Schwerfälligkeit bei Frost

-malsehen-

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Hallo,

mal eine Frage an die Jungs die bei dem kalten Wetter auf dem Traktor sitzen.

Ist euer Schlepper dann auch so schwerfällig?

Meiner kommt bis er richtig warm ist nicht richtig in Wallung.
 
Das ist normal und etwas abhängig vom jeweiligen Modell.

Die großen Mengen Getriebeöl sind bei Kälte wie Sirup und müssen in Bewegung versetzt werden, das bremst und schluckt Unmengen an Kraft. Durch die Reibung erwärmt sich das Öl langsam und wird

fließfähiger. Schlepper mit Druckumlaufschmierung dürften hier besser wegkommen als die mit Sumpfschmierung, da bei ersteren die Ölmenge wesentlich geringer ist.
 
bei uns das gleiche vom 724 bis zum Hanomag alles recht zäh und auch die Geräuskulisse wird etwas mehr.

Gruß Alexander
 
Hi,

bei meinem 624 ist es so, das bei nicht eingelegten Gang, der Schlepper sich langsam in Bewegung setzt.

So muß man anfangs auf die Bremse treten im Stand.

Das Öl ist da wie Mayonese, sagt meine Sohn immer.

Gruß Matthias
 
Servus

bei unserem 554 und 326 ist es auch so auf der geraden nach dem Start gehts schon voran ohne Gang .

und bei unserem 326 nach dem Start einkuppeln ohne Gang tut er sich schon ziemlich hart bei den Minustemperaturen .

Gruß Pasi
 
Jo, ist ganz normal bei diesen Temperaturen.

Ich geh immer hin und schalte die Zapfwelle mit an, da erwärmt sich das Getriebeöl ein bisschen schneller.

Gruß
Patrick
 
Ja das mit dem Öl ist klar.

Habe das noch nie so schlimm empfundne wie dieses Jahr.

Bei meinen anderen Schleppern war das nicht so der Fall.

Muss ich mich noch daran gewöhnen.

Danke für euere Antworten!!!!
 
Meine Schlepper die ich vor dem Ihc hatte.

Der erste war ein Fendt Farmer 2

Der zweite ein Same Minitauro AS

Ein MF 133 und dann mein 523AS
 
Moin.

Hat der 523 AS Agriomatik S? Da sind 45 Liter Öl im Getriebe, bei minus 10 Grad  zäh wie Sirup. Meine machen dann auch alles oben genannte.

Gruß Jürgen
 
ich bin froh, dass ich auf den Wintereinsatz meines 523 verzichten kann, weil es ein reines Hobbyfahrzeug ist, mit dem ich überwiegend in der wärmeren Jahreszeit zu meinen Bienenständen fahre und ein paar Festmeter Brennholz mache.

Es ist mir klar, dass die Öle bei Minustemperaturen  zähflüssig sind und somit zu einem erhöhten inneren Widerstand führen und die Schmierfähigkeit herabgesetzt ist..

Besondere Bedenken habe ich, wie sich der Kaltstart bei extremer  Kälte auf den Verschleiß von Dichtungen/Simmerringen auswirkt, weil diese zum Teil schon uralt sind, in meinem Fall BJ 1971.

Also darf mein Hobbygerät über die Winterzeit im gut belüfteten  Stadel stehen, die Batterie hängt am Ladungserhaltungsgerät. :-)
 
Nein ,meiner hat kein Agriomatik Getriebe zum Glück:)

Ich muss leider bei den Temperaturen raus da wir bis 1 Mai fertig sein müssen im Wald.
 
Also ich habeseit drei Jahren einen 423und hatte auch die Schwieigkeiten im ersten Winter. In diesem Winter allerdings nicht. Sprang bei minus 8° ohne zu glühen nur mit Mehrmenge super an und hatte sofort Leistung,. keine Spur vom bremseffekt aus dem Getriebe. Vielleicht Kondenswasser im Öl. Meiner stand 20-30 Jahre in einer Scheune.

Gruß

Markus

 
 
Bei meinem 844XL ist es im Winter so, dass wenn man nach dem Starten losfahren will, und vom 3. in den 4. Straßengang schaltet, der Schlepper nicht mehr beschleunigt. Im Sommer beschleunigt er dann nur langsam. Wie mit einem Gummiband festgehalten, fühlt sich das an. Ist nach 1 bis 2 Kilometern (je nach Außentemperatur) aber alles wieder normal.

Wahnsinn, wieviel Einfluss die Ölkonsistenz auf einen 80PS Schlepper hat. Mehrere Tonnen ziehen aber in die Knie gehen wenn das Öl dick ist... Hätte ich in der Theorie nicht für möglich gehalten.
 
Also ich meinerseits versteh dass alles garnicht. Wenn ich einen kleinen hobbyschlepper hab wie fast alle hier bleibt der bei strengem frost und salz auf den strassen einfach stehn. Ich betreibe landwirtschaft und schaue dass ich im winter alles mit 2 schleppern schaffe - der rest hält winterschlaf. Und auch mit den 2 fahre ich nur feldweg. Bei uns im ort gibts auch so einige privatleute die samstagmorgens bei 10- meinen sie müssten jetzt ne schubkarre holz holen und dann mim 633 in der salzsuppe rumeiern und sich wundern warum der eig so rostet. Dass son kaltstart extremer verschleiss ist sollte jedem klar sein. Auch sollte in dem zusammenhang klar sein dass da “nix in wallung kommt“ einfach die erste halbe stunde bisschen piano dann laufen eure ihc s viell auch noch m paar jahre.

Gruss Steffen.
 
@ 824-Pilot & @ Westerwaelder2:

Als ich noch zur Schule ging hätte es auf Eure Beiträge mit Sicherheit geheißen: "Thema verfehlt! 6"

Was haben Eure Beiträge mit der Schwerfälligkeit der Schlepper bei Kälte zu tun? In wie fern haben Eure Beiträge jetzt zum besseren Verständnis der Thematik beigetragen?

Für mich klingen Eure Beiträge zudem arrogant. Alle Anderen für blöd erklären und selber nichts beizutragen...
Nicht jeder hält so viel Schlepper vor, dass er "im Winter alles mit 2 Schleppern" machen kann, so dass all die anderen Schlepper in der Halle bleiben können! Im Salz rumfahren tut man sicher nicht wenn man nicht MUSS. Insbesondere dann nicht, wenn man einen Oldtimer hat. Aber manchmal muss es eben sein. Viele der Mitglieder nutzen ihren Schlepper lediglich zum Holzwerben. Und das findet nunmal im Winter statt.

Argh... jetzt hab ich mich doch tatsächlich hinreißen lassen, auf Eure (zensiert) Kommentare zu antworten und hab ebenfalls das Thema verfehlt...
 
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