Überlegung: Eigenbau Zapfwellenautomatik

Bluestar90

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Hallo Kollegen des gepflegten Schraubens,

 beim bisherigen Heumachen in diesem Jahr ist mir der Mangel einer Zapfwellenautomatik bewusst geworden. Ich verwende zum Heuwenden einen Fahr KH4S Heuwender. Dieser mag es nicht sonderlich,

 wenn man mit ihm im abgesenkten Zustand um die Ecke fährt. Ich habe dazu dann den Wender in den Kurven angehoben, und wie zu erwarten ist die "günstige" Zapfwelle dann auch hin gewesen.(zum glück einen Tag vor dem Pressen).

 Zuerst habe ich an eine Elektro-Hydraulische Lösung gedacht, so das ein Schalter ein Ventil steuert, das dann einen Zylinder bewegen lässt, der dann wiederrum die Kupplung der Zapfwelle betätigt. Bei der Hydraulik sind mir dann

 aber zu viele Fragen gekommen. Später fiel mir ein, das ich doch lieber ein Drahtseil an die Unterlenkerhebel montiere, das dann beim Aushub die Kupplung betätigt. Rein Mechanisch und übersichtlich.

 Die Abschaltbarkeit her Hebel muss erhalten bleiben und das Ganze soll auch deaktivier bar sein.

  

 

Was haltet ihr davon? Andere Ideen? So etwas schon gemacht?

 

 

 

Gruß Matthias
 
Das würde mich auch mal interessieren, denn mir ist beim letzten Schnitt etwas ähnliches passiert. Als ich den Schwader nach getaner Arbeit vom 644 abhängen wollte, zeigte sich folgendes Bild:

 
Hallo,

kann es sein das die Rutschkupplung im Gelenkkopf schlepperseitig festgegammelt ist, sieht jedenfalls danach aus?

Bei meinem Schwader ist ein Hohlsplint an der Geräteseite vom Gelenkkopf der schert bei Überbeanspruchung

oder schlagartigem Einschalten wenn der Schwader im Gras steht ab. (ist allerdings erst einmal passiert)

Gruß Fred
 
Hallo,

bevor ich mir solche Gedanken machen würde, würde ich mir lieber eine Weitwinkelgelenkwelle anschaffen.

Dann gibt es keine Probleme mehr. Schmieren und pflegen muss man die allerdings auch.

Gruß MP4
 
Hallo Jochen 4

da kann ich mich MP4 nur anschließen

Schmieren sollte man nicht vernachlässigen,siehe Kreuzgelenk das hat bestimmt dieses Jahr noch kein Fett gesehen und die Rutschkupplung auch nicht,und dem Profilrohr würde ein wenig Öl auch nicht schaden 

zudem wäre es nicht schlecht mal den Zapfwellenschutz in Ordnung zu bringen weil der fehlt bestimmt schon 1 oder 2 Jahre das ist unverantwortlich oder kennst du keine Unfallverhütungsvorschrift.

Ich denke es ist an der Zeit das die Herren mal bei dir vorbei schauen und dir mal erklären was Unfallverhütungsvorschriften sind.

Schönes Bild da freuen sich die Herren von der Berufsgenossenschaft

In diesem sinne schönes Karussell fahren wenn es dich dann trifft.
 
Hallo,

so wie ich das sehe ist das keine Rutschkupplung sondern ein Freilauf.

Allerdings zum Restzustand der Welle sage ich lieber nur; Sei froh, dass die Welle in die ewigen Jagdgründe gegangen ist! Da ist schon länger eine neue fällig.

MfG Jürgen :-)
 
mhhh, verstehe gerade etwas nicht. Du schreibst "Dieser mag es nicht sonderlich, wenn man mit ihm im abgesenkten Zustand um die Ecke fährt. Ich habe dazu dann den Wender in den Kurven angehoben, und wie zu erwarten ist die "günstige" Zapfwelle dann auch hin gewesen.(zum glück einen Tag vor dem Pressen)."

Also, wenn ich meinen Wender in (vor) der Kurve anheben und er ohne Bodenberührung läuft, dann geht da nix im Bereich Gelenkwelle kaputt, im Gegenteil.

Ich muss meinen Vorrednern recht gebem. Sei froh, dass Dir die marode Welle nicht um die Ohren geflogen ist.
 
Bei soviel Rost an der Gelenkwelle kann sie sich beim anheben oder absenken nicht mehr verschieben so das sich die Profile verklemmen und ein ineinander schieben unmöglich ist, dieses sollte aber immer gewährleistet sein da sich die Länge beim Arbeiten,Kurfenfahrten,Hochheben und absenken immer verändert,also immer schön Fett oder Öl dran.

Das nützt aber bei der auf dem Bild gezeigten Welle auch nichts mehr.
 
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