verknappung von Bauholz

Harry 3

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72669 Unterensingen
Hallo zusammen,

In der Zeitung und auch in anderen Medien  höre  ich in letzter Zeit ,aber auch von örtlichen Zimmereihandwerkern immer wieder  über die verknappung und somit auch

die verteuerung von Bauholz.

Ursache hierfür sein ein großer Holzexport vor allem nach China und in die USA.

Auch bei uns wird ja Holz immer mehr zum gefragten Baustoff.

Ich hätte schon einige Tannen , die ich 1962 mit meinem Vater zusammen gespflanzt habe abzugeben. Diese stehen einfach viel zu dicht.I

Ich befürchte nur,daß nach dem ernten durch einen Harvester (müßte ev passieren wenn einer sowieso vor Ort ist),Abtransport  usw.für mich trotzdem nur noch rote

Zahlen übrig bleiben.

werde mich mal an den zuständigen Förster wenden da Holzpreise für mich totales Neuland sind.

Oder hat von Euch jemand einschlägige Erfahrung?

                                                   Gruß und bleibt gesund   Harry
 
Ich warte schon mehr als 1 Jahr auf ein mobiles Sägewerk, die kommen einfach nicht rum und bedienen erst ihre Stammkunden.

Gruß E. Wirth    www.traktorfreunde-geroldsgruen.com
 
Dazu muss man Sagen und damit Richtig stellen:

Es wird Trockenes, Sturm und Käferholz exportiert. Das nimmt kein Sägewerk um daraus Schnittholz zu produzieren. (viel zu geringe statische Belastung)

Es schneidet im Moment kein Normal denkender Mensch Grünes Holz zum Verkauf raus. Dadurch die Verknappung von Bauholz

Deswegen, ja es wird Holz exportiert, was aber erstens zum Bauen Nutzlos ist, und den Markt überschwemmt, und nichts mit der Bauholzerhöhung zu tun hat
 
Aber wenn du selber gepflanzt hast, wird es auch dein Grundstück sein. Dann fällt man alleine.

Bei uns im Umkreis(15km) kenne ich jetzt mindestens 11 Mann die ein Klein/Mobilsägewerk haben.

Ich habe selbst 28ha Wald, wenn ich nicht so viele kennen würde, würde bei mir schon lange eins stehen. Da wird jeder Baum der Kronengeschädigt oder Im Anfangsstadium befallen ist, sofort gefällt und aufgearbeitet. Weil das dann noch grünes Holz ist.

Eigentum verpflichtet. 

Und wenn bei euch kein Sägewerk verfügbar ist, sollte man mal drüber nachdenken selbst eins zu holen., da ja der Markt und die Kunden dazu da sind.
 
Servus Namenloser,

kannst Du mir mal erklären warum Sturm-oder Käferholz eine viel zu geringe statische Belastung hat ?

Der Käferbaum ist heute noch grün und morgen dürr, das Sturmholz steht heute noch und morgen liegts am Boden 

und was ist mit dem Holz das zu hunderten Kubikmetern in den Nasslagern liegt ?

Das kein normal Denkender momentan  Holz zum Verkauf schneidet ist klar,aber unsr Vater Staat schneidet in meiner 

Gegend auf Teufel komm raus.

Gruß Sepp
 
Weil bei Sturmholz feine Risse in den Längsfasern des Holzes entstehen können. Durch verdrehen bei Windböen

Und beim Käferbefall kann es dazu kommen das viele Fraßgänge in das Kernholz kommen. Das passiert aber bei längerem Befall.

Ein frisch befallener Baum ist meistens in der Kambiumschicht betroffen Dazu gehört aber auch eine Ständige Kontrolle des Bestandes auf kleine Löcher und Spähne am Wurzelansatz. Da ist es noch möglich das Holz als Schnittholz privat zu nutzen.

Meistens wird ja erst der Befall sichtbar, wenn die Rinde abfällt.

Bei einem größeren / längerem Befall wirst du keinen Holzkäufer / Sägewerk erleben, was sich da den Hut aufsetzt, und es als Schnittholz kauft. Das geht alles in Pal/IS

Ps: bin Ingo
 
Ach so. Deine Nasslager sind zum Haltbar machen gegen Käferbefall und Schwundrisse durch Austrocknung.

Das sind Zwischenlager für Sägewerke.

Das Sägewerk in unserer Gegend schneidet im Jahr ca.1,2mio m3

Da ist dein Naßlager von 500m3 ein "kleiner Happen"
 
Hallo , bei uns im Süden ( bei Stuttgart ) bekommt man noch ca. 30 Euro / pro fm ab Waldweg für Borkenkäferrichte. habe kürzlich einen Förster getroffen , der hat mir das bestätigt.

Die Gattersägewerker und die mobilen sind bei uns auch am Limit- mehr geht nicht. Ich warte auch schon bald zwei monate auf einen Auftrag...

mfg
 
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