Umbau 633 auf 30km Getriebe

Faszination

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Korbach
Hallo,

ich könnte von einem Bekannten ein komplettes (mit Bremsen und Achsen) 30km Getriebe von einem 733 bekommen.

Den Hydraulikblock würde ich vom 633 übernehmen.

Passt das ohne Probleme (633Bj 79, 733 Bj.85)?

Wie hoch ist in etwa der zeitliche Aufwand (ich weiß, abhängig vom Geschick, etc.) für den Umbau (keine Kabine)

Welche Dichtungen sollte man vorsichtshalber gleich neu machen?

Was benötigt man für eine Tüv Abnahme, außer Bremslichter, noch? Was kostet eine Abnahme?

Viele Fragen, aber ich weiß, dass hier im Forum jede Menge Experten unterwegs sind.

Danke im Voraus

Gruß

Bernd
 
Hallo

Das passt, Aufwand ist schwierig zu sagen in einem Tag mit 2 Leuten hat man schon viel geschaft aber das ist abhängig vom können und von der Austattung was man hat.

Auf jeden Fall würde ich die seitlichen Steuergeräte neu abdichten und die Hubkolbendichtung erneuern so gut kommst du da nicht wieder heran.

Wenn die Kunstoffstücke, wo die Schalthebel einfreifen, verschlissen sind diese auch erneuern. Hinterachslager und Simmerige überprüfen, wenn die Lager Höhenspiel haben oder die Simmeringe schon schwitzen gleich mit erneuern weil der Hydraulikblock schon ab ist.

Ich würde den Schaltdeckel noch abnehmen und dann das Getriebe mit Diesel reinigen damit der Dreck unten im Getriebegehäuse heraus kommt.

Wie lange hat das Getriebe vom 733 denn schon geruht und was war mit dem Schlepper das so ein komplettes Getriebe übrig ist. 

MfG

Alwin
 
Welche Zahnräder sind bei der A-Familie eigentlich für die verschiedenen Endgeschwindigkeiten zuständig,  es gibt da ja verschiedene Möglichkeiten. 

Grüsse aus dem leicht verschneiten Allgäu,

Jürgen
 
Hi,

kann die Frage nicht beantworten, finde sie aber hochinteressant.

Kleiner thematischer Ausflug:

Bei der Erhöhung der Endgeschwindigkeit erlischt die ABE.

Also bei Umbau Deines Getriebes muß eine Prüfstelle den Segen geben.

Die Fahrgestellnummer ist ja am Getriebe angeschlagen.

Wenn Du aber Alles von Deinem Schlepper an das andere Getriebe bastelst,

andere Leistung eintragen und fertig.

(Alles kein großes Hexenwerk!)

Ich würde vorher mit dem Prüfer Deines Vertauens fragen, was die günstigere

Variante ist.

Was mir noch aufgefallen ist, ich weis nicht ob der 733 nicht eine höhere Motordrehzahl bei 30km/h

hat und Du mit dem 633 Motor diese Drehzahl gar nicht erreichst und somit auch nicht so viel schneller

wirst, wie Du erhofst.

Gruß Matthias
 
Drehzahlen sind weitgehend identisch. Der Unterschied 25 zu 30 km/h liegt in der anderen Übersetzung der Strassengruppe. Deren Zahnräder sind laut ET-Liste unterschiedlich. Endantriebe gibts noch zwei Varianten 11/50 und 14/70. Dies macht jedoch keinen großen Unterschied.

Gruss

Georg
 
Die originale Motordrehzahl lässt sich ganz einfach am Typenschild der ESP ablesen.

IHC 633:

Bosch EP/VA3 100H 1090 CR 43-3,

IHC 733:

Bosch EP/VA4 100H 1090 CR 64

Die Zahl "1090" bezeichnet immer die maximale Einspritzpumpendrehzahl. Da die ESP nur hab so schnell dreht, wie die Kurbelwelle, nimmt man das einfach mal 2 und schon hat man die Motordrehzahl, in diesen beiden Fällen also 2180 Umdrehungen pro Minute.

Vorrausgesetzt, es hat noch niemand an der Pumpe unfachmännisch rumgedreht.

Mein 353 z.B. läuft mit der EP/VA 100H 950 CR 43, bei 1900 U/min, laut Navi genau 25 KM/H,
 
Ok,

Danke für die Aufklärung.

Die Enddrehzahl steht leider nicht bei den Motordaten. Da steht halt nur die Nenndrehzahl.

Das man das so an der ESP zu erkennen ist und das beide hargenau die gleiche Drehzahl haben,

überrascht micht.

Wieder was gelernt!

Gruß Matthias
 
Hallo

Wegen der Tüvsache am besten den Prüfer fragen der es abnehmen soll da gibt es doch Unterschiede. Bei einigen geht es auf dem kleinem Dienstweg und einige machen eine Geschwindigkeitsmessung mit geeichten Geräten und die Motordrehzahl wird an der Einspritzpumpe  im gewissen Maße eingestellt.

MfG

Alwin
 
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