Von eigenem Traktor erschlagen.

mawald

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L-6941 Niederanven
Letzten Donnerstag Nachmittag ereignete sich in einem Weinberg in Machtum, ein tötlicher Unfall mit einem Traktor.
Der Trecker kam auf vereister Strasse ins Rutschen, stiess gegen den Bordstein und überschlug sich anschliessend.
Dabei wurde der Fahrer von seinem Fahrzeug erdrückt.
Hier einige Fotos.














Hier ist der Link zu einem Film von RTL

news.rtl.lu/news/national/87597.html

mawald
 
Hallo! Ja über den Unfall wurde im Radio (SWR4) berichtet...-Demnach wurde er rausgeschleudert und vom Traktor zerquetscht bzw überrollt. Derartige Unfälle häufen sich an der Mosel. Ich verstehe es nicht warum jemand bei so nem Wetter mit nem HR-Schlepper in Steillagen rummgurkt.-Das ist unverantwortlich...-wenn der abgeht dann isser weg... Wenn es eine Gurtpflicht wie es in Deutschland bei Staplern üblich wäre,geben würde,wäre dieser und viele andere Fahrer noch Leben...Das kostet keine 50€. Das sieht man deutlich-die Krone hat super gehalten mit Gurt wäre er auf dem Sitz geblieben,hätte ihn abgestellt,sich geschüttelt und gedacht-wat en Schoss!-Nix wäre passiert...-Es ist mir unerklärlich weshalb sowas im Rahmen der BG oder in dem Falle EU nicht Pflicht wird...Mein mitgefühl den Angehörigen die wegen einer Vermeidbaren Sache nie mehr ihren Mann oder Vater sehen können...-traurig-Tragisch... Gruß Frank
 
Auf den Bildern ist keine Krone zu sehn, der Schlepper hat nur das reine Verdeck drauf,

gruss Schorsch
 
Hallo IHC-Gemeinde,

Diese Unfall sollte auch All denen einen Warnung sein die jetzt wieder im Holz unterwegs sind. Denn nicht nur an den Steilhängen in den Weinanbaugegebieten sind derartige Unglücke möglich, auch bei uns, im doch sehr beschaulichen Weserbergland, muss man stets konzentriert bleiben. Also seid stets auf der Hut, egal wo ihr unterwegs seid.

Viele Grüße
Karsten
 
Der Unfall ist tragisch und undiskutabel passiert.

Aber....

Add. 1: Ich sehe keinen Steilhang

Add. 2: Ich sehe keinen Bügel

Add. 3: Ja, ein Sitzgurt hätte geholfen

Add. 4: Durch die kaum vorhandene Reibung (Mü) wäre auch ein Allradler hier in Bredouille geraten, zumal dadurch schwerer.

Add. 5: Ich denke, die Maschine lag nur auf der Seite.
 
´nabend,

der Bericht bestärkt mich in meinem Vorhaben den MAN mit Automatik-Beckengurt zu bestücken.
Der D439 kriegt dann auch gleich einen.

Bei Ebay gibt es die ab 25€.

Gruß
Jörg
 
Das ist echt schlimm !

Ich weis wie schnell man die Maschine nicht mehr unter Kontrolle hat!

Bin erst Gestern in eine ähnliche Situation mit dem Deutz gekommen. Extra noch im 3. Gang und 3km/h runter gekrochen aber schon Rutscht man runter ! Bremst man dreht sich der Schlepper langsam und dann kanns passieren dass man sich quer legt. Ich musste dann immer wieder die Bremse los lassen damit ich wieder auf die Spur kam. Direkt unter mir die Hauptstraße ! Mit 20km/h ohne jegliche Kontrolle einen Berg runter rutschen ist nicht schön :-(

Und wenn dann auch noch wirklich etwas passiert...

Wie lag denn nu der 423 ?? Blech ist ja nicht sehr zerdrückt ??
 
So was ist immer dramatisch und besonders schlimm für die Angehörigen. Ich Nachhinein zu sagen so was sei unverantwortlich ist immer einfach……………

Ich kann jedem von euch nur den Ratschlag geben daran zu denken das ein Traktor mit normalen AS Treibradreifen ein sehr schlechtes Fahrverhalten auf Eis und Schnee hat.

Und ob eine Maschine Allrad hat oder nicht spielt dabei fast keine Rolle!!!!
 
Ich habe sowas schon hinter mir. Damals war es der 440 Case IH, mit dem ich dann auf der Seite lag.

Wenn diese Masse einmal Schwung bekommt, dann hat man keine Chance und auch leichte Gefälle sind hier mit Vorsicht zu genießen. Ich denke, hier wurde einfach die Situation unterschätzt, denn so steil ist es nicht (täuscht vllt. aber auch).

Wir Ralf sagte, der Allradler hätte es nicht unbedingt verhindert.

Unfälle dieser Art sind immer tragisch, weil man an dem Tag nicht damit gerechnet hat, dass der Angehörige einfach nicht mehr heim kommt. Er war ja nur mal kurz mit dem Schlepper weg.
 
ja das ist ein wirklich schlimmer und vorallem so unnötiger Unfall gewesen!Es müsste ein Verbot geben bei winterlichen Bedingungen in die Weiberge oder Steillagen zu fahren,und es könnten so in der Zukunft eventuell solche dramatischen,unnötigen Unfälle vermieden werden.Mein Beileid den Angehörigen des Verstorbenen
 
Herrjeh.
Wollen wir mal die Leute nicht noch unmündiger machen, als sie ohnehin schon sind....
Diese Gefahr muss jeder selbst einschätzen können. Verbote sind da nicht der richtige Weg.
Da müsste man bestimmt 30% aller PKW-Lenker schon den Griff zum Autoschlüssel verbieten.

Das Ding ist passiert und soll nur klarmachen, dass man als Schlepperfahrer nicht unverwundbar ist. Im Gegenteil. Mit einem PKW hätte man nicht einmal einenen blauen Fleck gehabt.

p.s.
Wo seht ihr ne Steillage?
 
Falko! Falls du weißt,wo Nittel liegt...-da ists nach allen Richtungen abschüssig... Wenn ein Schlepper eine Krone hat,die dieser nicht hatte,was in Deutschland BG-technisch dicken Ärger gäbe und nen Beckengurt gehabt hätte wäre es vermeidbar gewesen. Das Problem ist nicht der Überschlag,sondern das der Fahrer vermutlich rausgeflogen ist und der Schlepper ihn erschlagen hat... Ich verstehe nicht warum einer vorallem in so einem Gebiet ohne Bügel oder Krone rumfährt,obwohl es seit 1970 Pflicht ist (in Deutschland).Sowas ist eine tickende Zeitbombe,wo niemand weiß,ob-wann oder wo es passiert.
 
Tag

Falko, sieh mal das erste Foto. Das Gelände ist abschüssig, da geht es geradewegs runter zur Mosel.
Der Ueberrolbügel wurde in Luxemburg nie zur Pflicht.
Wie ich desweiteren erfahren habe, hat sich der Trecker komplett überschlagen (Tonne) und dann wieder auf den Füssen stehen geblieben. Ein Beckengürtel und ein Bügel/Krone hätte dem Fahrer mit ziemlicher Sicherheit das Leben gerettet.

Gruss
Marc
 
Ich glaub das einzigste was man da hätte versuchen können wäre auf der Straße nicht zu bremsen, in den Weinberg rein fahren und erst da bremsen ? Auf der Straße war es zu glatt, da hat er sich quer gestellt. Wäre er gerade aus weiter gefahren hätte es eventuell ein bisschen gepoltert. Dann hätte er mehr Grip gehabt und wäre zum Stillstand gekommen wenn er in das Feld gefahren wäre! Sehe ich das richtig ?

Ich denke mal viele wissen in solch einer Situation auch garnicht wie sie sich verhalten sollen
 
Hallo, kann mir jemand sagen,was mit Krone gemeint ist.
Ist das,das viereckige Gestell unterm Verdeck? Ich kenne diesen Ausdruck nicht.
Gruss Ulrike
 
Ich habe mir vor ein paar Wochen einen modernen Luftsitz (HEMA) für meinen 844 AS Baujahr 1980 geleistet, frei nach dem Motto "Zwischen einen alten A... und einen alten Schlepper gehört ein moderner Sitz..."
Der Beckengurt dafür hat den Sitz um weniger als 10% verteuert.

Seit 2 Wochen habe ich vorne und hinten 10 cm breitere Reifen drauf.
Ich weiß nicht so sicher, ob das im Schnee viel bringt.
GANZ sicher weiß ich, dass ich mit den neuen Reifen im Schnee wesentlich sicherer fahre.
Möglicherweise liegt das - auch - am Profil, ich habe Conti AC70G drauf, also Grünlandreifen mit recht niedrigen Stollen und einer breiten Stollen-Überlappung in der Reifenmitte.
Letztes Wochenende bin ich viel auf festgefahrenem Schnee, auf ungeräumten, aber viel befahrenen Steilstrecken unterwegs gewesen. Bremsen und Lenken geht viiiiiel sicherer als im letzten Winter....

Wer nicht wirklich auf den Acker muss, sollte sich beim Reifen-Neukauf gut überlegen, was er anschafft, auch im Hinblick auf seine Sicherheit bei Schnee und Eis.....
 
Seit ich denken kann, waren bei uns im Dorf die Schlepper mit Ketten unterwegs.
Bei uns aufn Hof hatte jeder Schlepper nen Satz Schneeketten für die Hinterachse, und der Deutz, weil Allrad, hatte einen komplettsatz.

Ohne Ketten geht bei uns am Berg nix, beim Kauf eines Schleppers beim Händler, wurden gleich neue Ketten mitgekauft.

gruss Schorsch
 
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