Stihl MS 660

IHC533A

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23 Januar 2018
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94133 Röhrnbach
Servus,

ich dachte mir, ich frage mal hier im Forum nach, denn es sind bestimmt einige kundige Schrauber dabei, die mir bei meinem Problem helfen könnten:

Ich habe eine Stihl MS 660. Mit dieser Säge bin ich eigentlich sehr zufrieden. Sie ist leistungsstark und eigentlich ein sehr durchdachtes Gerät. Allerdings hat mein Exemplar einen Makel, den sich selbst zwei Fachwerkstätten nicht erklären können. Ich versuche nun mal das Problem zu beschreiben.

Nach einem Schnitt mit hoher Drehzahl (Motor ist heiß!) bzw. nach dem Wegnehmen des Gases beim Zurückfallen in die Ruhedrehzahl, kommt es des Öfteren vor, dass die Säge abstirbt. Sie kann zwar dann wieder gestartet werden und hat auch wieder richtig Leistung. Wenn man die Säge nach einem längeren Schnitt durch mehrmaliges kurzes Gasgeben auf Drehzahl hält, kann man den Motor vor dem Ausgehen bewahren.

Es geht also nur um die Phase zwischen Vollgasgeben und Abfall in die Ruhedrehzahl, in der die Säge aus welchem Grund auch immer ausgehen will. Die Säge läuft nach der besagten Phase im Standgas problemlos. Die Prozedur kann sich über den Arbeitstag mehrfach wiederholen.  Kann sich jemand das Problem erklären?

Luftfilter und Zündkerze sind neu. Das sie zu wenig Sprit bekommt, kann ich eig. ausschließen, da sich sonst Leistungseinbußen zeigen würden.

Vielen Dank für eure Auskünfte

Freundliche Grüße

Max
 
Ein ähnliches Problem hatte ich ein meiner Dolmar.

Da war die Grundeinstellung für Höchstdrehzahl und Leerlaufdrehzahl  an den beiden Einstellschrauben dafür nicht sauber eingestellt.

Ich meine nicht die Schraube die mechnisch die Drehzahl am Gasgestänge einstellt.

Grob gesagt wird mit der Leerlaufschraube bei Motorsäge im etwas erhöhtem Standgas der Punkt gesucht, der die höchste Drehzahl hat. Das heißt das Maximum wird gesucht.

Anschließend geht man etwas zurück mit der gefundenen Einstellung un d schaut ob die Säge gut Gas annimmt. Ansonsten den Punkt etwas verändern. Mein idealer Einstellpunkt war ca. eine viertel Umdrehung vor Maximum gegen den Uhrzeigersinn.

So ähnlich müsste es auch bei Stihl sein.
 
Servus Max,

Verlass dich nicht immer auf die " Fachwerkstätten", sollaber nicht schlecht gemeint sein.

Meine Stihl 036 hat auch immer Probleme gemacht.

Habs dann selber mal angegangen: Vergaser runter (2 Muttern, Gasgestänge ab, Benzinschlauch ab). 

Oberen Gehäusedeckel abschrauben , Dichtung vorsichtig entfernen, Membran entfernen und begutachten ob Defekt vorliegt.

Vergaser drehen und den unteren Deckel abmachen. Gleiches Spiel wieder, Dichtung u. Pumpmembran ab.

Wenn du jetzt noch Lust hast u. es gut machen willst, Düse ausbauen ( Kreuzschraube auf,  Kipphebel Feder weg)

Draufdrücken das die kleine Feder die die Düse drückt nicht wegfliegt,

Düse einfach rauskippen. Jetzt ist alles zerlegt. Gehäuse mit Bremsenreiniger reinigen  Hab alles über 2 Tage in Benzin gelegt .

Dichtung u. Membranen schienen noch gut zu sein. Hab mir aber trotzdem neuen Dichtsatz m. neuer Düse besorgt u. verbaut.

Säge zusammengebaut u. nach der Grundeinstellung eingestellt ( Einstellschrauben H:   1 Umdr. auf,     Schraube L:  1Umdr. auf

LA: Leerlaufschraube ca 2-3 Umdr. auf).

Säge starten ud L- Schraube wie Jürgen es schreibt einstelen.

Meine läuft seit dem zu meiner vollsten Zufriedenheit.  Kosten um die 15,-€

Gruß aus Middlfrangen

Helmut
 
Hallo Max,

ich hatte dieses Problem bei meiner gebrauchten grossen Dolmar, die ich über Kleinanzeigen gekauft hatte auch.

Da ich selbst die Teile nicht reparieren kann habe ich sie in meine Dolmar-Werkstatt gebracht, bei der ich meine kleinen Sägen gekauft habe.

Als ich mit dem Teil kam, war der Mechaniker etwas verwundert, dass ich die komplette Schneidgarnitur demontiert hatte. Er sagte, er braucht das Schwert und die Kette um die Einstellarbeiten ordentlich machen zu können.

Auf Nachfrage sagte er irgendwas von Abbremsverhalten bei längeren Schwertern mit entsprechender Kette und Anlaufverhalten der Kette bei Leerlaufdrehzahl. Genau weiss ich es nicht mehr, da es schon 3 Jahre her ist.

Gesagt getan. Nach einer Woche habe ich das Gerät wieder abgeholt und die Säge läuft seitdem wie eine eins.

Gruss Joerg
___
„Wenn Informationen von Menschen im Dialog oder in einer Diskussion verarbeitet wird,
dann ist dies nach allem, was wir wissen,
die tiefstmögliche Art der Verarbeitung.“
(Manfred Spitzer)
 
Hast Du etwa Unterdruck im Kraftstofftank? Wie verhält es sich, wenn Du nach dem absterben den Tankdeckel kurz öffnest. Mein Stihl Freischneider ist deswegen in der Werkstatt.
 
Hallo dieses Problem hatte ich bei meinen 2 Stihl Sägen auch,

bei mir war es vor 6 Jahren als ich von der Benzinmischung, auf Aspen 2 Takt Alkylatbenzin wechselte, da gingen die Motoren auch immer aus.

Da sollte man die Luftzufuhr oder die Standdrehzahl erhöhen.

MfG

rudi ratlos

D 326
 
Moin.

Das alles hätte ich auch gesagt. Was mich bei deiner Aussage am meisten stört ist, das es 2 Fachwerkstätten nicht in den Griff bekommen. Wenn dort schon die Membranen erneuert wurden und Einstellungen vorgenommen wurden, würde ich da nochmal hingehen und das Problem klären. Dann würde ich mir zeigen lassen an welcher Schraube ich drehen müsste um etwas zu verstellen, damit man weiß was man macht. Dann, wenn das Problem wieder auftritt einfach selber etwas verstellen bis es nicht mehr auftritt. Es gibt Sägen die selbst auf Höhenunterschiede (Gelände/Gebirge) reagieren. Da muss der Bediener auch nachjustieren können.

Ich denke das ist eine Einstellungssache.

Ich habe eine sehr alte Dolmar PS 52. Die hatte immer irgendwie keine Leistung. Ich hab selber die Membranen getauscht, keine Änderung. Dann zu meinem Fachmann, der hat noch einmal den Vergaser gemacht und eingestellt. Er hat es für gut befunden, ich fand es immer noch gleich. Ich hab dann eine kleine Schneidgarnitur drauf gebaut, 33 Schwert mit 325 Teilung. Damit ging es einigermaßen aber eigentlich zu klein für die Säge. Irgendwann hab ich alle meine Geräte außer dem Freischneider auf Sonderkraftstoff umgestellt. Da muss man immer den Vergaser nachjustieren. Seit dem benimmt sich die Säge komplett anders, hat viel mehr Kraft als vorher. Man sagt dem Sonderkraftstoff nach das er Verunreinigungen löst, vielleicht hat das irgendwas gemacht. Ich nehme die Säge jetzt sehr gerne. 

Gruß Jürgen
 
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