Traktor Unfall bei Ulm-Blaubeuren (Kein Case/IH aber ein Fendt) vom 28.03.2017

Schuppen37

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Das ist zwar ein Fendt, aber mit einem Case-IH würde das genau so ausschauen.

Schaut mal hier,

(UL) Blaubeuren - Traktor überschlägt sich nach Unfallflucht

Schwer verletzt wurde der 56-jährige Fahrer eines großen Traktor bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag bei Blaubeuren-Asch. Der Mann war in einem Traktor mit Anhänger in Richtung Blaustein-Bermaringen unterwegs. Auf der schmalen Gefällstrecke kam ihm nach seinen Angaben ein silberner Volkswagen entgegen, der ihn zum Ausweichen zwang. Die beiden Fahrzeuge berührten sich nicht, aber das Gespann geriet ins Schleudern, erst nach links ins Bankett und dann nach rechts gegen eine Felswand. Der Anhänger, ein Miststreuwagen mit 24 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, wurde aus der Anhängekupplung gerissen und brachte den Traktor zum Überschlag. Der Anhänger verkeilte sich quer zwischen dem Berg und der Leitplanke zum Abhang, der Traktor landete wieder auf den Rädern. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Wrack retten, wurde beim Unfall aber schwer verletzt. Um ihn ins Krankenhaus bringen zu können, musste der Traktor-Fahrer in eine Schleifkorb-Trage gelegt werden und wurde von Feuerwehrleuten unter dem Anhänger hindurch gezogen, da der Rettungswagen auf der Bergseite stand und der Rettungswagen sonst einen rund zehnminütigen Umweg um den blockierenden Traktoranhänger fahren müsste. 
Durch den Unfall liefen Diesel und Hydrauliköl in großer Menge aus und liefen zum Teil die Straße hinunter. Die Feuerwehren aus Blaustein und Blaubeuren banden die Flüssigkeiten mit Ölbinder ab, eine Spezialfirma musste die Fahrbahn mit einer Maschine reinigen, damit die bei Motorradfahrern beliebte Strecke wieder rutschfrei befahrbar ist. Zur Bergung des Traktor musste ein Mobilkran von der Talseite her angefordert werden, ein zweiter Mobilkran der Ulmer Feuerwehr stand auf der Bergseite bereit. Der Traktoranhänger konnte mit der Seilwinde des Rüstwagen der Blaubeurer Feuerwehr wieder gerade gestellt werden. Mit einem Ersatz-Traktor konnte der Anhänger dann abgeschleppt werden. Bis zur endgültigen Bergung und Fahrbahnreinigung war die Straße bis in den Abend hinein gesperrt. Das hat insbesondere die Bermaringer Einwohner getroffen, da wegen Bauarbeiten die Straße über Weidach nach Herrlingen ins Blautal gesperrt ist und nun auch die Verbindung über Asch nach Blaubeuren blockiert war. 
Der entgegenkommende Pkw-Fahrer ist weitergefahren, möglicherweise war er in einem VW Passat unterwegs und hat den Unfall nicht bemerkt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Telefon 07335/9626-0) bittet um Zeugenhinweise. Der entstandene Sachschaden liegt nach Polizeiangaben bei etwa 90.000 Euro. 
Text/Foto: Thomas HeckmannOder auf Facebook:   Da sind noch mehr Bilder

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Mfg  Anton
 
Auch ich wünsche dem Fahrer alles Gute, er hat ein riesen Schwein gehabt und einen guten Überrollbügel.

Ob Fent oder was auch immer so etwas wünsche ich keinem Fahrer und auch keinem Traktor.

Auf diesem Wege nochmals alles Gute an den Glückspilz, der das überlebt hat,ich wünsche ihm baldige und

vollständige Genesung.

Gruß Rolli
 
Der nackte Wahnsinn ! Gut das der Fahrer diesen Unfall überlebt hat. Ich wünsche dem eine schnelle Genesung.

Gruß Zackie
 
...puh! Wenn selbst die HA verschiebt, so das Zahnräder vom Triebsatz auf den Boden fallen u. diese massiven Kabinenholme (und das ist kein Trompetenblech...) so zerknicken, dann hat´s schon mächtig gescheppert! Der Fahrer kann von Glück sagen, hier noch lebend rausgekommen zu sein! Das wäre in den 60er/70er Jahren mit Flatterverdeck u. angeschraubtem Bügel sicher anders ausgegangen...

Wie kommt man denn an so detaillierte Aufnahmen?

Gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Forstern
 
Natürlich auch von mir die besten Wünsche zum glücklichen Ausgang.

Darf ich trotzdem fragen?

Sieht jemand auf den Bildern eine Ladung auf dem Miststreuer? Reifeneindrücke und Federweg der Achsen sehen mir nicht nach Beladung aus.

Da wird von 24t Zul.-Gesamtgewicht des Miststreuers gefaselt.

Das ist meiner Meinung nach ein typischer Unfall durch Fehlbedienung des Fahrers durch Stufenlos/Joystick. Der hat den Joystick zurückgezogen, ohne zu Bremsen, im blinden Vertrauen

auf seinen "Fendt".

Bitte richtig verstehen: mir geht es nur darum, solche Fehler zu vermeiden.

Gruß +Matthes+
 
oha....

fuß vom gas sag ich immer! das gilt nicht nur für die fahrer solch großer gespanne, sondern auch als pkw fahrer-wenn so ein brummer entgegenkommt...
 
Auch ich wünsche dem Fahrer alles Gute und eine schnelle Genesung.

Den Fendt kann man ersetzen,allerdings bringt dieSchadensregulierung , wenn keine Berührung stattgefunden hat,bestimmt große Streiterein  mit sich.

                                                                                               Gruß  Harry
 
Bei anerkannter Fahrerflucht des Gegners könnte man versuchen über einen besonderen Versicherungsfonds den Schaden zu regulieren.

In diesem Fond haben sich alle Kfz Versicherer zusammengeschlossen um hier (unerlaubtes entfernen vom Unfallort) zu helfen. Ich weiß nur auch leider den Namen des Fonds momentan auch nicht.

Das schlimme ist nur , kaum ein Mensch weiß dass dieser Fond existiert.

Gruß Uli
 
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