Überholung / Restauration 724 S

Saarschrauber

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25 April 2017
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Hallo Traktorenfreunde, 

nachdem ich mich schon längere Zeit hier im Forum als Gast herum getrieben habe, habe ich mich jetzt endlich auch angemeldet und möchte mich auch kurz vorstellen.

Mein Name ist Markus, komme aus dem kleinen Saarland und bin 42 Jahre alt. Bin verheiratet und habe 2 Töchter. Seit meiner Kindheit hatte ich Kontakt mit den roten Schleppern auf dem Nebenerwerbsbetrieb meines Vaters, den heute meine Schwester und mein Schwager weiterführen. Auf dem Hof laufen bis Heute ein IHC 633 mit Frontlader und ein 745 XLA, den mein Vater 1982 neu gekauft hatte. Da ich schon lange eigentlich nichts mehr mit der Landwirtschaft am Hut habe, außer gelegentlich mal aushelfen, habe ich doch nie das Interesse an den schönen "Roten" verloren. Und so kam es wie es kommen musste:

Am 27. 01.2017 habe ich mir im 20 km entfernten Lebach einen 724 S angeschaut und nach etwas Verhandeln auch letztendlich gekauft. Der Traktor ist von 1972 und hat einen Baas Frontlader Kat. 3 ohne Tüv. Es ist natürlich einiges dran zu machen aber ich denke er ist eine gute Basis um wieder Flott zu machen. Er muß bei mir nicht mehr viel arbeiten aber ich möchte ihn doch gerne wieder in einen vernünftigen Zustand versetzen.

Die erste Überlegung war, wie bekomme ich den Kerl nach Hause? Da konnte mir mein Schwager helfen. Er hat von einen befreundeten Landwirt einen Traktor mit Tieflader geliehen mit dem wir den IHC dann am 02.02 2017 abgeholt und zu mir nach Hause gebracht haben.

Angestrebt ist eigentlich eine komplette Restauration, die aber nach und nach in Schritten durchgeführt werden soll. Als erstes soll alles wieder so weit in Ordnung gebracht werden daß er wieder TÜV bekommt und ich ihn anmelden kann. Ich werde versuchen viele Bilder zu machen und euch von meiner Restauration berichten. 

Gruß Markus

 
 
Hallo Markus,

mein sohn und ich haben auch mit einem 724s angefangen das war im letzten Jahr...ß nein das ist schon knapp 2 Jahre her aber wir haben das nie bereut.

Ich wünsche Dir alles Gute für Dich und Deinen Roten und viel Spaß hier im Forum.

Gruß Alexander

PS: Mach bloß viele Bilder und teil uns Deine Erfahrungen mit wir müssen unseren 724s auch noch renovieren.
 
Vielen Dank, Alexander. Spaß werd ich bestimmt bei der Sache haben, den ich Euch natürlich auch wünsche..

Bilder bin ich ja schon fleißig am machen, hab ja schon angefangen mit der Überarbeitung. Werd mal gleich versuchen ein paar Blider einzustellen.

Tag der Abholung und Transport zu mir nach Hause.

 

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Da steht er nun....

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Den Frontlader, eine Gabel und eine Schaufel hab ich auf dem Anhänger mitgenommen weil er nicht montiert war.

Gruß Markus
 
Da stand er erst mal eine Weile und ich habe erst mal ein bisschen begutachtet was alles so zu machen ist um wieder TÜV zu bekommen und Reparaturen die gemacht werden sollten aber nicht TÜV-Relevant sind. Die Liste wird natürlich täglich länger, je genauer man sich den Traktor betrachtet. Aber er wurde ja als Restaurationsprojekt gekauft und soll irgendwann wieder in einem guten Zustand dastehen.

Als erstes möchte ich die Vorderachs und Lenkung ausbauen und überholen da ausgeschlagen , dann müssen die Bremsen hinten gemacht werden weil die Bremswirkung nicht so überzeugend ist. Vermutlich sind die Beläge verölt weil die Simmerringe undicht sind. 

Mal sehen ob ich die Handbremse noch nachstellen kann, denn die bremst auch nicht zufriedenstellend.

Am Ölbadluftfilter ist der Staubtopf gerissen und muss auch erneuert werden.

Elektrik mal überprüfen und einen neuen Warnblinkerschalter einbauen.

Neue Vorderreifen aufziehen

Aber als erstes musste die Werkstatt frei werden, um vernünftig an dem Traktor arbeiten zu können. Also schnell noch an 2 Autos Inspektion gemacht und Ölwechsel an meinem alten Baustellenkompressor dann konnte Platz gemacht werden für den 724.

Hab mir noch nen Werkstattkran gekauft, da die Teile vom Traktor ja doch recht schwer sind.

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Saarschrauber:

Hallo Traktorenfreunde, 

nachdem ich mich schon längere Zeit hier im Forum als Gast herum getrieben habe.

Ich werde versuchen viele Bilder zu machen und euch von meiner Restauration berichten. 

Gruß Markus

 

Hallo Markus

Erst mal Hallo hier.
Das wollen wir doch mal hoffen , da du uns an dein Projekt teil haben läst.
Ok, hast ja schon angefangen mit einen Neuen Kran kauf, der wird dir viel Hilfe leisten können.
Große Werkstatt haste auch, da kann´s doch los gehen.
Freuen uns auf weitere Berichte.
Ich selber habe unseren 654 AS auch erst vor Jahr etwas Restauriert.
Fall´s Freagen auftreten, kannste dich gerne Melden - denn hier werden Sie geholfen.

 
Hallo Thomas, werd mir Mühe geben und euch über die Details meiner Restauration informieren, natürlich auch mit vielen Bildern...

Zuerst hab ich die Zylinder vom Frontlader und die Konsolen abgebaut, da war mein Werkstattkran schon sehr hilfreich. Danach die Haube und die Seitenbleche und das gute Stück in die Werkstatt gefahren. 

Um den Vorderachsbock abzuschrauben muß der Kühler ausgebaut werden. Also erst mal Wasser ablassen und raus mit dem Ding.

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Schon iss der Kühler weg...

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Und schon wieder was entdeckt, was so nicht im Sinne des Erfinders ist. Aber seht selbst....

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Ist da der falsche Halter für die Lichtmaschine verbaut oder was stimmt da nicht ???

Der Versatz ist über 1 cm. Schön fluchten ist anders.

Der Ventilator hatte auch schon bessere Zeiten. An einem Flügel ist ein Stück abgebrochen.

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So, das war´s für Heute... Ich verabschiede mich mit einem freundlichen Schraubergruß an allle die meien Bericht verfolgen.

Markus
 
Hallo, Joachim.

Das kann sein, werd ich mal versuchen. Danke für den Tipp.

Hab dann mal den Traktor unterm Motor abgestützt. Dazu hab ich mir erst von einer 180er U-Schienen, hatte ich noch da liegen, 2 Stücke abgesägt und ausgeschnitten damit diese bündig in den Rand der Grube passen um eine stabile Unterlage für die Böcke zu haben. Nicht das mir der Kamerad nachher in der Grube liegt :-)

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Dann den Kran am Vorderachsbock festgemacht und leicht auf Spannung gehalten.

Nun konnte ich die Schrauben lösen. Die musste ich erst mal unter dem ganzen Dreck suchen, und hab dann festgestellt daß von 10 Schrauben 6 fehlten und 1 locker war. Drei der fehlenden Schrauben hab ich dann im Dreck im Achsbock wieder gefunden.

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Der Vorderwagen ließ sich dann ohne Probleme weg schieben.

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Alles schön verdreckt...

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Der Umlenkhebel hat schon mal etwas Spiel und die Vorderachse hat Axialspiel. Naja mal alles auseinander bauen und sauber machen.

Gruß Markus 
 
Ich denke du hast ne Lima von einem früheren Bj. verbaut.

Deine schaut auf jedenfall anders aus als meine. Ich schau mal das ich am Wochenende Bilder von meiner machen kann

und schick sie dir dann.Ich habe meinen anfang des Jahres auf Drehstrom umgebaut.

Gruß Jupp
 
Hallo Jupp, das kann natürlich auch sein. Wenn du mir mal ein Bild schicken kanst wäre super.

Mustest Du nicht bei der Drehstrom Lichtmaschine das Seitenblech ausschneiden weil die dicker ist ?

Gruß Markus
 
Hallo Dominik, werd vorerst die alte Lichtmaschine weiter ihren Dienst machen lassen, funktioniert ja noch. Aber ein Bild mit Drehstrom wäre trotzdem interessant. Kannst ja mal gerne eins einstellen.

Bei mir geht es weiter mit dem zerlegen der Vorderachse.

Nachdem ich die Pampe mal mit der Spachtel und Stechbeitel abgekratzt hatte, konnte ich die Achsschenkel ausbauen.

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Da kam auch schon das nächste Übel zum Vorschein. Auf einer  Seite war gar kein Drucklager mehr vorhanden, auf der anderen Seite nur noch Teilweise.

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Auf der einen Seite war die Auflage für das Lager ganz schön mitgenommen und auch nicht mehr eben.Da muß auf jeden Fall nachgearbeitet werden. Die andere Seite sah besser aus da noch ein Teil des Lagers vorhanden war.

Die Reste des Lagers...

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Dann Mittelachsbolzen gezogen und die Achsen aus dem Bock gehoben. Uns schon kam wieder Murks zum vorschein.

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Da hatte jemand keine Lust die Vorderachse auszubauen um eine neue Distanzscheibe einzubauen und hat einfach die Scheibe aufgeschnitten, reingeschoben und festgeschweißt. Das kann so nicht bleiben...

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So siehts schon wieder besser aus.

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So ich muß dann mal los...

Gruß Markus
 
Hallöchen, ich berichte mal wieder ein bisschen weiter.

Jaja die Vorderachse hat noch einige Problemchen auf Lager...

Thomas das mit den 5mm Spiel kommt fast hin.

Die gegenüberliegende Seite sah auch nicht mehr so gut aus. War schon etwas eingelaufen.

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Die mußte geplant werden auf der Fräse.

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Erstmal genau ausrichten. Konnte leider das Achsrohr nicht hochkant auf den Tisch spannen, denn da fehlten ein paar Zentimeter an Höhe. Aber so ging es auch ganz gut.

Dann mal vorgeschruppt. Mussten doch über 3 mm weg.

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Und noch ein Schlichtspan.

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Danach siehts doch schon wieder brauchbar aus, oder?

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Das wäre schon mal erledigt.. Werde mir später zum Einbau dann eine passende Distanzscheibe drehen.

Mal ne Frage an die Werkstoffspezialisten unter euch. Welches Material nehm ich am besten für die Distanzscheibe ? Sind die Originalen gehärtet ?

Wollte nach hinten eine Originale zwischen legen die ich noch habe, weil dort der größte Druck dagegen kommt und dann vorne die angefertigte.

Schönen Abend euch allen und Gruß vom Markus
 
Das nächste Problem war die Auflagefläche des Drucklagers für den Achsschenkel. Die mußte wieder eben werden, sonst ist das neue Drucklager gleich wieder kaputt.

Wie bekomm ich das Ding auf die Fräse gespannt und genau ausgerichtet ? Hab mit eine Halterung gebaut und an der Achse festgeschweißt. Mit der Halterung konnte ich das Achsschenkelrohr nach allen Seiten etwas verstellen. Das Ausrichten hat zwar lange gedauert aber hat letztendlich gut geklappt. Hab in dasAchsschenkelrohr zum Ausrichten eine 40er Kolbenstange gesteckt die oben noch überstand. Dort konnte ich prima mit dem Meßtaster abfahren.

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War ne knappe Kiste. Wäre das Rohr 5mm länger gewesen, hätte ich mit dem Fräser nicht mehr drüber fahren können. Ging grad so an der offenen Seite.

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1,5 mm mußte ich wegnehmen bis die Fläche wieder eben war.

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Sieht durch den Blitz etwas komisch aus. Die Fläche ist aber wieder schön geworden.

Achso die Buchsen zeigten keinerlei Spiel auf, deshalb werde ich diese nicht austauschen.

Bis dann Markus
 
Hallo Traktorenfreunde,

hab grad gesehen das mein Bericht schn 1400 Aufrufe hatte. Scheint ja doch der Ein oder Andere mal rein zu schauen. Positive und auch kritische Komentare zu meinem Tun sind gerne Willkommen.

Über mich möchte ich noch anmerken, daß ich den Umgang mit meinen Maschinen wie Drehbank und Fräsbank nicht gelernt habe, sondern mir alles selbst durch Probieren und Lesen im Internet angeeignet habe. Die Kritischen unter Euch werden mir bitte verzeihen wenn meien Ausführungen nich immer so profesionell sind. Ich mache es so gut ich kann und wie ich denke daß es klappen könnte. Gehört für mich alles zum Hobby dazu. Natürlich veruche ich immer bestmöglich Ergebnisse zu erzielen. Gelernt habe ich mal Energieanlagen Elektroniker. Hab aber in dem Beruf nur 6 Jahre gearbeitet. Danach hab ich mich auf einem ganz anderen Gebiet Selbstständig gemacht und bin es bis Heute.

Jetzt aber genug gelaabert, weiter gehts...

Hab dann mal die Radnarben zerlegt und schon gleich beim Abnehmen der ersten Kappe das entdeckt.

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Bei der Vorderachse haben "die" wirklich ganze Arbeit geleistet. Der Verkäufer sagte mir, der Traktor wäre von dem Landmaschinenhändler, wo er ihn gekauft hatte, überholt worden. War wohl eher einer billige Verkaufsüberholung. Der Verkäufer hatte nicht viel mit dem Traktor gearbeitet. Er hatte ein paar Schafe und machte etwas Holz für den Eigenbedarf.

Wenn man keine Kronenmutter zur Hand hat, schweißt man sie eben fest, iss doch logisch, oder ?

Im Fett auf dem Lager fand ich noch dieses Teil...

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Das stammt aber nicht aus den verbauten Lagern, denn die sind noch einwandfrei. Wurden damals wahrscheinlich gewechselt. Nur das alte Fett hatte man noch für gut befunden und wieder "verbaut".

Auf der anderen Seite war die Kronenmutter noch vorhanden, war allerdings mit rostigen Scheiben unterlegt.

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Der Dichtring und der Klemmring waren auch nicht mehr so schön.

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Der Klemmring war schon so verbeult eingebaut.

Der eine Achsschenkel, auf der Seite des nicht mehr vorhandenen Drucklagers, war ebenfalls an der Anlagefläche des Lagers nicht mehr eben und mußte geplant werden. Hab das Teil in der Drehmaschine zwischen zwei Spitzen gespannt und die Fläche nachgedreht. Mußte langsam laufen lassen wegen der Unwucht, deswegen ist die Fläche nicht ganz so schön geworden. Aber eben und, meiner Meinung nach, für den Zweck ausreichend.

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Zwischendurch hab ich mal die Gewinde am Motorblock gereinigt. Waren ja schön verdreckt wegen der fehlenden Schrauben.

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Hab mir dafür extra ne schöne Drahtbüste für den Accuschrauber gekauft.

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Danach sahen die Gewinde wieder wie neu aus. Hatte schon die Befürchtung sie wären teilweise vermurkst. Sind aber noch alle in einem super Zustand. Glück gehabt, gewundert hätte es mich nicht.

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So, das wars für den Moment. Wünsch Euch einen schönen Sonntag...

Gruß Markus
 
Servus.

Hab mir gestern mal den Umlenkhebel vorgenommen und festgestellt das der auch falsch zusammengebaut war.

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Der Abstandsring gehört ganz nach unten und das untere Lager im Bild gehört da garnicht hin. Die Distanzbuchse zwischen den Innenringen ist normal doppelt so breit.

Hab dann erst mal alle Ersatzteile bestellt.

Wie bekommt man die Innenringe am besten abgezogen ? Sitzen ziemlich fest.

Wollte sie leicht erwärmen und dann versuchen mit der Rohrzange durch hin und her bewegung frei zu bekommen um dann evtl. mit nem Abzieher darunter zu kommen. Oder habt Ihr ne bessere Idee?

Werde dann wieder neue Lager mit neuen Innenringen verbauen.

Das alte Lager aus dem Mittelachsbolzen hab ich schon mal ausgpresst. Hatte mir mal vor Jahren eine Werkstattpresse gebaut, aus Material das ich noch so rumliegen hatte und einem 35 to. Stempelwagenheber. Die Presse hatte mir schon oft gute Dienste geleistet.

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Das Lager ging leicht raus, saß nicht sehr fest. Hätte im Schraubstock auch geklappt.

An einem Lenkhebel ist noch eine Schraube für die Kotflügelbefestigung eingerostet. Die bewegt sich kein Stück. Wird täglich mit Rostlöser geduscht. Mal sehen ob sie noch kommt. Wenn sie nicht willig ist hilft nur ausbohren.

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So jetzt haben wir den "Ist-Zustand" meiner Restauration erreicht.

 

Werd natürlich weiter über den Fortschritt meiner Arbeiten berichten und viele Bilder machen.

Warte noch auf die Lager vom Umlenkhebel, dann kann die Achse wieder zusammengebaut werden.

Ich hoffe mein Bericht gefällt euch ein wenig und verabschiede mich für heute mit einem lieben Gruß.

Halte euch auf dem laufenden, Markus
 
Hi Marcus,

den Stehbolzen im Lenkhebel bekommst vielleicht mit Vereisungsschraubenlöser heraus. Den Lenkhebel spannst so ein, dass der Stehbolzen zur Seite heraussteht.

Eventuell kannst den Lenkhebel mit Bunzenbrenner oder Heissluftföhn anwärmen, und dann den Stehbolzen mit Vereisungsspray fluten und nach paar Sekunden versuchen loszudrehen. Zwei Kontermuttern auf dem Bolzen erleichter das drehen.

Gruß  Rainer
 
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