MW-724
Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen,
möchte kurz von meinem Vorhaben berichten, die Frontbereifung meines 724 HR gegen breiterer Bereifung zu ersetzen.
Grund: Frontladerbetrieb auf meiner Holzwiese, wodurch entsprechende Spuren entstehen. Das sollte verbessert werden und ebenso auch die Optik, zugegebener Maßen.
Zunächst hatte ich 11.5/80-15.3 als Multirill- oder Anhängerreifen auf einer Mefro-Felge 9.00 x 15.3 (Lk 160/5, ET-25) vorgesehen.
Vorteil: Kostengünstige Variante, da Felgen neu für um die 70 € / Stück zu haben sind.
Nachteil: Mir sind diese Räder in Verbindung mit den 16.9 R34 hinten zu klein, rein optisch, reine Geschmacksache!
Dann habe ich die Größe 11.00-16 auf einem 744 HR gesehen und mich für diese Variante entschieden. Der Vredestein Multi Rill in dieser Größe soll lt. Herstellerempfehlung auf eine Felge W10L x 16 montiert werden.
Problem: Welche ET muss die Felge haben.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, diese von Besitzern einer solchen zu erfragen, habe ich selbst gemessen, gerechnet und bestellt. Für den Fall, dass es jemandem von euch ähnlich geht, hier die Details. Für den Profi sicher uninteressant, da eigentlich zu trivial.
Zunächst habe ich den Abstand Flansch-Schraube Spurstangenhebel gemessen, da dort die engste Stelle ist. A = 136 mm.

Als "Luft" b wollte ich etwa 30 mm behalten. Die Reifenbreite B ist mit 330 mm angegeben
Dann wie folgt gerechnet (wenn ich eine passende Skizze finde reiche ich die noch nach) :
A = b + B/2 + ET -> ET = A - b - B/2
mit meinen Werten:
ET = 136 mm - 30 mm - 330/2 mm = -59 mm
Darauf hin habe ich eine Felge mit der ET -55 bestellt.
Dann die erste Anprobe, noch ohne Pellen.

Dann mit:

War schon etwas spannend, weil es ein teurer Spass gewesen wäre, hätte es nicht gepasst. So sah er dann aus:

Inzwischen ist die Abnahme vom TÜV erfolgt, mit dem ich im Vorfeld mein Vorhaben besprochen hatte und zuvor wurden noch neue Kotflügel incl. Befestigungen montiert.
Bei Interesse können noch Bilder von den Restarbeiten ergänzt werden. Ist zwar nur ein Kleinstprojekt, aber wenn man keine Erfahrungen hat, scheint es oft komplizierter als es tatsächlich ist.
Gruß
Michael
möchte kurz von meinem Vorhaben berichten, die Frontbereifung meines 724 HR gegen breiterer Bereifung zu ersetzen.
Grund: Frontladerbetrieb auf meiner Holzwiese, wodurch entsprechende Spuren entstehen. Das sollte verbessert werden und ebenso auch die Optik, zugegebener Maßen.
Zunächst hatte ich 11.5/80-15.3 als Multirill- oder Anhängerreifen auf einer Mefro-Felge 9.00 x 15.3 (Lk 160/5, ET-25) vorgesehen.
Vorteil: Kostengünstige Variante, da Felgen neu für um die 70 € / Stück zu haben sind.
Nachteil: Mir sind diese Räder in Verbindung mit den 16.9 R34 hinten zu klein, rein optisch, reine Geschmacksache!
Dann habe ich die Größe 11.00-16 auf einem 744 HR gesehen und mich für diese Variante entschieden. Der Vredestein Multi Rill in dieser Größe soll lt. Herstellerempfehlung auf eine Felge W10L x 16 montiert werden.
Problem: Welche ET muss die Felge haben.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, diese von Besitzern einer solchen zu erfragen, habe ich selbst gemessen, gerechnet und bestellt. Für den Fall, dass es jemandem von euch ähnlich geht, hier die Details. Für den Profi sicher uninteressant, da eigentlich zu trivial.
Zunächst habe ich den Abstand Flansch-Schraube Spurstangenhebel gemessen, da dort die engste Stelle ist. A = 136 mm.
Als "Luft" b wollte ich etwa 30 mm behalten. Die Reifenbreite B ist mit 330 mm angegeben
Dann wie folgt gerechnet (wenn ich eine passende Skizze finde reiche ich die noch nach) :
A = b + B/2 + ET -> ET = A - b - B/2
mit meinen Werten:
ET = 136 mm - 30 mm - 330/2 mm = -59 mm
Darauf hin habe ich eine Felge mit der ET -55 bestellt.
Dann die erste Anprobe, noch ohne Pellen.
Dann mit:
War schon etwas spannend, weil es ein teurer Spass gewesen wäre, hätte es nicht gepasst. So sah er dann aus:
Inzwischen ist die Abnahme vom TÜV erfolgt, mit dem ich im Vorfeld mein Vorhaben besprochen hatte und zuvor wurden noch neue Kotflügel incl. Befestigungen montiert.
Bei Interesse können noch Bilder von den Restarbeiten ergänzt werden. Ist zwar nur ein Kleinstprojekt, aber wenn man keine Erfahrungen hat, scheint es oft komplizierter als es tatsächlich ist.
Gruß
Michael