Hallo,
hab mal eine Frage, ist zwar nicht IHC speziell, aber es sind ja doch einige Grundstücksbesitzer hier. Es geht um folgendes:
Mein "neuer" Nachbar hat eine Lärche in seinem Garten stehen, so weit gut. Leider verliert die Lärche mehrere Monate im Jahr ihre Nadeln, letzte Woche gings los, das dauert meist so bis Januar, bis die letzten Nadeln dann ab sind. In der Zeit sind die Strasse und sämtliche Nachbargrundstücke, mit Lärchennadeln bedeckt, son richtiger brauner Teppich.
Die Dinger findet man überall, in allen Ritzen vom Haus, in der Dachrinne, überall. Bevor ich da gebaut habe, wurde ich zwar, von einigen anderen Nachbarn drauf hingewiesen, aber so schlimm hab ichs mir nicht vorgestellt. Als ich heut früh zum Haus gefahren bin, war der 353, der zur Zeit aus Platzgründen draussen steht, über und über voll mit Nadeln, sogar aus dem Kühlernetz hab ich sie rausgepustet.
Sämtliche Nachbarn sind stinkig wegen des Baumes und haben schon mehrfach versucht, mit dem Besitzer des Hauses zu reden, ob man denn die Lärche nicht entfernen könnte. Sie hat etwa einen Stammdurchmesser von 70cm und hat sich auch im letzten Jahr etwas auf meine Grundstücksseite geneigt.
Ein ortsansässiger Schreiner hat ihm Geld dafür geboten und die Nachbarn hätten sich bereiterklärt, die Fällung zu übernehmen, wir sind hier aufm Dorf, da hat jeder ein Stück Wald und weiß mit der Stihl um zu gehen. Es würde ihn nichts kosten, allerdings weigert er sich beharrlich, etwas zu unternehmen.
Das Beste dran ist, das er nicht mal in dem Haus wohnt, sondern es vermietet hat, er selber und seine Frau, kommen nur mal gelegentlich vorbei.
Per Mietvertrag hat er den neuen Mieter, der vor etwa 3 Monaten eingezogen ist, verpflichtet die Nadeln der Lärche von der Strasse zu entfernen. Vor kurzem hab ich noch mit dem neuen Mieter gesprochen, wegen dem Thema, und er sagte, das der Vermieter meinte, das wäre nur ein Passus, der Baum würde kaum was verlieren. Der Mieter kam heute vom Urlaub zurück und war kurz vor der Schnappatmung, als er das gesehn hat. Mit kehren geht da nicht mehr viel, da muss schon die Schaufel ran.
Die letzten Mieter sind deswegen auch gleich wieder ausgezogen, so wie die anderen Mieter vorher auch. Freu mich schon wieder auf den nächsten.
Die Vermieter sind eigentlich nette Leute, und man will ihnen ja nix schlechtes. Regelmäßig, wenn sie da sind, schauen sie auch bei mir auf der Baustelle vorbei, wenn sie mich draussen sehn, und man unterhält sich, kommt aber das Gespräch auf den Baum, dann blocken sie ab. Die anderen Nachbarn hatten eigentlich gehofft, sollte das Haus an den Sohn übergeben werden, das man sich vielleicht dann einigen könnte.
Allerdings Fehlanzeige, er und seine Freundin, auch schon um die 40, sind dermaßen Grün, die werden nicht beerdigt, die werden mal kompostiert.
Originalaussage der Freundin: "In dieser Welt ist Platz für jeden Baum", und im gleichen Atemzug fragte sie mich, wieviele Bäume denn für mein Haus (Holzrahmenbauweise), sterben mussten und wie ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte. Lustigerweise wohnen die aber mitten in der Großstadt, und sind nur gelegentlich mal da. In der Zeit, wo die Lärche nadelt, lassen sie sich nicht sehn.
Die Nadeln verteilen sich in etwa einem Umkreis von 100-150 Meter, je nach Wind, kaum ein Haus, in der Nachbarschaft, das nicht betroffen ist.
Als bekannt wurde, das ich da bauen werde, wurde ein weiteres mal versucht, mit dem Nachbarn zu reden, denn es wäre die letzte Möglichkeit gewesen, den Baum zu fällen und zwar auf mein Grundstück. Mittlerweile steht das Haus, wenn der Baum jetzt weg sollte, muss ein Kran her, dann wirds teuer.
Mir ist bewusst, das es gesetzlich geregelt ist, das man mit den Hinterlassenschaften, von Nachbarbäumen leben muss. Gegen Blätter ist ja nix einzuwenden, die fegt man einmal weg und dann hats sich, aber die Lärche nadelt ja über längere Zeit.
Der Rechtsweg wäre, wenn überhaupt, nur das letzte notwendige Mittel, was eigentlich keiner, der Nachbarn gerne anwenden würde.
Gäbe es eurer Meinung nach Möglichkeiten, das Problem zu lösen?
Gruß Schorsch
hab mal eine Frage, ist zwar nicht IHC speziell, aber es sind ja doch einige Grundstücksbesitzer hier. Es geht um folgendes:
Mein "neuer" Nachbar hat eine Lärche in seinem Garten stehen, so weit gut. Leider verliert die Lärche mehrere Monate im Jahr ihre Nadeln, letzte Woche gings los, das dauert meist so bis Januar, bis die letzten Nadeln dann ab sind. In der Zeit sind die Strasse und sämtliche Nachbargrundstücke, mit Lärchennadeln bedeckt, son richtiger brauner Teppich.
Die Dinger findet man überall, in allen Ritzen vom Haus, in der Dachrinne, überall. Bevor ich da gebaut habe, wurde ich zwar, von einigen anderen Nachbarn drauf hingewiesen, aber so schlimm hab ichs mir nicht vorgestellt. Als ich heut früh zum Haus gefahren bin, war der 353, der zur Zeit aus Platzgründen draussen steht, über und über voll mit Nadeln, sogar aus dem Kühlernetz hab ich sie rausgepustet.
Sämtliche Nachbarn sind stinkig wegen des Baumes und haben schon mehrfach versucht, mit dem Besitzer des Hauses zu reden, ob man denn die Lärche nicht entfernen könnte. Sie hat etwa einen Stammdurchmesser von 70cm und hat sich auch im letzten Jahr etwas auf meine Grundstücksseite geneigt.
Ein ortsansässiger Schreiner hat ihm Geld dafür geboten und die Nachbarn hätten sich bereiterklärt, die Fällung zu übernehmen, wir sind hier aufm Dorf, da hat jeder ein Stück Wald und weiß mit der Stihl um zu gehen. Es würde ihn nichts kosten, allerdings weigert er sich beharrlich, etwas zu unternehmen.
Das Beste dran ist, das er nicht mal in dem Haus wohnt, sondern es vermietet hat, er selber und seine Frau, kommen nur mal gelegentlich vorbei.
Per Mietvertrag hat er den neuen Mieter, der vor etwa 3 Monaten eingezogen ist, verpflichtet die Nadeln der Lärche von der Strasse zu entfernen. Vor kurzem hab ich noch mit dem neuen Mieter gesprochen, wegen dem Thema, und er sagte, das der Vermieter meinte, das wäre nur ein Passus, der Baum würde kaum was verlieren. Der Mieter kam heute vom Urlaub zurück und war kurz vor der Schnappatmung, als er das gesehn hat. Mit kehren geht da nicht mehr viel, da muss schon die Schaufel ran.
Die letzten Mieter sind deswegen auch gleich wieder ausgezogen, so wie die anderen Mieter vorher auch. Freu mich schon wieder auf den nächsten.
Die Vermieter sind eigentlich nette Leute, und man will ihnen ja nix schlechtes. Regelmäßig, wenn sie da sind, schauen sie auch bei mir auf der Baustelle vorbei, wenn sie mich draussen sehn, und man unterhält sich, kommt aber das Gespräch auf den Baum, dann blocken sie ab. Die anderen Nachbarn hatten eigentlich gehofft, sollte das Haus an den Sohn übergeben werden, das man sich vielleicht dann einigen könnte.
Allerdings Fehlanzeige, er und seine Freundin, auch schon um die 40, sind dermaßen Grün, die werden nicht beerdigt, die werden mal kompostiert.
Originalaussage der Freundin: "In dieser Welt ist Platz für jeden Baum", und im gleichen Atemzug fragte sie mich, wieviele Bäume denn für mein Haus (Holzrahmenbauweise), sterben mussten und wie ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte. Lustigerweise wohnen die aber mitten in der Großstadt, und sind nur gelegentlich mal da. In der Zeit, wo die Lärche nadelt, lassen sie sich nicht sehn.
Die Nadeln verteilen sich in etwa einem Umkreis von 100-150 Meter, je nach Wind, kaum ein Haus, in der Nachbarschaft, das nicht betroffen ist.
Als bekannt wurde, das ich da bauen werde, wurde ein weiteres mal versucht, mit dem Nachbarn zu reden, denn es wäre die letzte Möglichkeit gewesen, den Baum zu fällen und zwar auf mein Grundstück. Mittlerweile steht das Haus, wenn der Baum jetzt weg sollte, muss ein Kran her, dann wirds teuer.
Mir ist bewusst, das es gesetzlich geregelt ist, das man mit den Hinterlassenschaften, von Nachbarbäumen leben muss. Gegen Blätter ist ja nix einzuwenden, die fegt man einmal weg und dann hats sich, aber die Lärche nadelt ja über längere Zeit.
Der Rechtsweg wäre, wenn überhaupt, nur das letzte notwendige Mittel, was eigentlich keiner, der Nachbarn gerne anwenden würde.
Gäbe es eurer Meinung nach Möglichkeiten, das Problem zu lösen?
Gruß Schorsch