Unterlenker mit mehr Löchern versehen

423-Ralf

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Hi

hab mir zwei neue Unterlenker (alte, gebrauchte Unterlenker) mit Fanghaken für meinen 423 gebaut und muss nun noch die Löcher für die Querstreben und Hubstangen bohren.

Jetzt bin ich am überlegen ob man nicht mehrere Löcher bohren könnte um die Hubstangen z.B. bei Bedarf an mehr Hubkraft einfach näher zum Gerät einzuhängen. Dann hebt er zwar nicht mehr so hoch, hat dafür mehr Kraft.

Die Frage ist ist allerdings ob die normalen Unterlenker stark genug dafür sind oder ob die evtl. an der Schwachstelle brechen könnten.

Was meint ihr?
 
Hallo,

Die frage ist natürlich wie groß die Löcher werden,an welchen stellen die Löcher gebohrt werden und wie viel Last sie maximal tragen sollen.

Aber allgemein würde ich sagen kann man ruhig 1-2 Löcher rein bohren.

mfg Michael
 
Die Unterlenker sind glaub 75mm hoch, die Löcher für die Bolzen haben 22mm.

Ich denke auch, dass das kein Problem sein sollte. Ich hoffe es zumindest.
 
Hallo, unser 633 hat auch zwei zusätzliche Löcher weiter vorne in den Unterlenkern. Bis jetzt keine Probleme, trotz starker Belastung durch Mähwerk oder Silageballen. Unser 533 hat diese Löcher nicht, denke daß der Vorbesitzer diese gebohrt , oder gabs das ab Werk?

mfg Jürgen

 
 
hallo,

jedes zusätzliche loch was gebohrt wird, schwächt den arm erneut.

es kommt immer wieder vor, dass die arme brechen und zwar bei den löchern.

du kannst dem abhilfe schaffen indem du wie bei den grösseren schlepper unten am arm in längsrichtung ein flacheisen zur verstärkung anschweisst.

mfg

Läuft nicht gibt’s nicht!
 
OK, danke für Eure Meinungen.

Dann werde ich mal bohren und schauen ob oben noch genügend Platz für ein Flacheisen ist. Ich denke unten macht das weniger Sinn. Da wäre zwar das Platzproblem mit den Hubstangenaufnahmen nicht, aber die Belastung ist ja hauptsächlich oben.
 
Da die Flacheisen relativ breit sind würde ich vermuten, dass sie die Seitenstabilität verbessern sollen. Die Unterlenker sind ja relativ lang und dünn.

Aber schaden kanns ja nicht. Schweiss ich halt welche drunter.

Danke für den Link.
 
Moin,

bei meinem 644 sind auch nachträglich Vierkanteisen verschweißt worden. Darüber kannst Du ohne weiteres Löcher bohren.
Sieht man bei uns relativ oft in dieser Leistungs-/Gewichtsklasse.

Gruß sascha

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
 
Hallo,

ich seh da kein Problem. Solange die Bohrungen in der Mitte, im Bereich der neutralen Faser, angeordnet sind ist die Schwächung minimal.

Auf den Bildern sieht man die zusätzlichen Bohrungen.

Inzwischen habe ich noch eine zusätzliche 22mm durch die 7 mm Bohrung der Splinthaltekette gebohrt, um den Hubmast 22 cm näher zur Achse zu positionieren. Natürlich auch einen kürzeren Oberlenkerzylinder verbaut.

Guß  Josef

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Edit: der aktuelle Stand

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Gut so, denn dafür sind die Maschinen gebaut worden. Meiner wird auch nicht geschohnt.

Sag mal, seh ich da einen Meiller Kipper? Wird der noch per Zapfwellenpumpe gekippt oder haste den umgebaut? Wenn ja, wie haste das mit dem Rücklauf vom Hubzylinder gelöst?

Die schalten ja auf Durchfluss wenn sie ganz ausgefahren sind.
 
Das ist leider kein Kipper, das Teil stammt von einem MB LKW  Bauj. etwa 1965.

der Druckschlauch führt zur orginalen hydraulischen Bremsanlage.

Die Verkürzung der Aufnahmepunkte um 220 mm ergibt eine Belastungserhöhung um 30%
 
423-Ralf:

Aber schaden kanns ja nicht. Schweiss ich halt welche drunter.

Drunter allein anschweißen würde nix bringen, wenn dann auf beiden Seiten.
Wobei oben wichtiger wäre, ist schließlich die Zugseite, welche sich bei Überbelastung dehnt und leztendlich abreißt.
Die Druckseite gibt irgend wann auch mal nach, das Material staucht sich.
Die höchste Belastung des Unterlenkers tritt  bei der Aufnahmebohrung der Hubstangen auf.
Ich würde nichts anschweißen.

Gruß   Josef
 
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