

Mit deiner Schaltung, da kannst du am besten eine komplette Überholung vornehmen alles ander bringt nichts. Es gibt nichts schlimmeres wenn der Schlepper auf einer viel befahrenen Kreuzung aufgrund fest sitzender Schaltung stehen bleibt.

Du mußt den kompletten Schaltdeckel abbauen als erstes die vier äußeren Schrauben von der Konsole wo die Schalthebel drin sitzen herraus schrauben danach kannst du die komplette Konsole abnehmen, im Schraubstock spannen und dann die beiden mittleren Schrauben herraus drehen. Du mußt nun aber aufpassen das dir die Kleinteile nicht weg fliegen, darum die mittleren Schrauben auch erst sitzen lassen und nicht am Schlepper komplett zerlegen. Als nächstes schraubst du die Platte vom Schaltdeckel oben ab hierbei mußt du aufpassen das dir die Federn für die Rastkugeln nicht weg fliegen, die sitzen oben im Schaltdeckel hinten richtung Hydraulik. Nun kannst du den kompletten Schaltdeckel abnehmen samt Schaltstangen und Gabeln. Alles weitere schicke ich dir per pm Unterlagen, da ich sonst hier bis Mittag noch schreiben würde.

MfG

Alwin
 
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