Versicherung für 523

theasm

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5 Oktober 2020
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4
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41844 Wegberg
Hallo zusammen,

ich bin seit wenigen Tagen Besitzer eines 523 aus Bj. 1969, siehe auch meine Vorstellung hier:

Neuvorstellung und gleich ein paar Fragen

Auf der Suche nach einer Versicherung habe ich einige Foren und natürlich auch die üblichen Facebook-Gruppen durchsucht und bin am Ende bei der Württembergischen gelandet. Die Preise, die im Internet kursierten, schwankten zwischen 70,- und 100,- Euro jährlich. Die nette Dame vor Ort meinte dann, es kostet knappe 90,- Euro, wenn ich ihn als Oldtimer versichern würde, denn das Alter des Fahrzeugs wäre ja entsprechend. Das fand ich vollkommen in Ordnung, allerdings habe ich dann nochmal explizit nachgefragt, ob denn dadruch die Nutzung irgendwie eingeschränkt wäre. Zunächst verneinte sie das, rief dann aber sicherheitshalber in der Zentrale an. Dort wurde uns erklärt, dass es keine großen Einschränkungen gäbe, ich dürfe nur keinen Anhänger ziehen. Als die Chefin rein kam und wir ihr das erzählten, konnte sie es auch kaum glauben, zumal ihr Mann auch einen alten Traktor genauso versichert hat und damit regelmäßig einen Anhänger zieht.

Da es ansonsten keine weiteren Einschränkungen gab und das Angebot um mehr als 100 Euro günstiger war als bei meiner bisherigen Kfz-Versicherung, habe das Angebot angenommen. Außerdem habe ich zur Zeit noch gar keinen Anhänger, so dass dieses Thema nicht die höchste Priorität für mich hat.

Heute kam dann ein Brief von der Versicherung, in der sie mich darauf hinweisen, dass ich dazu verpflichtet bin, innerhalb von 2 Monaten auf eigene Kosten ein Wertgutchten erstellen zu lassen und dem Versicherer dieses vorzulegen habe. Sind die nicht ganz dicht? Der Wert wurde von mir und der netten Dame auf 5.000,- Euro geschätzt, woraufhin sie noch meinte, bei dieser Summe fragen "die in der Zentrale" nicht weiter nach. So langsam hab ich den Kaffee auf...

Jetzt aber meine eigentlich Frage: Wie und wo habt ihr eure Schätzchen versichert? Auch als Oldtimer? Und wirklich ohne Einschränkungen und weitere Schikanen? Auch auf Nachfrage bei anderen Gesellschaften (DEVK und Provinzial, was halt so in meiner Nähe ist) wurde mir gesagt, dass eine Oldtimerversicherung die Nutzung eines Anhängers ausschließt. Wenn das bei euch tatsächlich nicht so ist, dann würde mich das sehr interessieren.

Beste Grüße

Manfred
 
Deshalb ist mein Oldie auf schwarzem Saisonkennzeichen angemeldet und Teilkasko versichert. Da gibt es keine versicherungstechnischen Fußangeln und Auflagen zu beachten. Allerdings fahren andere für das Geld mal eben in den Urlaub. Da verzichte ich halt drauf. Es war mir bekannt, das viele Versicherungsgesellschaften bei Oldtimerfahrzeugen eine Nutzungsbeschränkung erlassen, auch die H-Kennzeichen sind davon betroffen.

Gruß Zackie
 
theasm:

Hallo zusammen,

ich bin seit wenigen Tagen Besitzer eines 523 aus Bj. 1969, siehe auch meine Vorstellung hier:

Neuvorstellung und gleich ein paar Fragen

Auf der Suche nach einer Versicherung habe ich einige Foren und natürlich auch die üblichen Facebook-Gruppen durchsucht und bin am Ende bei der Württembergischen gelandet. Die Preise, die im Internet kursierten, schwankten zwischen 70,- und 100,- Euro jährlich. Die nette Dame vor Ort meinte dann, es kostet knappe 90,- Euro, wenn ich ihn als Oldtimer versichern würde, denn das Alter des Fahrzeugs wäre ja entsprechend. Das fand ich vollkommen in Ordnung, allerdings habe ich dann nochmal explizit nachgefragt, ob denn dadruch die Nutzung irgendwie eingeschränkt wäre. Zunächst verneinte sie das, rief dann aber sicherheitshalber in der Zentrale an. Dort wurde uns erklärt, dass es keine großen Einschränkungen gäbe, ich dürfe nur keinen Anhänger ziehen. Als die Chefin rein kam und wir ihr das erzählten, konnte sie es auch kaum glauben, zumal ihr Mann auch einen alten Traktor genauso versichert hat und damit regelmäßig einen Anhänger zieht.

Da es ansonsten keine weiteren Einschränkungen gab und das Angebot um mehr als 100 Euro günstiger war als bei meiner bisherigen Kfz-Versicherung, habe das Angebot angenommen. Außerdem habe ich zur Zeit noch gar keinen Anhänger, so dass dieses Thema nicht die höchste Priorität für mich hat.

Heute kam dann ein Brief von der Versicherung, in der sie mich darauf hinweisen, dass ich dazu verpflichtet bin, innerhalb von 2 Monaten auf eigene Kosten ein Wertgutchten erstellen zu lassen und dem Versicherer dieses vorzulegen habe. Sind die nicht ganz dicht? Der Wert wurde von mir und der netten Dame auf 5.000,- Euro geschätzt, woraufhin sie noch meinte, bei dieser Summe fragen "die in der Zentrale" nicht weiter nach. So langsam hab ich den Kaffee auf...

Jetzt aber meine eigentlich Frage: Wie und wo habt ihr eure Schätzchen versichert? Auch als Oldtimer? Und wirklich ohne Einschränkungen und weitere Schikanen? Auch auf Nachfrage bei anderen Gesellschaften (DEVK und Provinzial, was halt so in meiner Nähe ist) wurde mir gesagt, dass eine Oldtimerversicherung die Nutzung eines Anhängers ausschließt. Wenn das bei euch tatsächlich nicht so ist, dann würde mich das sehr interessieren.

Beste Grüße

Manfred
Ich würde mich an deiner Stelle erst mal um die wirtschaftlichen Totalschaden in der Garage kümmern der sich 523 schimpft bevor ich mir auch nur ansatzweise Gedanken über die Kosten einer Versicherung mach! Deiner Beschreibung nach ist die Kiste ein Fall für eine Komplettüberholung, insbesondere bei deinem Getriebe wird es sehr schnell ins Geld gehen insbesondere wenn du nicht selbst machen kannst, dagegen sind die Kosten für die Versicherung, egal welche Versicherung nichts! Die von dir geschätzen 5000 Euro sind den Mängeln nach auch Wunschdenken, so 2500-2800 je nach Blechzustand
 
Keine Sorge, den bekomme ich schon wieder hin. Als altgedienter Kfz-Mechaniker (nicht moderner Teiletauscher), der auch an seinen Autos und Motorrädern alles selbst repariert, wird mir das sicher gelingen, wenn auch der Bereich "Traktor" im Moment noch Neuland für mich ist.

Mein Vorstellungs-Thread ist ja mittlerweile auch schon ein paar Tage alt, und inzwischen habe ich mir den "wirtschaftlichen Totalschaden" (gehören nicht alle überholungsbedürftigen Oldtimer-Traktoren in diese Sparte?) mal genauer angesehen. So schlimm wie ursprünglich angenommen stellt sich die Situation doch nicht dar, das ist alles in den Griff zu bekommen. Nur die Schaltbarkeit des Getriebes gibt mir noch zu denken, das werde ich wohl mal öffnen müssen. Die Blechteile sind übrigens alle in einem tadellosen Zustand. Die Kotflügel sind nagelneu, die 4 Michelin-Reifen ebenfalls, genau wie der Anlasser und auch der Fahrersitz. Zudem wurden alle Öle inklusive Filter gewechselt, das alles hat ja auch seinen Wert. Die 5.000,- Euro sind zudem nur eine Schätzung für die Versicherung, dass ich die bei einem Verkauf nicht bekomme, ist mir klar. Darum geht es hier aber auch gar nicht. Die würden sicher auch ein Gutachten haben wollen, wenn ich nur 3.000,- Euro angegeben hätte.

Die 370,- Euro, die die normale Versicherung (ohne Saisonkennzeichen) kosten würde, bereiten mir auch keine schlaflosen Nächte. Es geht mir nur darum, dass manche Zeitgenossen (vor allem bei Facebook) rumposaunen, dass sie angeblich ohne irgendwelche Einschränkungen ihren Oldtimer für unter 100,- Euro versichert haben. Und wenn das tatsächlich möglich ist, würde ich das auch gern so machen. Allerdings glaube ich mittlerweile, dass diese Sparfüchse das Kleingedruckte in ihren Verträgen nicht gelesen haben.

Beste Grüße

Manfred
 
Hallo

Wenn du auch dein traktor auf schwarzer nummer anmeldest muss der gezogene anhänger auch angemeldet und TÜF abgenommen sein

Gruß Norbert
 
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