Sicherheit bei der Achslast von Anhängern

+kevin87+

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34466 Wolfhagen
Guten morgen. Habe gestern mist auf eine feldmiete gefahren mit einem 10 Tonnen Unsinn tandemkipper. Das Gelände ist zwar gerade aber man muss quasi rückwärts vom weg abkippen, sodass die hintere achse hinter dem weg und somit leicht tiefer steht. Nun mal meine Frage, es ist ja nun so das die erste achse die auf dem Weg etwas höher steht die meiste last aufnehmen muss. Gerade beim nach hinten kippen wird es ja nochmal verstärkt. Wieviel Sicherheit bauen die hersteller bei ihren Achsen für den kurzfristigen Einsatz ein damit dabei nichts passiert? Würde mich einfach mal interessieren. 

Mfg Kevin 
 
Hallo,

die Frage zur Sicherheit kann ich dir nicht beantworten, aber bei unserem Reisch 18 to Tandem ist dabei noch nie ein Problem aufgetreten...

Gruß
 
Der den ich immer nehme macht das auch ewig mit. Dachte nur das es ja irgendeine Sicherheit geben muss oder wo nach sich hersteller richten. 

Mfg
 
Bei mir war es auch eine Einzelfederung.

Unser damaliger Tandemmiststreuer hatte ein 12 To Tandemfahrgestell mit Liftachse. Trotz Reklamation und etlichen Reparaturversuchen hatten wir immer Ärger mit der Liftachse. Die fuhr zwar aus, aber nicht wieder ein. Selbst da hat die Achse das 2 Jahre mitgemacht, bis sie letzendlich verbogen war und dann eine neue ohne Liftfunktion kam.

Gruß
 
Die angegebenen Achslasten sind für den fahrenden Zustand ausgelegt. Das heisst, es kommen dynamische Kräfte dazu (Bodenwellen, Kurvenfahrt, Bremskräfte etc.), die das statische Gewicht bei weitem überschreiten.

Somit kannst Du die Achsen im Stillstand, bzw. bei Rangierfahrt praktisch nicht überlasten (sofern das zulässige Gesamtgewicht des ganzen Hängers nicht schon massiv überschritten ist).

Die Erfahrung zeigt auch, dass Achsen sehr selten kaputt gehen. Wir hatten im Betrieb zwar schon krumme Achsen, aber da wurde dann wirklich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.

Gesunder Menschenverstand ist also auch hier angebracht, damit man aufhört zu murksen, wenn‘s kritisch wird...

Gruss, Marcel

 
 
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