Überholung / Restauration 724 S

Moin Markus.

Interessante Technik an deinem Kipper. Wenn ich das richtig sehe, drückt der Zylinder auf den Umlenkhebel, der wiederrum mit der Rolle den Rahmen kippt. Und das auch noch relativ weit hinten.

Kippt der auch kleberige Erde, wenn der voll geladen ist?

Der Zylinder liegt ja relativ flach, wahrscheinlich weil der Wagen auch schön flach ist und trotzdem ein großer Kippwinkel erreicht werden soll.

Spannend was sich die Leute so einfallen lassen haben früher.

Schöne Arbeit, ich lese gerne mit.

Gruß Jürgen
 
Vielen Dank Jungs.

Ja die Konstruktion ist eigentlich genieal. Mit ca 50cm Hub des Zylinders bekommt man einen schön steilen Kippwinkel. Ich kann mich nicht erinnern dass der es mal nicht geschafft hätte zu kippen. Und da war schon einiges an Gewicht drauf. 

So die Verstärkungen sind fertig geschweißt. Wir haben noch 2 Verstrebungen eingeschweißt.

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Das sollte als Aussteifung genügen. Man meint es nimmt kein Ende mit der schweißerei. Ich hätte vorher nicht gedacht dass da so viel Zeit drauf geht. Aber egal, jetzt gibts kein zurück mehr und Freizeit kostet kein Geld. Und Spaß macht´s ja auch noch. 

Es fällt einem aber immer noch mal was Neues ein, was man noch machen könnte. Ich dachte mir ein Schmiernippel am Drehpunkt kann bestimmt nicht schaden. Vorher hatte man keine Möglichkeit zum schmieren. Also Loch rein, Gewinde geschnitten, Nippel anprobiert, Gewissen beruhigt. 

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Und dann wollte ich gerne Zurrpunkte in der Ladefläche haben, 6 Stück an der Zahl. Das Blech haben wir schon mal zur Probe aufgelegt. Passt super. Gleich die Ausschnitte für die Zurrpunkte angezeichnet, die selbigen am Rahmen verschweißt und die Bleche ausgeschnitten.

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Eine Seite ist schon mal fertig. Später wird das Blech noch von oben an den Zurrmulden verschweißt.

Hier noch ein Bild von der Auflage vorne.

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Fortsetzung folgt... bis dann...
 
Die Verriegelung ist dort wo du sie gerne hättest. Vorne an der Stirnseite mittig vom Mittelrohr. Ist vielleicht nicht richtig auf den Bildern zu erkennen. 
 
Hallo Leute,

bin wieder ein Stückchen weiter gekommen. Ich hab das Fahrgestell in die Garage gestellt um ihm seine endgültige Farbe zu verpassen.

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Jetzt sieht es so aus.

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Als nächstes habe ich die Auflageflächen der Bleche und der Brücke mit Schweißprimer gestrichen, damit sich dort hoffentlich lange Zeit kein Rost bildet. Der Schweißprimer hat den Vorteil, dass er beim Schweißen nicht verbrennt und zudem noch metallisch leitend ist. Man hat also kein Kontaktproblem beim schweißen.

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Ich hab dem Ganzen 2 Tage Trocknungszeit gegönnt und dann die Bleche wieder aufgelegt. Endlich kann das Bodenblech verschweißt werden.

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Nach dem Heften von unten und von innen nach außen hab ich den Stoß in der Mitte verschweißt. 

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Die langen Seiten müssen außen noch geschweißt werden und die Ausschnitte an den Zurrmulden. Leider ging mir den Schweißdraht aus. Muß ich morgen früh schnell neuen besorgen. Dann gehts weiter.

Gruß Markus
 
Danke Achim-633

Das Bodenblech ist fertig, weiter gehts jetzt mit den Bordwänden. Angefangen hab ich mit der Stirnwand da diese fest verschraubt wird. Material zugeschnitten und grundiert an den stellen wo man später nicht mehr hin kommt. Auch hier wieder mit Schweißprimer.

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Die Bordwand mußte noch genau auf Maß geschnitten und die Winkel an den Kopfendenverschweißt werden. Nach Trocknung der grundierten Teile wurden die Platten und die U-Profile an der Bordwand verschweißt. 

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Jetzt konnte ich die Bordwand an der Pritsche ausrichten, verbohren und verschrauben. Nach ein wenig Richtarbeit mit den Brenner steht die Bordwand jetzt schön gerade und Winklig zur Pritsche. Ich hab für innen die gleichen Platten als Gegenlager gemacht und muß sagen die Wand steht Bombenfest.

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Sieht doch schon gleich nach Anhänger aus.

Durch das Schweißen der U-Profile hat sich die Bordwand an den Enden etwa 4-5mm nach außen gezogen. Durch erneutes Erhitzen mit dem Brenner an der Rückseite, gegenüber den Schweißnähten ist sie nach dem Abkühlen wieder schön gerade geworden und die ecken liegen wieder an der Pritsche an.

Das war die Arbeit von heute, nächste Woche geht´s weiter mit den Seitenteilen.

Gruß Markus
 
Nabend,

da mir heute eine helfende Hand fehlte, konnte ich nicht an den Bordwänden weiter machen. Stattdessen hab ich das Fahrgestell weiter komplettiert. Die Lampen und Rückstrahler kamen an ihren Platz. Zuvor wurden noch neue Kabel verlegt und dann alles angeschlossen.

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Dann hab ich noch den frisch abgedichteten und neu lackierten Zylinder eingebaut.

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Einen neuen Anschluß hat der Zylinder auch bekommen.

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Das Bremsgestänge hatte ich letzte Woche schon eingebaut und die Bremse eingestellt.

Jetzt muß nur noch das Hydraulikrohr verlegt und die Schläuche angeschlossen werden dann ist das Fahrgestell komplett.

Gruß Markus
 
Hallo Hermann, ich hab Schweißprimer zum streichen. Den hab ich mir irgendwann mal bein Autoteilehändler gekauft.
 
Servus Forumsfreunde, es hat sich wieder was getan an meinem Wägelchen.

Nachdem die seitlichen Bordwände abgelängt und die Kopfenden verschweißt waren hab ich das Material für die Scharniere zugeschnitten bzw. angefertigt.

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Dann wurden die Scharnieren angeschweißt.

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Diese Art der Scharniere hab ich mir beim Brantner Kipper abgeguggt. Ist einfach und günstig herzustellen.

Die andere Seite ist auch fertig.

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Jetzt kam die Heckklappe dran. die war am meisten Arbeit, da diese oben zum Pendeln und nach unten abklappbar sein sollte. Also erst wieder die Länge angepasst und die Kopfenden verschlossen. Dann Material gesucht um die Pendelverschüsse zu befestigen. Ich wollte den Durchlaß der Heckklappe größer haben als die Bordwände hoch sind. So dass beim Kippen von z.B. Abbruch mit größeren Brocken auch alles unter der Klappe durchrutscht und nicht hängen bleibt und ich diese nicht immer aushängen muß. Nach unten klappen geht beim Kippen nicht da, sie auf dem Boden aufsetzen würde.  Also mussten die Pendelverschlüsse höher gesetzt werden. Gelöst hab ich das so...

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Nun hab ich die untere Verriegelung angefertigt, ähnlich wie sie vorher war.

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Hier im verriegelten Zustand und Sperre gegen selbstständiges Öffnen.

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Hier in geöffnetem Zustand.

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Der Bolzen kann nicht entnommen werden und somit auch nicht abhanden kommen. Die Sache ist so konstruiert dass die Bordwand beim Herunterklappen nicht mit der Verriegelung in Berührung kommt.

So, langsam gehts dem Ende zu. Ich kann jetzt alles fertrig machen zum grundieren.

Also dann ein schönes Wochenende bis die Tage... Markus

 
 
Hallo Markus,

ich finde deinen Thread hier echt super. Gerade die vielen Bilder mit Erklärung wieso und weshalb du es so machst.

Was mir da jetzt noch auffällt ist die Verriegelung  der Heckklappe unten. Da würde ich noch eine zweite Lasche anschweißen damit der Bolzen beim Pendeln der Klappe nicht zurück wandert.

Und als zweites die Schaniere der Seitenklappe gehen alle zu einer Seite. Wenn die nicht gesichert sind kann dir die Klappe beim Öffnen oder Schließen heraus fallen weil sie zur Seite wandern kann. 

Gruß Uli 
 
Hallo, toller Bericht, wie immer. Danke.

Tipp für die Scharniere.

Bei den alten DDR Anhängern, HW50, THK5 usw. waren die Scharniere auch so bebaut, aber pro Klappe war ein Bolzen entsprechend länger, und mit Gewinde versehen. Dort wurden zwei Muttern gekontert. Somit kann die Klappe nicht von alleine rausrutschen.

Mach weiter so. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
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