Unimog oder Allrad LKW bis 7,5t

644sepp

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moin
ich hoffe mir kann hier geholfen werden
ich suche ein fahrzeug was viel autobahn und walwege fahren muss. ich ziehe damit ein anhänger der um die fünf tonnen wiegt, ich brauche auch ladefläche auf dem zugfahrzeug für werkzeug ersatzteile etc.

ein unimog steht für mich voll im vordergrund wegen der vielseitigkeit, schnell auf der strasse, kabine, federrung, nutzbar etwa wie ein trecker.

allerdings frage ich mich wieviel ps ein unimog braucht um etwa 5tonnen auf der autobahn problemlos zu ziehen und wie schnell die dinger max laufen.

ich überlege auch in richtung lkw vom thw oder bundeswehr mit allrad wo ich bis 100kmh fahren kann und viel ladefläche habe teilweise (geschlossenne) ladefläche. nachteil daran ich kann mit einem lkw keine forst und landwirtschaftlichen geräte betreiben.

vieleicht kann mir jemand sagen wie ein unimog für die autobahn ist vor und nachteile.

für alle tips schonmal besten dank
mfg stefan
 
Moin,
also soviel ahnung habe ich von den unimogs nicht aber ich geb mal mein bestes...

ich denke mal da man ja min. 60kmh bauartbedinge Höchgeschwindigkeit braucht, wirst du wohl an die große serie gehen müssen U1800 aufwerts die laufen meiner meinung nach knapp über 100
die kleineren wie U406 usw laufen doch auch teilweise nur 40 oder?

aber es gibt bestimmt hier noch einen mit mehr ahnung als ich
der kann dir bestimmt besser helfen

MFG
 
Hallo,

ich bin wie Christian kein Unimog Kenner,aber so viel ich weiß gibt es auch Unimog die ca. 80 Km/H laufen aber ich kann da auch nciht weiterhelfen.

Aber ich denke das mit dem 5 to. Hänger dürfte kein Problem sein oft haben die etwas neueren wie 1800 ja 200 PS oder etwas mehr.

Mfg Jojo
 
ich würde den unimog vorziehen, denn man man einen gebrauchten lkw vom thw oder vom bund findet, dann sind die echt ausgelutscht.
da würde sich der unimog mehr rentieren und wie du schon sagtest mit dem mog kannste in den wald und arbeiten mit nem lkw siehts da schlecht aus.
gebrauchte mogs sind ja heut auch nicht mehr so teuer.

mfg Marco
 
Hallo zusammen,

es tut mir leid, wenn ich nun nicht sofort eine direkte Empfehlung abgeben kann, fehlen mir bei Deiner Frage für eine konkrete Empfehlung einige Grundangaben die aus meiner Sicht wesentlich sind:

- Wieviel km soll der LKW/Unimog auf Strecke fahren, wie oft, wie weit?
- Wieviele Stunden soll er im Wald arbeiten und ist das unbedingt erforderlich oder auch mit anderen evtl. vorhandenen Maschinen machbar?
- Ist ein zugelassener Anhänger eh schon vorhanden oder muss er noch gekauft, versichert, versteuert werden?
....

HIntergrund der Frage ist, dass erfahrungsgemäß der Unimog eines der teuersten Fahrzeuge im Fuhrgeschäft ist auf weiten Strecken im Vergleich zum LKW. Es muss dann im direkten Vergleich immer ein Anhänger mitgeführt werden, der nochmals weitere Kosten verursacht. Im Vergleich zum LKW ist ein bezahlbarer Unimog sicher nicht vergleichbar in Bezug auf Geschwindigkeit, Komfort, Verbrauch, Reifen-Kosten etc.

Darum empfehle ich, die reine Transportfrage für sich erst einmal zu klären, dann alte BW-LKW mit Allrad sind oftmals günstig zu bekommen und oft nicht verbraucht. Diese 12t LKW mit Allrad können dann die 5-7 Tonnen so mitnehmen und können sicher auch im Wald fahren um da beladen zu werden, wenn für die reine Waldarbeit eine alternative Maschine vorhanden ist.

Es kommt sicher auf den Umfang an, der transportiert werden soll aber wenn es nicht täglich passiert und dann weite Strecken gefahren werden müssen, kann auch ein ganz günstiger LKW als reine Straßenmaschine ohne Allrad mit einer Umladung außerhalb des Waldes eine Alternative sein (wenn es nicht gespaltenes Kaminholz wieder von Hand aufgeladen werden muss).

Bei uns zumindest haben alle Lohnunternehmer auch die neuesten und effizientesten Unimog aus dem Straßen-Fuhrpark genommen, weil im Vergleich zum Allrad-LKW nicht bezahlbar. 3 Jahre später sind auch die Allrad-LKW im Gülle-Verkehr verschwunden, weil es vergleichbares Allrad-Fahrzeug am Tag 50-70 Liter mehr Diesel braucht als eines ohne Allrad, zusätzlich Kosten für Getriebe-ÖL, mehr Gewicht etc. Nur mal so als Denkansatz

Hoffe, dass meine Denke ein wenig deutlich geworden ist

Karsten

PS: Von der End-Geschwindigkeit her ist der Unimog und LKW gleichwertig, wenn der Unimog ausreichend Leistung hat, dann schafft er 62 km/h für die Autobahn, auch 80 khm/h als zulässige Höchstgeschwindigkeit, denn schneller darf der LKW auch ohne Anhänger auch nicht, wobei er aufgrund anderer Getriebe-Übersetzung sicher günstiger laufen wird
 
Hallo noch einmal,

nur mal als Ergänzung, auf der Seite der VEBEG werden gerade Dutzende 11t-BW-Ivecos angeboten, alle ca. 20 Jahre alt mit Laufleistungen von z. T. 23.000 km bis 150.000 Km. Die werden sicherlich nicht teuer sein

Nur mal drüber nachdenken

Karsten
 
Hallo
Lest doch mal bie Überschrift, da steht Unimog oder LKW bis 7,5t.
Zum Unimog kann ich sagen das der 406 84PS hat und in der Spitze ca 80 Km/h läuft. Bei der Geschwindigkeit sollte man aber Ohrenschützer dabei haben sonst macht es keinen Spaß. vom ziehen her sollten die 5 Tonnen kein Problem sein geht halt alles etwas langsahmer, soll heißen das die Tachonadel wenns Berghoch geht auch schonmal bis unter 50km/h runtergeht.
MFG Kevin
 
moin
also wenn ich mir das ganze überlege stimmts wohl das allrad viel sprit frisst,
und ein unimog überwiegend für die autobahn nicht das wahre is.

was die fahrzeuge von der VEBEG angeht hab ich mich mal im net umgeschaut. was ich da alles sah mit den schäden und teilweise einschusslöcher wo warscheinlich leute umgekommen sind is nix für mich. die fahrzeuge scheinen dort teilweise auch sehr lange zu stehen.

ich denke ein magirus,iveco 110-17 sind wohl doch wirtschaftlicher für mein vorhaben und haben ordentlich ladefläche.
wenn man schon für unter 10.000euro solche bekommt is das schon nicht schlecht.
also werd ich doch mein 644 behalten und kein flotten mog holen /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

nochmals besten dank für die vielen infos
mfg stefan
 
Hallo,
was hast du für einen hänger ?
bis 7,5to schauts schlecht aus ,da du ja ein eigengewicht
auch hast .
ce führerschein?
fast-track und jcn gibts auch ,nur stauraum müsstest du
am hänger schaffen.
dies ist eine rechnungssache ,
älltere umog alle über 20ltr. diesel
maut ?
mfg karl
 
moin karl

ce führerschein und alles is vorhanden. ich habs mir alles überlegt und ich komme besser bei weg wenn ich zuhause mein 644 weiter behalte und mich nach einem allrad lkw bis ca. 7,5 t umschaue. ein unimog bietet mir zu wenig ladefläche und is für autobahnen nicht so gemacht wie ein lkw.
ich hab mal genau nachgesehen was ich damit ziehen will (mobiles sägewerk) wiegt 3 bis 4 tonnen. ich brauche also ladefläche für schärf/schränk geräte ersatzteile usw. diese ladefläche bietet mir ein unimog nicht.

mfg stefan
 
Moin!
Wenn du Richtung Bundeswehr und Iveco guckst, empfehle ich dir eher den MB SK 1017. Der läuft in der gleichen Kategorie wie der 110-17.Von der bW ist der als 4x4 und 4x2 zu haben und die Kisten sind echt robust.
Demnächst werden solche LKW verstärkt zu haben sein, da die Bundeswehr auf neue Fahrzeuge setzt.
 
moin kristof

vieleicht kannst du mir auch sagen ob ein Bedford TM 4x4 Militär oder
Iveco FM 130 D9 4x4 Turbo Magirus Allrad von der robustheit,zuverlässigkeit, spritverbrauch auch gut is. der bedford rennt sogar 110kmh.
mfg stefan
 
Moin!
Bei dem Engländer sehe ich immer so ein bischen den Exotenstatus. Ich weiss nicht, wie es da mit der Ersatzteilversorgung aussieht und in wie weit man spezielleres Werkzeug benötigt, Stichwort zolll und metrisch.

Den Iveco kenne ich vom THW als GKW2. Den kann man teilweise auch als Laie gut bearbeiten und ist vom fahren her nett.Leider sind 130PS in der Kategorie nicht sehr viel und ich empfehle fürs Gelände dann Singlebereifung auf der Hinterachse.Die Doppelkabine ist auch nicht schlecht, da sie beim THW-Modell als GKW2 relativ groß ist. Der Wagen wurde für 9Mann konzipiert.
Sonst sieh dir doch mal den FM170 d11 als THW-Variante an: Mehr PS, größerer Koffer,Winde.
Den Geräteaufbau kann man sehr gut umbauen, wie ich aus Hilfsorganisationskreisen weiss.

Den Spritverbrauch würd ich in der Klasse generell mit 15-25Liter annehmen.Bei Beladung und mit Anhänger dementsprechend mehr.

Behörden-Fahrzeuge haben meist den Vorteil, dass sie zwar alt sind aber wenig Kilometer auf dem Tacho haben. Leider werden sie erst dann ausgesondert, wenn der Verschleiss zu groß ist. Meist sinds durchrostungen,Bremsen,Reifen,Kupplung, Undichtigkeiten die dann zum Ausscheiden führen.
 
moin kristof
danke schonmal für deine infos. wenns bei mir soweit is mit der anschaffung und ich was gescheites gefunden hab werd ich bei dir sicher mal wieder anfragen.
schonmal besten dank /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
mfg stefan
 
Hallo,
versuche nun auch mal meinen Senf dazu zu geben. Hier steht schon einiges geschrieben. Ich denke aber ein wenig anders. Einen 406er Unimog gibt‘s auch mit 110 PS Sauger. Nachteil ist der wenige Platz im Fahrerhaus und sehr laut obendrauf. Ich würde hier auf die große Baureihe zurück greifen, angefangen bei 424 (U1000). Der hat 95 PS und ist ein Sauger. Der nächst größere (1200er) hat einen Turbo -Motor(120 PS) und eignet sich schon sehr gut zum ziehen. Ausserdem hat er eine größere Ladefläche (ca.2.25mx2.30m). Wenn man den mit Landwirtschaftlicher Ausstattung nimmt, sprich Hebehydraulik und Zapfwelle hinten (evtl. auch vorne) ist man schon sehr flexibel. Ausserdem sind die großen Turbo‘s garnicht so gierig nach Diesel. Man muß außerdem bedenken das du den Unimog schon für ca. 200,-€ im Jahr versichert bekommst(beim spezial Unimogversicherer). Für nen 7,5 tonner mußt du ca. 2000,-€ rechnen. Außerdem kriegst du den Unimog als Zugmaschiene oder Ackerschlepper angemeldet und du kannst ihn wenn du die vorraussetzungen hast mit grüner Nummer laufen lassen. Steuer im Jahr für nen 7,5 tonner ca. 500,-€. Beim Unimob dann nix. Mit entsprechender Bereifung fährt sich ein Unimog sehr sparsam(bitte nicht mit AS- Reifen auf die Autobahn).
Hoffe geholfen zu haben.
MfG Klaus
 
Moin Klaus!
Jo, da hast du recht, der Einwand mit den Steuern&Versicherungen ist gut. Kann man da denn einen 7,5er nicht auch zur landwirtschaftlichen Zugmaschine machen, wenn er zB für den Forsteinsatz(so klingt es für mich) benutzt wird?
 
LuF am LKW soll möglich sein wenn typische Eigenschaften eines Ackerschleppers vorhanden sind. Dreipunkthubwerk, Zapfwelle!! (kann auch hydraulisch sein) und Geländegängigkeit (Reifen, Bodenfreiheit usw.)

Genaueres wissen TÜV und Zulassungsbehörde.

Google doch mal nach Fa. Toni Maurer. u.a. bauen die MAN‘s so um das die ‘ne grüne Nummer bekommen können und gleichzeitig Autobahntauglich sind. Sollen dann etwa halb so teuer sein wie ‘n neuer U‘mog. Weiß aber leider nix genaues.
 
Hallo 533,
also wenn du einen 7,5tonner so umbauen lässt das der grüne-Nummer-tauglich wird, denke ich daß das den finanziellen Rahmen sprengen wird. Dann kauft man besser nen entsprechenden Mog und geht auf‘s Amt und fertig. Guckt mal bei mobile oder traktorpool oder truckscout oder andere nach Unimog. Die gibt es entsprechend schon ab ca. 10000 teuronen.
Ich würd‘s so machen, dann kannst du auch mal ne Winde oder nen Spalter oder anderes LW-Gerät anhängen und du kannst den Mog vielseitiger einsetzen als nen LKW.
Hoffe geholfen zu haben.
MfG Klaus
 
Hi Leute,

auch mein Senf noch dazu.
Bereits der erste Unimog damals noch von Böhringer gebaut, mit nur 25PS lief schon 50km/h. Denke ab U1000 ist man auf der sicheren Seite.

Der Wehmutstropfen ist wohl das Verhältnis zu Preis und Zustand.
Soll heißen ein Mog in gutem Zustand ist meist noch richtig teuer.

Gruß,
Chris
 
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