Schiebewelle 633 mit Getriebegeräuschen - Reparaturversuch

Kupferwurm

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11 Juni 2012
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95180 Landkreis Hof
Hallo,

mein 633 (Heckantriebler mit 8/3 Getriebe) macht unter Last am lautesten in den großen Gängen sehr laute und beänstigende mahlende Geräusche aus dem Getriebe. Im Schiebebetrieb sind die Geräusche nicht mehr zu hören. Betriebsstunden ca. 5000. Ölstand und Sorte O.

Nach etlichen Suchen hier im Forum sind ja scheinbar etliche 433 533 633 733 Besitzer mit mehr oder weniger lauten Getriebe gesegnet.

Es gibt Hinweise hier das die Schiebewelle bzw. die Vorspannung der Lager der Schiebewelle per Kontermutter nicht passt oder sich verstellt haben könnte.

Weil mich die Mahlgeräuschetierisch tierisch nerven, dachte ich darüber nach die Vorspannung bzw. das Tragbild mal durch irgendeinen örtlichen Landmaschinenhändler (Landkreis Hof / Bayern) prüfen zu lassen. Soweit ich das gesehen habe, muß dazu minimum der Hydraulikblock runter. Den Deckel vom Schaltgestänge hatte ich gestern auf die schnelle neugierig abmontiert, allerdings nichts auffälliges an den Zahnrädern der Schaltgruppe entdecken können, bischen blank, aber kein pitting oder ungewöhnlichen Verschleiß.

Kann mir jemand ungefähr abschätzen wieviele Stunden der Mechaniker drüber ist um das Tragbild Tellerrad zu prüfen bzw. die Vorspannung der Schiebewelle ggf. nach zu ziehen ? Muß noch mehr demontiert werden, Achstrichter evtl. ? Mit welchen Kosten werd ich da wohl rechnen können ? Leider kann ich den Job nicht selbst erledigen.

Danke

Gruß
 
Hallo @Kupferwurm,

frag doch den Mechaniker, der es machen soll.

Es nützt dir wenig, wenn hier Abschätzungen abgegeben werden.

Wie Anton aber andeutet, kann man da auch selber beigehen.

Wenn man nicht weiter weiß, kann man immer noch um Rat fragen.

Schrauben macht schlau!!!!

Gruß

Jörg
 
Hi

ist nicht so, das ich Angst vorm schrauben hätte, aber.....

meine Befürchtung ist, das ich die Kiste aufmach (druaßen im freien ohne Garage !) und irgendwann feststelle ich fest ich komm zb. ohne spezielles Werkzeug nicht weiter und dann steh ich da mit nem zerlegten Schlepper und 30 km zum nächsten Lamahändler. Na toll .....

Zurück zur Frage: Reicht es vermutlich nur den Hydraulikblock abzunehmen oder müssen zb. auch die Achstrichter runter ?
 
Hallo,

also wenn du den Block runter machst kommst du an Tellerrad und Ritzel ran und kannst das Tragbild prüfen. Aber würde es erst prüfen nachdem ich weiß, dass die Vorspannung des Ritzels stimmt. Um an die Muttern zum Spannen ranzukommen muss der Schaltdeckel runter. Zum drehen der Muttern muss das Sicherungsblech geöffnet werden welches man aber nach Öffnen eigentlich ersetzen sollte. Hab das aber Anm 833 auch schonmal so gemacht weil da definitiv die Schiebewelle locker war und ich nicht den ganzen Schlepper auseinander nehmen wollte. Zum ersetzen des Bleches muss nämlich die Schiebewelle raus und dazu muss dann das ganze Getriebe auseinander genommen werden. Was eigentlich ganz wichtig ist, ist das  Werkstatthandbuch zu besorgen. Man tut sich viel leichter.

mfG Georg
 
Hallo @ Kupferwurm,

das sollte auch keine Kritik sein, sondern war als ermutigung gedacht.

Ich habe einen ganzen MAN.Allrad im Freien "gemacht"

Während der Schrauberzeit stand ein Pavillion für 40Euro darüber, im Winter war er eingepackt unter Folie.

Das ist natürlich nicht optimal, aber es geht.

Gruß

Jörg

PS: sieh mal in dein Profil, du bist 120 Jahre alt :-)
 
Hallo zusammen,

nachdem ich im Frühling in meinem 633 neue Kolben, Buchsen KW-Lager und Kopf überarbeitet hab,wollte ich diesen Herbst mal anfangen mein heulendes Getriebe zu untersuchen.

Ein kleines Partyzelt hält mir den beschixxxxxx Regen vom offenen Getriebe ab

Den Hydraulikblock hab ich nicht ganz ungefährlich mit einer Handwinde abgenommen.

Die Zahnräder Acher- & Straßengruppe schauen noch halbwegs brauchbar aus. Interessant - das Zahnrad Rückwärtsgang ganz außen rechts sieht mit Pitting etwas verschlissen aus.



Die Schiebewelle kann ich in dem zusammengebauten Zustand schlecht prüfen, aber es kommt mir so vor als ob sich die Schiebewelle relativ leicht drehen lässt. Ich glaube ich werde mal knapp ne viertel Umdrehung nachspannen. Erst mal zwei Maulschlüssel SW 60 bauen..



Das Tragbild der Welle konnte ich schlecht prüfen, aber die dunklen Ablagerungen auf dem Tellerrad sind nur auf einer Seite. Was meint Ihr ?



Bis die beiden 60ér Schlüssel fertig sind werd ich mal die Bremsen zerlegen und reinigen.

Viel mehr als die Vorspannung der Kegelrollenlager der Schiebewelle etwas anziehen kann ich eh kaum machen ohne das komplette Getriebe zu zerpflücken oder ?

Gruß
 
Hallo,

ich habe dieses Mahlgeräusch auch im teilsynchron Getriebe vom 433. Ist aber nur im 4 Straßengang ab einer gewissen Drehzahl zu hören. Das nervt mich auch extrem daher würde mich interessieren ob es nach dem "Nachstellen" der Lagervorspannung besser geworden ist.

Gruß

Felix
 
Heute mal ein bischen Tuschierpaste besorgt, Hinterachse hochgebockt und die Zahnräder per Hand gedreht in eine Richtung, wie unter Last

Das Tragbild am Tellerrad ist jedenfalls nicht mittig wie es sein sollte. Ist das Tellerrad bzw. das Wellerad eigentlich oberflächengehärtet ?





Noch was, die beiden Kontermuttern an der Schiebewelle sind schon normales Rechtsgewinde oder?
 
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