Hallo zusammen,
mir ist sowas ähnliches auch mit einem 4 Monate alten Schäferhundwelpen passiert, als ich noch zuhause wohnte, ich war mit unserem Deutz 6507C und einem 4000l Oberberger Güllefass unterwegs. Als ich den Hund rumtoben sah, ging ich vom Gas, und die Besitzerin hielt ihn am Halsband fest, darauf gab ich wieder Gas, und im selben moment riss sich der Hund los, und wollte mir in den Vorderreifen beissen. Trotz einer Vollbremsung konnte ich nicht verhindern, das ich den Hund überfuhr, die Besitzerin heulte Rotz und Wasser, machte mir aber keine Vorwürfe, weil Sie ja selbst gesehen hatte, das ich nix dafür konnte. Mir tat das ganze auch Leid, da ich auch Hundebesitzer war, und es sich wirklich um ein schönes Tier gehandelt hat.
Da mein Hund kurz drauf 10 Junge bekam, alles schöne gesunde Berner Senn Welpen, habe ich ihr dann als wiedergutmachung einen überlassen, Sie hat sich sehr drüber gefreut.
Zum Thema in den Wiesen rumsch.....n, ich habe meinem Hund beigebracht, das er fürs geschäftliche auf den Misthaufen geht, das hat er sehr schnell kapiert, und wenns beim Spazierengehen mal gedrückt hat, und er anstalten machte etwas abzulegen, reichte ein kurzes Kommando, und er hat es bis zum heimischen Misthaufen ausgehalten, man kann, wenn man sich bemüht, den Hund gut zu erziehen, dann klappt das auch. Es hat sich auch in unserer Nachbarschaft niemand über meinen Hund beschwert. Als er im März letzten Jahres an Altersschwäche starb, waren sogar die Leute aus der Nachbarschaft ein bisschen traurig, und haben mich drauf angesprochen, das er ihnen im Dorf doch ein bisschen fehlt. (und jetzt frisst auch keiner mehr um 5 Uhr früh die ganzen Katzenschüsseln der Nachbarschaft leer)
Wenn man die Leute, die mit ihren Hunden auf den Wiesen rumrennen blöd anmacht, oder zusammenschimpft, erreicht man meistens nur das Gegenteil, ich hab immer versucht mit den Leuten zu reden, und ihnen zu erklären, warum die Bauern darauf empfindlich reagieren, und meistens mit Erfolg, weil die vorher garnicht wussten, was sie eigentlich mit dem Hundekot im Futter anrichten können, und wer mal miterlebt hat, wie grausam so ein Rind mit Hundekotvergiftung verendet, weiss wie das ist.
Zum eigentlichen Thema, ich habe letztes Jahr auch bei meinem Bruder Maisfahren geholfen, da mussten wir auch durch ein Wohngebiet, anders gings halt nicht, waren ja nur 300 Meter, der Häcksler, und 2 Gespanne kamen durch, dann stand das erste Auto auf der Strasse, und eine Rückfahrt war nicht möglich, es dauerte geschlagene 1,5 Stunden, die Dame, erst mit Hilfe des Ehemannes, und dann der Polizei, davon zu überzeugen, ihr Auto wegzufahren.
Das ganze ging vor Gericht, und Sie musste alle Standzeiten vom Häcksler, und 5 Gespannen bezahlen, weil die restliche Strassenbreite, von 3 Metern, die beim Parken vorgeschrieben ist, deutlich unterschritten wurde
Ein anderes Beispiel, vor etwa 10 Jahren fuhren wir auch in unserem Betrieb Mais, da mussten wir auch an einem Wohngeniet vorbei, dort wohnte ein Mann, dem passte das garnicht. Als ich durchfahren wollte, lagen etwa 5 Kinderräder auf der Strasse, (es war normal, das die Kinder in der Strasse alles da liegen liessen, wo es ihnen aus der Hand gefallen war, da hattest du öfter was im Mähwerk), also ich abgestiegen, und schön der Reihe nach in die Garageneinfahrt gestellt, als ich mit dem vollen Wagen zurückkam, lagen sie wieder da, also das selbe nochmal, und als ich nach dem abladen wieder aufs Feld fuhr, lagen sie schon wieder da, ich fuhr um die Ecke, ging ein Stück zurück, und schaute, da kam er, und legte die Fahrräder wieder schön auf die Strasse. Beim zurückfahren hab ich sie dann glatt übersehen, seitdem ist Ruhe, eigentlich schade, denn für solche Leute, hab ich immer die tollsten Ideen.
gruss Schorsch