Bei einem reinen Oldtimertarif muss man vorsichtig sein. Ich wollte das auch erst machen, habe dann aber die Finger davon gelassen. Der Schlepper ist dann nur auf Fahrten zum Selbstzweck (Bewegungsfahrten, Werkstatttermin, Fahrten zum , beim und vom Oldtimertreffen, Tanken...) versichert. Hast du einen Anhänger dran, insbesondere wenn er Ladung hat, dann bist du nicht versichert. Frontladerarbeiten sind auch tabu.
(Wer sich jetzt fragt, was das soll, weil man ja nicht auf öffentlichten Straßen damit arbeitet, der denke mal an eine größere Hydraulikleckage im Wald. Wenn das der richtige sieht und das verölte Erdreich professionell entsorgt werden muss, freut man sich, dass man eine Haftpflicht hat. Das kostet nämlich nicht wenig. Ist hier vor 2 Jahren jemandem passiert.)
Beim H-Kennzeichen oder dem roten ist das auf öffentlichen Straßen übrigens auch noch Steuerhinterziehung (nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch), so als ob man mit grünem Kennzeichen für fremde Leute Transporte erledigt.
@ Pascal: Frag mal bei R&V, da kostet der etwa 100 Euro normal. Wenn du dann auf 40 % bist (das dauert nur ein paar Jahre, nicht wie beim Auto), dann zahlst du noch 40 Euro für einen ganz normalen Gebrauch. Der Versicherung ist es egal, ob du als Landwirtschafts- oder Forstbetrieb unterwegs bist oder als Privatperson. Entscheidend ist, was du mit dem Schlepper machst. Überwiegende Nutzung im lof-Bereich reicht normalerweise aus. Also Holz, Futter, Mist und all die Sachen halt, die darunter fallen kannst du problemlos transportieren und auch Leerfahrten sind natürlich kein Problem. Nur gewerbliche Transporte also für fremde Leute gegen Geld darfst du auf gar keinen Fall machen.
mfg. Stefan