D-219
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Hallo zusammen,
wie in meinem Vorstellungsbeitrag geschrieben, möchte ich hier Schritt für Schritt über meinen kleinen D-219 und die Aufarbeitung berichten.
Begonnen hat alles mit dem Kauf vor gut 2 Monaten. Ich habe einen "kleinen" Traktor bis 25 PS gesucht und bin bei den 2-Zylinder-Typen vom McCormick hängengeblieben. Einen 1-Zylinder wollte ich nicht, weil in meiner Familie seit 30 Jahren ein 15er-Fendt läuft und ich einfach mal etwas anderes wollte. Übrig geblieben ist dann die Entscheidung zwischen Fendt Fix 2 (wassergekühlt) und den McCormick-2-Zylindern. Am Ende haben der günstigere Preis und ein Angebot in der Nähe den Ausschlag gemacht.
Arbeiten muss ich mit dem Schlepper im Moment nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden
Nun zum eigentlich Schlepper:
Er ist Baujahr 1964 und der 2005te gebaute D-219. Er hat eine komplette Historie (mit Papp-Brief, usw.). Er war über die 55 Jahre immer zugelassen und lief bis in die 90er Jahre im Westerwald. Danach ging es nach Hessen und nun zu mir nach Osthessen. Ich gehe davon aus, dass der Schlepper (fast) immer im Trockenen gestanden hat: Rost ist kaum ein Thema (leichter Rost an der Innenseite der Kotflügel, sonst habe ich noch keinen entdeckt). Er hat eine Dreipunkt-Hydraulik, einen Betriebsstundenzähler, 2 Beifahrersitze und vordere Kotflügel (damals alles Sonderausstattung). Mähwerk war ursprünglich auch vorhanden, ist aber nicht mehr da...Also alles in allem eine große Investition für so einen "kleinen" Schlepper im Jahr 1964.
Es ist soweit alles funktionsfähig, Bekannte Mängel:
- Spiel in der Lenkung (ich tippe auf das Lenkgetriebe)
- Reifen sind bald zu ersetzen
- Einige Undichtigkeiten
- Bei warmem Motor sinkender Öldruck (der größte Mängel, da man wahrscheinlich an einer Motorüberholung nicht vorbei kommt...)
- Ausgeschlagenes Gaspedal-Gestänge (Kugelköpfe und Lager unter dem Trittblech)
Nun noch ein paar Bilder (Detailbilder folgen in den nächsten Beiträgen):




Im Moment sind die Vorderräder ab. Sie werden neu bereift und in dem Zug auch neu lackiert.
Ich versuche, den Schlepper in den nächsten Jahren nun schrittweise aufzuarbeiten.
Gruß Martin
wie in meinem Vorstellungsbeitrag geschrieben, möchte ich hier Schritt für Schritt über meinen kleinen D-219 und die Aufarbeitung berichten.
Begonnen hat alles mit dem Kauf vor gut 2 Monaten. Ich habe einen "kleinen" Traktor bis 25 PS gesucht und bin bei den 2-Zylinder-Typen vom McCormick hängengeblieben. Einen 1-Zylinder wollte ich nicht, weil in meiner Familie seit 30 Jahren ein 15er-Fendt läuft und ich einfach mal etwas anderes wollte. Übrig geblieben ist dann die Entscheidung zwischen Fendt Fix 2 (wassergekühlt) und den McCormick-2-Zylindern. Am Ende haben der günstigere Preis und ein Angebot in der Nähe den Ausschlag gemacht.
Arbeiten muss ich mit dem Schlepper im Moment nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden
Nun zum eigentlich Schlepper:
Er ist Baujahr 1964 und der 2005te gebaute D-219. Er hat eine komplette Historie (mit Papp-Brief, usw.). Er war über die 55 Jahre immer zugelassen und lief bis in die 90er Jahre im Westerwald. Danach ging es nach Hessen und nun zu mir nach Osthessen. Ich gehe davon aus, dass der Schlepper (fast) immer im Trockenen gestanden hat: Rost ist kaum ein Thema (leichter Rost an der Innenseite der Kotflügel, sonst habe ich noch keinen entdeckt). Er hat eine Dreipunkt-Hydraulik, einen Betriebsstundenzähler, 2 Beifahrersitze und vordere Kotflügel (damals alles Sonderausstattung). Mähwerk war ursprünglich auch vorhanden, ist aber nicht mehr da...Also alles in allem eine große Investition für so einen "kleinen" Schlepper im Jahr 1964.
Es ist soweit alles funktionsfähig, Bekannte Mängel:
- Spiel in der Lenkung (ich tippe auf das Lenkgetriebe)
- Reifen sind bald zu ersetzen
- Einige Undichtigkeiten
- Bei warmem Motor sinkender Öldruck (der größte Mängel, da man wahrscheinlich an einer Motorüberholung nicht vorbei kommt...)
- Ausgeschlagenes Gaspedal-Gestänge (Kugelköpfe und Lager unter dem Trittblech)
Nun noch ein paar Bilder (Detailbilder folgen in den nächsten Beiträgen):
Im Moment sind die Vorderräder ab. Sie werden neu bereift und in dem Zug auch neu lackiert.
Ich versuche, den Schlepper in den nächsten Jahren nun schrittweise aufzuarbeiten.
Gruß Martin