Hab mir 2014 eine Stihl MS 241 mit M-Tronic, zum Entasten und fürs kleinere Brennholz gekauft. Garantie 2 Jahre, dann nochmal Kundendienst zur Garantieverlängerung auf 3 Jahre.
So lange lief die Säge auch gut. Pünktlich zum Garantieablauf begannen die Probleme. Jedesmal, wenn ich die Säge brauchte, zickte sie rum. Sie sprang fast nicht an und Standgas hielt sich auch nicht.
Da wir einen großen Stihl Händler im Ort haben, sollte das Problem schnell zu beheben sein, dachte ich.
Es wurde eine neue Software Version auf die Säge aufgespielt, natürlich gegen Gebühr. Die Säge lief an dem Tag wieder und ich dachte, das wärs gewesen. Beim nächsten Einsatz das selbe, also wieder hin und nochmals neue Software drauf gemacht, diesmal kostenlos, weil man sich ja doch kennt und der Händler meinte, das dies nicht sein dürfte.
Die Säge lief abermals und beim nächsten Einsatz ein paar Tage später, das gleiche wieder. Natürlich wars ein Samstag Nachmittag, wo der Händler zu hatte. Hab dann die alte 041 vom Opa genommen und meine Arbeiten fertig gemacht.
Die 241 hab ich abgestoßen, so was kommt mir auch nicht wieder ins Haus.
Arbeite seit etwa einem Jahr am Wertstoffhof und bin entsetzt, was da täglich an Müll zusammen kommt. Da red ich jetzt aber nicht von den Verpackunsabfällen, sondern eher von Elektrogeräten usw.
Es ist normal, das Geräte, die vor 2, 3, oder 4 Jahren gekauft wurden, einfach kaputt gehen. Auch die teuren "Markengeräte". An erster Stelle stehen Drucker, viele erleben nicht mal das Ende der ersten Druckerpatronen!
Alles ist nur noch auf Profit ausgerichtet, da wird auch die Firma Stihl keine Ausnahme machen, die wollen ja auch verdienen.
Von politischer Seite wird sich da auch nix tun, denn jede verrichtete Arbeit, einer Werkstatt, oder jedes neu verkaufte Teil bringt Mehrwertsteuer ein. Da muss die Umwelt schon mal zurück stehen, uns drückt man aber jede noch so kleine, sinnlose Umweltvorschrift auf.
Zu dem Thema gibts auch ein Video:
www.youtube.com/watch?v=ypEODEfkJxI