Vereinbarung für Gemeinschaftsmaschine

allgaeu 353+633A

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87763 Lautrach
Hallo zusammen,

ich habe mit einem guten Freund zusammen eine Trommelsäge gekauft. Ich denke wir kommen auch ohne etwas schriftichem klar, aber wie ihr wisst ist der beste Vertrag den man nach der Unterschrift nie mehr anschauen muß. Trotzdem würde ich gerne etwas schreiben z.B. wieviel Anteile jeder hat oder ob die Maschine ausgeliehen werden darf.

Wie habt ihr so etwas geregelt? Hat jemand eine Mustervereinbarung? Was soll in so ein Schriftstück alles aufgenommen werden?

Bin für eure Tipps dankbar.

Grüße aus dem Allgäu, Eugen
 
Moin

Nicht falsch verstehen.... aber ich hatte da schon meine Probleme mit nem Freund....

Deswegen besteht mein Fuhrpark nur aus eigenen maschienen...

Ich hasse es, mir irgendwo was zu leihen.....

Hatte grad im Januar das Problem..... braucht nen zweiten Kipper zum Feuerholz fahren....

Nichs zu bekommen.... also kurzerhand noch nen 5,7 to Krone Zweiseitenkipper gekauft....

Wenn man was verleiht, und es wieder defekt zurück bekommt ist es keiner gewesen...

Kann auch gut gehen.... aber aus Schaden wird man Klug......
 
Hallo, natürlich kann das jeder selbst für sich entscheiden.

Ich persönlich habe auch lieber mein eigenes Zeug und verleihe nur ungern.

Meine Erfahrung: Kompanie = Lumpanie.

Ich kümmere mich bei uns im Ort um ein Mulchgerät, Erdbohrer und ein Planierschild.

Jeder will es benutzen, aber wenn etwas kaputt geht, was ja nicht schlimm ist, will es keiner gewesen sein und es wird stillschweigend hingestellt.

Der nächste der es holen möchte guckt dann in die Röhre.

Desweiteren werden Anhängebolzen entwendet usw. Bei solchen Geschichten gehen dann die Freundschaften kaputt.

Gruß Alex

IF IT AIN´T RED, LEAVE IT IN THE SHED
 
Hallo Eugen,

ein Partner der sich nicht an mündliche Abmachung hält, wird sich nicht wegen ein stück Papier ändern. Eine Klage wäre dazu langfristig und ihr habt beide verloren.

Ein Nachweis über einen Teilbesitz (Kaufvertrag mit beiden Namen oder Überweisung mit Angaben) und eine Nutzungsgebühr auf ein gemeinsames Konto für Wartung wäre zu bedenken.

Gruß Schrottigel
 
Moin moin,

aus der ehem. Landwirtschaft von meinem Vater habe ich da auch so manche Geschichte mitbekommen.

Mit verschiedenen Nachbarn verschiedene Geräte zusammen gehabt, wobei Vollerwerbslandwirtschaft und Hobby

immer noch zwei paar Schuhe sind.

Mit zweien hatten wir den Kartoffelroder zusammen, er stand bei uns in der Halle und scheinbar waren wir dann gleichzeitig für die Reinigung zuständig.

Mit zwei anderen hatten wir das Güllefass gekauft, dem Gefühl nach waren wir die einzigen die Öl auf der Pumpe kontrolliert und ergänzt haben.

So ging es auch mit dem Grubber, Miststreuer und dergleichen.

Wenn war kaputt war hatten die anderen zu wenig Ahnung oder Zeit zum helfen.

Und hinter den Reparaturkosten mußte man auch meist herlaufen.

So hatte es zumindest den Anschein, ob es wirklich so war kann ich nicht sagen.

Heute sind die "gemeinsamen Nutzer" fast 80 und halten sich das stellenweise immer noch vor.

Fazit: an Schuldzuweisungen und Geld gehen die besten Freundschaften/Nachbarschaften kaputt.

Gruß

Bernd 

P.S. Ich würd´s lassen.
 
Ich persönlich halte von einem gemeinsamen Besitz von Maschinen auch nichts.

Daher würde ich es anders machen.

Einer besitzt die Säge und der ander z.B. einen passenden Anhänger dazu.

Wenn man sich dann mal in die wolle bekommt, ist die Trennung nicht so schmerzhaft.
 
Hallo ,

danke an euch für eure Meinungen und Gedanken. Die Probleme die es bei Gemeinschaftsmaschinen geben kann und gibt sind mir schon auch klar. Ich werde mir selber eine einfache Vereinbarung formuliern die, die verschiedenen Aspekte enthält.

Grüße aus dem Allgäu, Eugen
 
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