Sehenswert!

Traurige Entwicklung, aber das ist heute leider so und wird immer schlimmer. Wie Hyänen fällt man über die letzten freien Grundstücke her.

Bezahlen will man dafür den Besitzern einen Ackerpreis. Danach wirds um das zigfache + Erschliesungskosten weiterverkauft

                                                                   Gruß  Harry
 
man könnte Heulen wenn man sieht wie einem 

das wertvolle Ackerland genommen wird;

irgendwann wird der letzte Quadratmeter verbaut sein;

...Reinhold
 
Hallo

Es muss ja gleich ein ganz neuer Stadtteil aus dem Boden gestampft werden mit aller Gewalt. Wenn ich ds die neuen Baugebiete in der Umgebung ansehe sind es gleich Großbaustellen. Da ist dann kein m² mehr im ursprünglichen Zustand.

m.f.G.ihcpower
 
Moin.

Es besteht Wohnungsnot, das steht fest. Das was mich ärgert sind die Umstände. Mit den tollen neuen Wohnungen wird wieder versucht möglichst viel Geld zu verdienen, der Besitzer des Landes wird abgespeist. Man bekommt ja auch nirgends mehr Land. Das Gesetz zum Landkauf funktioniert ja auch nicht, da lauern überall die Investoren und kaufen jeden Fitzel Land. Mal sehen wohin diese Reise noch geht.

Gruß Jürgen
 
...auf der anderen Seite, würden viele Bauern in anderen Gegenden gerne ihren Acker zu den ortsüblichen Bodenpreisen im Großraum München als Krönung ihrer "Fruchtfolge" veräußern! Hier muss man die Emotionen u. Traditionen mal im Zaum halten u. nüchtern abwegen was (gerade unter den heutigen immer schwierigeren Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft...) mir als Landwirt Mittel- u. Langfristig wirtschaftlich mehr bringt!? Denn eines ist sicher: Die Stadt, bzw. die Komunen müssen Handeln u. Wohnraum schaffen! Da sollte man im Vorfeld klar abwegen, ob ich im frühen Stadium einem Bauträger zum Höchstpreis meinen Grund u. Boden veräußere, oder mich durch alle Instanzen klage u. mir dann am Ende der Mindestpreis nach Bodenrichtwert aufgedrückt wird...

Gruß

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Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Dafür muss aber nicht mit aller Gewalt gutes Ackerland verbraten werden. Gerade in Ballungsräumen stehen den Kommunen mehr als ausreichende Industriebrachen zur Verfügung um Wohnraum zu schaffen. In unserer Region hier reden wir über Flächen von mehreren hundert Hektar. Das gleiche betrifft auch die allseits beliebten Ausgleichsflächen für den Straßenbau.

Aber : Industriebrache kaufen ist teurer wie Ackerland. Auch wenn der verkaufende Bauer sich erst mal wie ein Gewinner fühlt, so bleibt er am Ende doch der Verlierer, weil er mit einem Appel und einem Ei abgespeist wurde. siehe seine Erzeugerpreise für seine Produkte. Lebensmittel dürfen ja nichts kosten. Eine sehr traurigen Entwicklung wird das werden.

Mit nachdenklichen Grüßen

Zackie
 
Ja das ist wohl war, bei uns in Baden-Württemberg ist es auch nicht anderst, da werden die besten Ackerböden hergenommen um eine Neue Landesmesse zu bauen. 10 Kilometer weiter sind die Ami abgezogen dadurch ist eine riesige Fläche frei geworden, die hätte man auch für dieses Projekt nehmen können, aber da gings wohl um den " Ehrenkäs ". Im übrigen wird die ganze Lebensmittelproduktion durch die Landwirte viel zu hoch bewertet, die Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt. Erst wenn man den letzten Bauern vollends ruiniert hat, dann gehen unseren Gescheiten die Augen auf.

Gruss Klaus
 
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