Tank reinigen

peter744

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Moin zusammen,

Bei mein 744 setzt sich immer mal wieder die Hohlschraube unterm Tank mit Dreck zu. Scheinbar regelrechte Rostflocken. Wie lässt sich sowas effektiv reinigen, ohne Tank ausbauen? Ich habe mir mal ein Stock mit Putzlappen gebastelt und damit den Dreck versucht zum "Abfluss" zu schaufeln. Funktioniert nur bedingt. 

Dann dachte ich an ein Industriesauger. Aber der würde auch Reste vom Diesel mit einsaugen, was wieder zum Ärger mit der Fau führt, wenn das Teil bestialischen Dieselgestank verteilt...

Hat jemand DIE Idee, oder komm ich nicht drum herum den Tank zum reinigen auszubauen? Und was ist mit versiegeln? Hat da jemand nen Tipp mit welchen Mitteln?

Danke schonmal 
 
Moin.

Es kommt darauf an was du möchtest. Möchtest du nur das die Schraube sich nicht ständig zusetzt, dann gibt‘s die Lösung mit dem Hohlspannstift/Spannhülse in der Schraube. Möchtest du den Tank richtig sauber machen hilft nur ausbauen und spülen. Mit den Versiegelungen kennen ich mich nicht aus, bin aber skeptisch der Chemie gegenüber. Ich habe mal gelesen das jemand einen Blechtank tagelang am Betonmischer mit Bleischrot laufen lassen hat um den von innen mit Blei zu beschichten. Ich hatte meinen mit Splitt, Wasser und ein wenig Spüli einen Tag am Betonmischer, dann ordentlich gespült und hinterher mit Fertan behandelt. In die Schraube habe ich ein Sieb von einem Schwalbentank gelötet. Die Schraube ist seit dem nicht mehr zu gewesen, was aber sicher dem Spülen zuzurechnen ist. Ein Bild von der Schraube geistert hier im Forum rum, finde ich hier Zuhause nicht mehr.

Gruß Jürgen

Edit:

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Ein kleines Rohr auf der Hohlschraube wäre auch eine Lösung. Muss man nur dran denken, den Tank nicht zu leer fahren. Mir würde reichen, wenn die Schraube nicht jedes Jahr gereinigt werden muss. 
 
Hallo  zusammen ,

ist an allem der Bioanteil vom Diesel schuld  ( Meine nach 30-50 Jahren kann sich auch mal Dreck im Tank absetzen , aber Rost und Co  kommt vom Bio Anteil ) 

Ich Tanke alle Traktoren und Motoren die  nur selten laufen  , wo eine Tankfüllung nicht nach halben Jahr verbraucht ist nur noch mit Diesel ohne Bio Anteil ( Aral Ultimate ) 

Keine verhartzten Einspritzpumpen mehr, kein Rost  im Tank , kein ...

An meinem D 430 war 3 mal hintereinander nach 1/2 - 3/4 Jahr Standzeit die ESP verharzt . 

Mein 844 ist nach Tankreinigung und neuen Filtern / Leitungen + Ultimate Diesel gefühlt viel spritziger unterwegs . 

Diesel ist so teuer  , da komt es auf die 20 Cent auch nicht mehr an  :-(

Gruß Frank 
 
Baggerfan 78:
Ich Tanke alle Traktoren und Motoren die  nur selten laufen  , wo eine Tankfüllung nicht nach halben Jahr verbraucht ist nur noch mit Diesel ohne Bio Anteil ( Aral Ultimate )
Dieser Premium-Sprit ist zwar teuer, aber bei Fahrzeugen die wenig benutzt werden am Ende sogar sehr preiswert und deshalb sinnvoll

Frank
 
Ich kenne das mit der verdreckten Hohlschraube auch. Ein Röhrchen hatte ich auch mal drinn, wurde gegen einen Filter getausch, gibt es aus Kunstoff zum einstecken. Der Nachteil vom Röhrchen ist, das sich im Tank Wasser absetzen kann und dann Rost entsteht. Ich will den Tank, da innerlicher Rost vorhanden ist reinigen und veriegeln.
 
Schau dir dir mal die Eigenschaften von Brantho Korrux 3in1 an, damit sollte es problemlos möglich sein den Tank zu versiegeln. Ich würde den Tank auf jeden Fall ausbauen und mit Basaltsplit/Schotter gefüllt auf die Mischmaschine spannen. Danach ausspülen, trocknen lassen, die Versiegelung rein und wieder auf die Mischmaschine damit das Zeug auch wirklich in alle Ecken kommt. Anschließend schön waagerecht lagern damit die Überschüssige Farbe auchs chön unten rauslaufen kann. Achso Hohlschraube und Tankgeber baut man natürlich vorher ab und verschließt die Öffnungen.

Hier noch der Link zum Datenblatt, da steht auch die DIeselbeständigkeit drin:

https://www.branth-chemie.de/doks/BranthoKorrux-3in1-TechnM.pdf

Gruß

Andreas

  
 
peter744:

..........Dann dachte ich an ein Industriesauger. Aber der würde auch Reste vom Diesel mit einsaugen, was wieder zum Ärger mit der Fau führt, wenn das Teil bestialischen Dieselgestank verteilt...

...........
Kleinanzeigen.... 5 oder 10 Eur für ein normales "Doofteil" und dann saugen....

habe ich schon 3x gemacht.... 2x bei den  netten Pferdeleuten.... Wieso da Stroh und Heu im Tank liegt konnte auch keiner beantworten ;-)

Aber es mußte ja irgendwie weg.... Tank leerlaufen... Rest in den Beuteil eines normalen Saugers und alles in den Müll
 
Hallo Peter,

den Tank von innen zu reinigen ist keine große Sache.

Habe bisher 4 Tanks wie folgt gereinigt :

-Tank ausbauen 

-Alle Öffnungen verschließen 

-Bei starker Verrostung 2L Phosphorsäure 85% rein und einen halben Tag auf jede Seite liegen lassen. Die Flächen werden blitzeblank. Nach wenigen Minuten bildtet sich aber wieder Flugrost. 

-Den Tank gut austropfen lassen. 

-Der Tank ist dann gleichmäßig komplett mit Flugrost überzogen.

-Nun den Tank mit 10% Salzsäure komplett füllen. Auch die Erhöhung oben im Tank.

-Eine Nacht stehen lassen und dann mit viel Wasser ausspülen.

- Sofort dann eine Dose WD40 reinsprühen und schwenken.

-Der Tank ist dann sauber und rostet nicht wenn er in einem regelmäßig verwendeten Trecker eingebaut wird .

Die PhosphorSäure gibts bei Amazon und du kannst sie mehrmals verwenden.

Die Salzsäure kann mit viel Wasser verdünnt in den Gulli.

Mit der Chemie tat ich mich zuerst schwer, ist aber ganz einfach.

Natürlich Schutzausrüstung tragen 

Grüsse Klemens 
 
Gruß an Stefan und die Runde,

gottlob habe ich kein Problem mit Rost im Tank, aber dafür habe ich andere Rostbaustellen. Daher mal in die Runde gefragt: Wenn der Tank per Heißwasser-Hochdruckreiniger von Öl- und Biorückständen inkl. Heu und Stoh befreit und getrocknet ist, verbleibt der Rost.

Wenn ich diese Jungs : www.youtube.com/watch?v=l483oiOhNR0

und ihr Fazit richtig verstanden habe, verbleibt nach der Anwendung ihres favorisierten Rostumwandlers (den kriegt man per Druckluft sicher auch für die letzte Ecke zerstäubt) und reichlich Trocknungszeit eine rostverhindernde, stabile Schutzschicht.

Ist die "dieselfest?"

Was meint ihr dazu?

Gruß +Matthes+
 
Hallo Matthes. Solche Vergleiche mit Rostumwandlern habe ich schonmal gesehen.  Mein Favorit wäre da der von Brunox. Aber meine Meinung dabei ist, daß Zeug taugt wahrscheinlich nur auf normale Blechteile, die im Anschluss grundiert und mit Lack versiegelt werden. Ich kann mir kaum vorstellen, daß es ohne versiegelung Dieselfest ist. Erwähnen die Jungs es im Video? Habe es nicht ganz durchgeschaut...
 
Hallo Klemens. So eine Behandlung mit Phosphor.- Und Salzsäure lässt das Blech im Inneren garantiert schön blank werden. Aber reicht da tatsächlich nur WD 40 um es zu versiegeln? Fängt es nicht bald darauf wieder an zu gammeln? 

Gruß Stefan 
 
IHC_44er_serie:

Ich sehe es so: die haben +/- 40 Jahre gehalten ohne Versiegelung...

Grüße,
IHC 44er
Das stimmt, das haben sie. Und das beweist die Qualität. Aber jetzt besteht Handlungsbedarf an meinem Tank. Der Dreck ist ja nicht von außen, da passe ich penibel auf. Also sind diese Flocken von innen. Scheinbar Rostflocken sterben sich von innen abblättern. Wie lange geht das gut bis irgendwo was durch ist. Soll ich nochmal 40 Jahre warten um es rauszufinden ? If er nochmal so lange hält, das wäre toll. Aber ich denke regelmäßig Eine Hohlschraube voll Rost...da ist kahl Ebbe 
 
Also es kann ja jeder halten wie er will.

Ich habe die Tankversiegelung von Wagner genommen und habe jetzt Ruhe beim 624.

Bei dem 353 könnte das auch noch irgendwann anstehen, aber der Tank hat nur im oberen Bereich etwas Flugrost, da er nie ganz voll ist.

Die Probleme wie du hatte ich nicht, aber ich würde an deiner Stelle eine Versiegelung machen.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Hallo in die Runde,

hallo Stefan,

ich meine , dass eine Versiegelung bei einem regelmäßig verwendeten Trecker nicht nöti ist.

Diesel ist ja Öl.

Meine Tanks sind von innen immer noch ohne Rost.

Zum Thema Rostumwandler kann ich beitragen:

Ich sprühe angerostete Baukreissägen mit Vertan ein.

Es bildet sich eine dunkle blaue Schicht.

Es rostet nicht weiter auch wenn die Kreissäge lange im Regen stehen.

Vetran ist sehr teuer.

Habe es auch bei der Restauration vom 353 ( Siehe Restaurationsbericht) verwendet.

Ich kann das Zeug nur empfehlen 

Grüsse Klemens 
 
Ein freundliches Hallo in die Runde,

erweiternd zu den Erfahrungen von Klemens habe ich in einem Fachbeitrag im Netz noch folgende Aussage gefunden:(Hervorhebung durch mich)


Zusätzlich wird durch die Phosphatschicht eine Unterrostung von schadhaften Stellen einer Beschichtung erschwert. Schon die Phosphatierung alleine kann Werkstücke eine ausreichende Korrosionsbeständigkeit während der Lagerung bis zum nächsten Verarbeitungsschritt verleihen. Hierbei sind Zinkphosphatierungen den Eisenphosphatierungen überlegen. Durch Einölen oder Wachsen lässt sich die Schutzwirkung der Phosphatschicht noch verbessern.

Ich denke, damit wäre die Öl-/ Dieselverträglichkeit auch geklärt. Jetzt bräuchte es m.M. nur noch ein geeignetes Einbringungs-/Zerstäubungsverfahren. Ob man das mit mit so einer "Gloria" (als Beispiel) Pflanzenschutzspritze verteilen kann? Flach- oder Rundstrahldüsen gibts ja dafür.

Beste Grüße +Matthes+
 
Hallo in die Runde,

hallo Stefan,

ich meine , dass eine Versiegelung bei einem regelmäßig verwendeten Trecker nicht nöti ist.

Diesel ist ja Öl.

Meine Tanks sind von innen immer noch ohne Rost.

Zum Thema Rostumwandler kann ich beitragen:

Ich sprühe angerostete Baukreissägen mit Vertan ein.

Es bildet sich eine dunkle blaue Schicht.

Es rostet nicht weiter auch wenn die Kreissäge lange im Regen stehen.

Vetran ist sehr teuer.

Habe es auch bei der Restauration vom 353 ( Siehe Restaurationsbericht) verwendet.

Ich kann das Zeug nur empfehlen 

Grüsse Klemens 
 
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