Weiß-grauer Rauch unmittelbar nach dem Starten, der stoßweise im Wechsel mit schwarzem austritt, ist m.E. immer ein Hinweis auf einen oder mehrere Zylinder, die nicht sofort die Arbeit aufnehmen wollen.
Das sollte nur nach längeren, evtl. mehrwöchigen Standzeiten auftreten.
Und es sollte nach ca. 10-20 Sekunden vorbei sein.
Deutlich mehr heißt Handlungsbedarf!
Hans hat Recht, der "Erst-Verdacht" gilt den Düsen, ohne Röhrenwerk ("Auslass-Geweih") sieht man sofort, welcher Zylinder betroffen ist.
Aber wenn eine oder zwei Düsen nicht mehr so sehr sauber arbeiten, sollte man vielleicht in Betracht ziehen, dass die anderen es auch nicht mehr so sehr lange ordentlich machen werden.
Also kann man gleich alle prüfen, ggf. einstellen oder erneuern.
Wenn Düsen okay, dann eher mangelnde Kompression.......
In geringem Umfang habe ich das Problem bei meinem 844 AS auch, aber nur nach kalten Nächten, und wenn ich zu faul war, den Motor per Steckdose vorzuheizen.
Auch bei 10 Grad Minus läuft er direkt ohne weiß-grauen Qualm, wenn das schwedische Calix-Teil 2-3 Stündchen das Kühlwasser warm gemacht hat.....
Dauerhaft weißer Rauch aus einem IHC-Schlot, der auch eine kurze Weile nach dem Start nicht verschwindet, deutet anders als der aus der Sixtinischen Kapelle NICHT auf einen frisch gewählten Papst, sondern auf Wassereinbruch direkt in die Brennräume.
Kann eigentlich nur die Kopfdichtung sein!
Wasser im Öl (Kopfdichtung oder O-Ringe der Buchsen defekt) verdampft bei höheren Öltemperaturen auch, aber kommt als Wasserdampf aus der Kurbelgehäuse-Entlüftung raus, nicht aus dem Auspuff.